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Geschichte des Schweriner Schlosses

Das Schweriner Schloss dient nun seit mehr als 1000 Jahren als Machtzentrum in Mecklenburg-Vorpommern. Einblicke in die Geschichte können sie im nachfolgenden Zeitstrahl erhalten.

Aktuelle Informationen zum Schweriner Schloss als Denkmal finden sie unter der Rubrik Baugeschehen.

21. Jahrhundert

2013 | Übergabe der vollständig sanierten Schlosskirche an die Schlossgemeinde.

2011 | Die Restaurierungsarbeiten an der Schlosskirche beginnen.

2010/11 | Ein Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des Plenarsaals einschließlich Konferenzbereich und Nebenräumen wird ausgeführt.

2010 | Die Restaurierung von Weinlaubsaal, Medaillonsaal und der Silberkammer beginnt.

2007 | Das Sagen-, Blücher- und Leanderzimmer sowie die Hofdornitz werden teilweise restauriert und für die Museumsnutzung hergerichtet.

2006-2007 | Die Rote und die Weiße Marmortreppe werden saniert.

2006-2008 | Der Schlossgarten wird denkmalgerecht saniert.

2006-2007 | Es erfolgt die Sanierung des Kellers im Bischofshaus und im Haus über der Schlossküche. Eine zentrale Küche, die Cafeteria sowie ein Aufzug werden eingebaut.

2006-2007 | Das Kirchenschiffgewölbe der Schlosskirche sowie die Decke mit ihrer Sternendekoration werden restauriert.

2005 | Beginn der abschnittweisen Sanierung der Innenhoffassaden.

2004-2005 | Die Säulen der Hofdornitz werden erneuert.

2004-2005 | Es finden statische Sicherungen des Vorhofes und des Hauptportals statt. Die Durchfahrt und die Außenfassade des Hauptportals werden restauriert.

2004 | Der Teepavillon auf der Nordbastion wird statisch gesichert und die Außenhülle saniert.

2001-2002 | Der Hauptturm wird saniert.

2001-2008 | Der Burggarten wird nach historischem Vorbild rekonstruiert.

2000-2010 | Durch Nachgründungen einzelner Gebäudeteile sollen diese am weiteren Absinken gehindert werden.

2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

1999-2008 | Die seeseitigen Fassaden werden abschnittsweise saniert.

1998-1999 | Es finden Instandsetzungsarbeiten an der Schlossgartenbrücke statt.

1995-2001 | Die Orangerie wird konstruktiv gesichert und saniert. Im Querflügel wird ein Tagescafé eingerichtet.

1991-1992 | Die Restaurierung der Prunkkuppel mit der Statue des Erzengels Michael über dem Hauptportal erfolgt. Das Wohnzimmer der Großherzogin wird restauriert.

1990-1999 | Die Innenräume werden für die Nutzung durch den Landtag hergerichtet.

1990 | Das Schloss Schwerin wird Sitz des neuen Landtages Mecklenburg-Vorpommern.

1986 | Das Staatliche Museum Schwerin wird Rechtsträger des Schlosses.

1981 | Die Pädagogische Schule zieht aus dem Schweriner Schloss aus. Das Schloss wird auch als Außenstelle der Musikhochschule Berlin genutzt.

1980 | Die Schlossverwaltung wird gegründet. Sie bezieht ihren Sitz direkt im Schloss und wird neuer Rechtsträger.

1978 | Die Verwaltungsstelle der Schweriner Philharmonie zieht ins Schweriner Schloss. Der Plenarsaal wird als Sitzungssaal des Bezirkstages Schwerin und der Schweriner Stadtverordnetenversammlung genutzt.

1975 | Die Abteilung Schlossrestaurierung des Staatlichen Museums Schwerin wird gegründet.

1974 | Mit der schrittweisen Restaurierung wertvoller Innenräume setzt die erneute Nutzung des Schweriner Schlosses als Kunstmuseum ein. Der Thronsaal wird als erster Prunkraum zur Besichtigung freigegeben.

1962-1993 | Das Museum für Ur- und Frühgeschichte nutzt den Burgseeflügel als Forschungsstelle und Ausstellungsfläche.

