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Anhörungsreihe "Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern"

Der Sozialausschuss informiert sich in den kommenden beiden Jahren in insgesamt sechs thematischen Anhörungen umfassend über "Jung sein Mecklenburg-Vorpommern". Diese Anhörungen sollen kontinuierlich begleitet werden von zehn Jugendlichen, die mit den elf Abgeordneten und den jeweiligen, für das spezielle Thema eingeladenen Sachverständigen zusammen die verschiedenen Themen beraten. Außerdem wird es zwei weitere öffentliche Anhörungen geben, in denen diese zehn Jugendlichen zusammen mit den Abgeordneten die gewonnenen Erkenntnisse auswerten. Die öffentlichen Anhörungen werden voraussichtlich jeweils um 9 Uhr beginnen und im Plenarsaal des Schweriner Schlosses stattfinden. Zu öffentlichen Anhörungen können Interessierte Zugang über das Hauptportal des Schweriner Schlosses erhalten. Bitte bringen Sie dazu einen Lichtbildausweis mit. Die öffentlichen Anhörungen der Reihe "Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern" werden per livestream im Internet übertragen, Zugang über die Hauptseite www.landtag-mv.de. Die Mitschnitte der Anhörungen werden auch über YouTube zur Verfügung gestellt.

Termine und Themen im Jahr 2018:

17. Januar 2018           Teilhabe und Mitwirkung von Jugendlichen

23. Mai 2018                Übergangsmanagement Schule, Bildung und Beruf

26. September 2018     Medienbildung für junge Leute im Kontext der Digitalisierung

5. Dezember 2018        Anhörung zur Zwischenauswertung

Wichtiger Hinweis: Die erste Anhörung am 17. Januar 2018 und die Anhörung am 26. September 2018 beginnen abweichend erst um 9:30 Uhr!          

Weitere Anhörungen im Jahr 2019:

27. März 2019              Mobilität im ländlichen Raum

12. Juni 2019               Ehrenamt und Erprobungsräume

25. September 2019     Kinderarmut und Chancengleichheit

4. Dezember 2019        Auswertungsanhörung

Hier finden Sie ein Informationsblatt zur Anhörungsreihe (pdf).

Anhörungsreihe "Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern"

Medienbildung für junge Leute im Kontext der Digitalisierung

In der Sitzung des Sozialausschusses am 26. September 2018 fand die dritte Anhörung im Rahmen der Anhörungsreihe „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ zum Thema „Medienbildung für junge Leute im Kontext der Digitalisierung“ statt. Als Anzuhörende standen zur Verfügung Arp Fitschen (Städte- und Gemeindetag M-V), Bernd Rosenheinrich (Landesseniorenbeirat M-V), Professor Dr. Roland Rosenstock (Uni Greifswald), Christian Taszarek (Uni Rostock), Bert Lingnau (Landesmedienanstalt M-V), Antje Kaiser (Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit M-V), Katharina Bluhm (Jugendmedienverband M-V), Thomas Batzer (Landkreistag M-V). Die Sachverständigen wurden gut drei Stunden befragt von den Ausschussmitgliedern und zehn Jugendlichen, die die Anhörung dauerhaft begleiten. Inhaltlich ging es sowohl um die Grundlagen der Digitalisierung etwa im Hinblick auf die Internetversorgung im ländlichen Bereich, aber auch um die Nutzung von Calliope mini an Grundschulen, die Aufgaben der Medienscouts und die Rolle der Schulen und Kindertagestätten bei der Medienbildung.

Hier finden Sie den Fragen- und Sachverständigenkatalog, die Stellungnahmen der Anzuhörenden und das Kurzprotokoll:

Fragen und Sachverständigenkatalog

Bert Lingnau, Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (Adrs. 7/340-1)

Christian Taszarek, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl "Schulpädagogik mit den Schwerpunkten Schulforschung und Allgemeine Didaktik", Universität Rostock (Adrs. 7/340-2)

Antje Kaiser, Referentin beim Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern (Adrs. 7/340-3)

Katharina Bluhm, Jugendmedienverband M-V (Adrs. 7/340-4)

Matthias Köpp, Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Adrs. 7/340-5)

Bernd Rosenheinrich, Vorsitzender des Landesseniorenbeirates Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Adrs. 7/340-6)

Prof. Dr. Roland Rosenstock, Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie Religionspädagogik/Medienpädagogik, Universität Greifswald (Adrs. 7/340-7)

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm (Adrs. 7/340-8)

Stellungnahme jugendlicher Delegierter (Adrs. 7/340-9)

Hier finden Sie das Protokoll der Sitzung.

