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12.09.2019, 11:49 Uhr

Historisches Pflaster an Stadtmauer soll Gäste anlocken

Neubrandenburg (dpa/mv) - Besucher können die historische Stadtbefestigung in Neubrandenburg jetzt auf saniertem Pflaster nach altem Vorbild genießen. Wie Stadtsprecherin Anett Seidel am Donnerstag sagte, wurde die 2. Ringstraße für mehr als eine Million Euro erneuert, auch weil dort ein neues Stadtquartier entstand. Die Straße grenzt an die durchgehende Stadtmauer, deren Stadttore Neubrandenburg seinen Beinamen «Viertorestadt» einbrachten. Für besonderes Flair sorgen dabei auch ein Fangelturm und viele Wiekhäuser im Fachwerkstil, die in die Mauer eingelassen sind.

Die 2. Ringstraße verläuft vom Bahnhofsvorplatz am ehemaligen Kloster bis zum Treptower Tor. Sie besteht aus «Wildpflaster», womit Kopfsteinpflaster gemeint ist, sowie Granitplatten und umfasst etwa ein Viertel der 2,3 Kilometer langen mittelalterlichen Stadtbefestigung, die zum Teil sieben Meter hoch und von einem grünen Wall umgeben ist. Neubrandenburg ist mit mehr als 65 000 Einwohnern nach Rostock und Schwerin die größte Stadt im Nordosten.