1961-1994 | Der Bereich der Orangerie wird als Polytechnisches Museum genutzt.

1959-1981 | Im Schloss sind die Pädagogische Schule zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen und das Internat für Schülerinnen dieser Schule untergebracht.

1952 | Mit Abschaffung der Bundesländer in der DDR wird auch der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns aufgelöst. Die Pädagogische Schule wird neuer Rechtsträger des Schlosses.

1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

1948 | Nach Entwürfen des Architekten Friedrich Schmidt entsteht im Burgseeflügel der Plenarsaal für den Landtag Mecklenburg. Das Schloss wird zum Sitz der Landesregierung.

1945 | Die Schließung des Schlossmuseums wird veranlasst. Ein Hilfskrankenhaus wird im Schloss eingerichtet.

1941 | Das Schloss wird als Lazarett für verwundete Soldaten genutzt.

1921 | Im Schloss werden Ausstellungen eröffnet, u.a. im Waffensaal und in den Prunkräumen.

1920 | Das Schlossmuseum wird gegründet.

1919 | Das Schweriner Schloss wird durch die Verzichtserklärung des Großherzogs Friedrich Franz IV. ins Staatseigentum überführt.

1918 | Großherzog Friedrich Franz IV. dankt ab.

1913 | Im Dezember zerstört ein verheerender Brand etwa ein Drittel des Schlosses. Der Burgseeflügel brennt bis auf die Grundmauern herunter, der nach Süden liegende Schlossgartenflügel in den Obergeschossen aus. Der prunkvolle Goldene Saal und das reich gestaltete Haupttreppenhaus werden völlig zerstört.

2. Hälfte des 19. Jahrhunderts

1877 | Die Bauarbeiten für das Museum auf den Fundamenten des Paul- Friedrich-Schlosses am Alten Garten beginnen.

1864 | Eine weitere Gästewohnung („Hessische Zimmer“) wird vollendet.

1860 | Die Arbeiten an einer Gästewohnung auf der Burggartenseite („Preußische Kammern“) sind abgeschlossen.

1857 | Die feierliche Einweihung des neuen Schlosses findet am 26.Mai statt.

1856/57 | Es finden aufwendige Arbeiten an der Inneneinrichtung des Schlosses statt, unter anderem am Waffensaal (Hofdornitz).

1855 | Die Schlosskirche wird um einen Kirchenchor erweitert. Die Entwürfe für den Ausbau liefert der Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner.

1851 | Georg Adolph Demmler wird aus dem Staatsdienst entlassen. Sein Nachfolger Friedrich August Stüler verändert den Entwurf entscheidend und bereichert ihn um das Niklotreiterstandbild und die Prunkkuppel.

1850 | Fertigstellung des neuen Daches für den „Goldenen Saal“ und Vollendung des südöstlichen Eckturmes.

1. Hälfte des 19. Jahrhunderts

1848 | Revolutionäre Unruhen in der Stadt Schwerin beeinflussen die Bauarbeiten am Schweriner Schloss.

1847 | Das Bischofshaus erhält ein neues Dach. Mit einem Kranz am Hauptturm des Schweriner Schlosses zelebriert man das Richtfest.

1846 | Erste Neubauten an der Nord- und Nordwestfassade des Schlosses werden fertig gestellt.

1845 | Demmlers dritter und endgültiger Schlossentwurft, der sich am Stil der Loireschlösser wie Chambord orientiert, wird genehmigt. Der Neubau des Schlosses beginnt.

 

 

 

 

1843 | Entwürfe für den Schlossneubau von Gottfried Semper und Friedrich August Stüler werden von Friedrich Franz II. abgelehnt.

1842 | Grundsteinlegung für das Paul-Friedrich-Palais auf dem Alten Garten am 25. Februar. Großherzog Friedrich Franz II. stellt mit seinem Regierungsantritt den Palaisneubau ein. Demmler entwirft Pläne für den Schlossneubau auf der Schlossinsel, welche allerdings abgelehnt werden.

1840 | Georg Adolph Demmler entwirft das Paul-Friedrich-Palais. Daraus soll später das Museum am Alten Garten entstehen.