Sitzung am 23. Mai 2018

Übergangsmanagement Schule, Bildung und Beruf

Die zweite Anhörung der Anhörungsreihe "Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern" am 23. Mai 2018 befasst sich mit dem Thema "Übergangsmanagement Schule, Bildung und Beruf". Als Sachverständige teilgenommen haben: Peter Todt von der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, Edgar Hummelsheim von der Handwerkskammer Schwerin, Sven Heilmann von Agentur für Arbeit Rostock, Dr. Christiane David vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Christian Klöckner vom Landesschülerrat Mecklenburg-Vorpommern und Brigitte Seifert vom Landesseniorenbeirat Mecklenburg-Vorpommern e. V.. Im Kern der Debatte standen die Themen Schul- sowie Jugendsozialarbeit, Digitalisierung, die finanzielle Unterstützung der Auszubildenden in Bezug auf die Fahrt- und Unterkunftskosten sowie die Erreichbarkeit der Berufsschulen und Praktikumsstellen mittels des öffentlichen Personennahverkehrs sowie der Internetausbau.

17. Januar 2018

Teilhabe und Mitwirkung von Jugendlichen

Die erste Anhörung der Reihe "Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern" betrifft die Teilhabe- und Mitwirkungsmöglichkeiten von Jugendlichen.

In der  29. Sitzung des Sozialausschusses hat die erste öffentliche Anhörung der Reihe "Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern" zum Thema "Teilhabe und Mitwirkung von Jugendlichen" stattgefunden. Die Abgeordneten sowie zehn Jugendliche, die die Anhörungsreihe kontinuierlich begleiten, haben das Thema zusammen mit den dazu eingeladenen Sachverständigen beraten. Teilgenommen als Sachverständige  haben Vertreter der Beteiligungswerkstatt Mecklenburg-Vorpommern und des Jugendmedienverbands Mecklenburg-Vorpommerns e.V., des Stadtjugendrings Greifswald e.V., des Demokratiebahnhofs Anklam, der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, des Deutschen Kinderhilfswerks e.V., des Landesseniorenbeirates Mecklenburg-Vorpommerns e.V., des Städte- und Gemeindetages Mecklenburg-Vorpommern e.V. sowie des Landkreistages Mecklenburg-Vorpommerns.

Im Kern der Diskussion standen insbesondere eine Absenkung des Mindestalters für das aktive Wahlrecht auch bei Landtagswahlen auf 16 Lebensjahre und die diesbezüglich geplante Volksbefragung sowie gesetzliche Regelungen für Jugendbeteiligung wie beispielsweise in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg. Dabei geht es um Mitwirkung auch für Jüngere, aber in einem angepassten Rahmen. Diese Maßnahmen hätten zu einem Zuwachs von Jugendbeteiligungsformaten auf kommunaler Ebene geführt. Des Weiteren wurde der Zugang zu den bereits bestehenden Beteiligungsmöglichkeiten erörtert. 

Hier finden Sie den Mitschnitt der Anhörung bei YouTube.

Hier finden Sie die eingereichten schriftlichen Stellungnahmen:

Stellungnahme von Nils Rusche, "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" (ADrs. 7/250-1, pdf)

Stellungnahme von Claudia Gaschler, Pfadfinderbund M-V (ADrs. 250-2, pdf) 

Stellungnahme des Landesseniorenbeirates (ADrs. 7/250-3, pdf)

Stellungnahme des Landkreistages (ADrs. 7/250-4, pdf)

Stellungnahme des Städte- und Gemeindetages (ADrs. 7/250-5, pdf)

Stellungnahme Tino Höfert, Stadtjugendring Greifswald (ADrs. 7/250-6, pdf)

Stellungnahme Katharina Bluhm, Beteiligungswerkstatt M-V&Jugendmedienverband M-V (ADrs. 7/250-7, pdf)

Stellungnahme Sebastian Schiller, Deutsches Kinderhilfswerk (ADrs. 7/250-8, pdf)

Hier finden Sie das Protokoll der Anhörung (KP 29, pdf)

Stellungnahme jugendlicher Delegierter (ADrs. 7/250-11) 

Stellungnahme von Paul Timm und Nick Wamhoff (ADrs. 7/250-12)