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Von Frühstück bis Candlelight-Dinner

Ob Kaffee-Pause nach einem Schlossspaziergang oder Familienfeier - das Orangerie-Café im Schweriner Burggarten ist für viele Anlässe die richtige Adresse. Von Spätherbst bis Frühjahr Winterquartier für die frostempfindlichen Kübelpflanzen des Burggartens, öffnet das Café im Grünen mit Frühlingsbeginn wieder seine Pforten für Ausflügler und Spaziergänger. Betrieben wird es von der Mannschaft um Chefin Jacqueline Lindemann-Retzlaff, die im März vor einem Jahr die Schloss-Gastronomie übernahm. Bei der öffentlichen Ausschreibung hatte das Konzept der Schweriner Unternehmerin sowohl Landtagsverwaltung als auch Ältestenrat überzeugt. Zu den Schweriner Schloss Localitäten gehören neben dem Orangerie-Café auch das Café in der Beletage des Schlosses und das Landtagsbistro. 

Ein architecktonisches Kleinod inmitten des Burggartens

Die Orangerie des Schweriner Schlosses

Den Mittelpunkt der seeseitigen Anlagen des Burggartens bildet die dreiflügelige Orangerieanlage, in der die Ideen der drei großartigen Baumeister Semper, Demmler und Stüler vereint sind.

Ihre Räume, die alle als begehbare und von gärtnerischen Anlagen überdeckte Terrassen ausgestaltet sind, öffnen sich zum See hin in einen stimmungsvollen, von einer Kolonnade bekränzten, Innenhof. Flankiert wird die Orangerie von dem Weinlaub- und dem Medaillonsaal, dessen Wände mit Medaillons aus Terrakotta geschmückt sind, die im 16. Jahrhundert in Lübeck gefertigt wurden. Dieser Saal grenzt an einen lauschigen, von einer riesigen Platane überschatteten Hof, in dem ein mit Muscheln verzierter Springbrunnen plätschert.

Eine besondere Attraktion für die Spaziergänger ist die aus großen Steinen aufgetürmte Grotte nahe der Orangerie, die 1852 angelegt wurde. Dunkle Gewölbe und Gänge unterhalb des Schlosses schließen sich an die Grotte an und beherbergen mehrere Fledermausarten, denen sie als Sommer- und Winterquartier dienen.

Während sich von den oberen Wegen aus wunderbare Ausblicke auf den Schweriner Innensee bis an das etwa fünf Kilometer entfernte Ostufer ergeben - besonders reizvoll ist ein Gang auf die Kolonnade der Orangerie bis zur Plastik des Stierbändigers -, sieht man von den ufernahen Wegen einen Teil des Alten Gartens mit der Galerie des Staatlichen Museums. In nördlicher Richtung liegt der umfangreiche Komplex des ehemaligen Marstalls im Blickfeld des Betrachters.

Das Orangeriegebäude wurde in mühevoller Restaurierungsarbeit von 1996 bis 2001 in seiner ursprünglichen Gebäudeform von 1857 wiederhergestellt und wird seitdem während der Sommermonate als Café und Restaurant genutzt. Zudem besteht auch die Möglichkeit, in der Orangerie zu heiraten. Von Mitte Mai bis Ende September nimmt das Standesamt Schwerin auf Wunsch an den Samstagen Trauungen im Nordflügel der Orangerie vor. Im Winter hingegen beherbergt die Orangerie wie schon im 19. Jahrhundert die kälteempfindlichen Kübelpflanzen des Burggartens.

Lennéstraße 1
19053 Schwerin

fon 0385 / 525-2915
fax 0385 / 525-2914

info@schweriner-schloss-localitaeten.de 
www.schweriner-schloss-localitaeten.de