1837 | Der Hof wird mit Beginn der Regierungszeit von Großherzog Paul Friedrich nach Schwerin zurückverlegt.

1834 | Das neue Kollegiengebäude (heutige Staatskanzlei) wird eingeweiht.

1823/24 | Georg Adolph Demmler (1804-1886) wird zum mecklenburgischen Baukondukteur ernannt.

17. bis 18. Jahrhundert

1776 | Umbau des Jagdschlosses in Ludwigslust zur herzoglichen Residenz.

1756 | Der Regierungssitz wird nach Ludwigslust verlegt.

1747-1756 | Ein Galeriegebäude in Fachwerkbauweise entsteht als Anbau zum Schlossbau, worin die herzogliche Bildersammlung untergebracht wird.

1635-1643 | Die Fassaden des „Hauses über der Schlossküche“ und des „Hauses über der Schlosskirche“ werden nach Entwürfen von Gheert Evert Piloot neu gestaltet.

1617 | Unter der Leitung Gheert Evert Piloots beginnen die ersten Arbeiten am Schloss, die jedoch auf Grund der Ereignisse des 30-jährigen Krieges bald wieder eingestellt werden müssen.

1612 | Gheert Evert Piloot wird Baumeister am mecklenburgischen Hof und entwickelt Pläne für einen teilweisen Neubau des Schlosses.

14. bis 16. Jahrhundert

1560-1563 | Die Schlosskirche wird nach dem Vorbild der nur wenige Jahre vorher gefertigten Kirchen in Torgau und Dresden als erster protestantischer Kirchenbau Mecklenburgs errichtet.

1557-1572 | Johann Baptista Parr steht als Baumeister im herzoglichen Dienst.

1553-1555 | Die Neuerrichtung des „Neuen Langen Hauses“ wird ausgeführt.

1535 | Chambord, das Vorbild für die spätere Gestalt des Schweriner Schlosses wird vollendet.

1358 | Albrecht II. kauft die Grafschaft Schwerin und verlagert kurz darauf seinen Herrschaftssitz von der Mikelenburg bei Wismar auf die im Landesinneren liegende Schweriner Burginsel.

1348 | Kaiser Karl IV. überträgt den rechtmäßigen Nachfahren Niklots, Albrecht II. und seinem Bruder Johann I. am 8. Juli 1348 das Herzogtum von Mecklenburg.

10. bis 13. Jahrhundert

1167 | Heinrich der Löwe belehnt seinen Vasallen Gunzelin von Hagen mit der Grafschaft Schwerin. Niklots Sohn, Pribislaw, erhält die restlichen obotritischen Gebiete als Lehen.

1160 | Heinrich der Löwe dringt in das Gebiet der Obotriten ein. Die Burg wird durch den Obotritenfürst Niklot niedergebrannt. Heinrich besetzt die Burginsel und gründet die Stadt Schwerin. Niklot gerät in einen Hinterhalt und wird ermordet.

1018 | Der Chronist Thietmar von Merseburg bestätigt in seinen Aufzeichnungen das Vorhandensein einer Grenzburg der Obotriten.

973 | Ein aus dem Kalifat Córdoba stammender Reisender namens Ibrahim Ibn Jacub beschreibt eine Inselburg in einem Süßwassersee. Er bezieht sich wahrscheinlich auf eine obotritische Grenzburg auf der heutigen Schlossinsel.

Schlossgeschichten

Das Schweriner Schloss ist seit über 1000 Jahren ein Machtzentrum. Aus dieser langen Zeit gibt es viel zu erzählen - einige Schlossgeschichten können Sie hier lesen.

Öffnungszeiten Schlossmuseum

15. April bis 14. Oktober

Di – So   10 – 18 Uhr

15. Oktober bis 14. April

Di – So   10 – 17 Uhr

Bitte beachten Sie bei ihrem Besuch, dass am Montag stets Ruhetag ist.

Besucherservice:

Andreas Ohde

Telefon: 0 385 5252 920
Fax: 0 385 5630 91
 info@schloss-schwerin.de

Weitere Infos unter www.museum-schwerin.de