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Geschichte des Schweriner Schlosses

Das Schweriner Schloss dient nun seit mehr als 1000 Jahren als Machtzentrum in Mecklenburg-Vorpommern. Einblicke in die Geschichte können sie im nachfolgenden Zeitstrahl erhalten.

Aktuelle Informationen zum Schweriner Schloss als Denkmal finden sie unter der Rubrik Baugeschehen.

21. Jahrhundert

Nach gut zweijähriger Bauzeit konnte die sanierte Schlosskirche am 16. Mai 2013 der Schlosskirchengemeinde wieder übergeben werden.
Pünktlich zum 450. Jahrestag ihrer Weihe konnte die Schweriner Schlosskirche wieder genutzt werden. Foto: Landtag M-V

2013 | Übergabe der vollständig sanierten Schlosskirche an die Schlossgemeinde.

Schlosskirche vor der Restaurierung
Schlosskirche vor der Restaurierung. Foto: Landtag Mecklenburg-Vorpommern

2011 | Die Restaurierungsarbeiten an der Schlosskirche beginnen.

Modellansicht Siegerentwurf des Wettbewerbes zum Umbau des Plenarsaales
Modellansicht Siegerentwurf des Wettbewerbes zum Umbau des Plenarsaales. Foto: Dannheimer & Joos Architekten, München

2010/11 | Ein Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des Plenarsaals einschließlich Konferenzbereich und Nebenräumen wird ausgeführt.

Bauarbeiten in der Silberkammer
Bauarbeiten in der Silberkammer. Foto: Landtag M-V

2010 | Die Restaurierung von Weinlaubsaal, Medaillonsaal und der Silberkammer beginnt.

Das Leanderzimmer im 2. Obergeschoss des Südturmes des Schlossgartenflügels
Das Leanderzimmer im 2. Obergeschoss des Südturmes des Schlossgartenflügels. Foto: Staatliches Museum Schwerin (G. Bröcker)

2007 | Das Sagen-, Blücher- und Leanderzimmer sowie die Hofdornitz werden teilweise restauriert und für die Museumsnutzung hergerichtet.

Rote Marmortreppe
Rote Marmortreppe. Foto: Frithjof Röder

2006-2007 | Die Rote und die Weiße Marmortreppe werden saniert.

Schlossgartenbereich der Nord-Süd-Achse
Schlossgartenbereich der Nord-Süd-Achse. Foto: Landtag M-V

2006-2008 | Der Schlossgarten wird denkmalgerecht saniert.

Cafeteria im Gewölbekeller des Bischofshauses
Cafeteria im Gewölbekeller des Bischofshauses. Foto: Landtag M-V

2006-2007 | Es erfolgt die Sanierung des Kellers im Bischofshaus und im Haus über der Schlossküche. Eine zentrale Küche, die Cafeteria sowie ein Aufzug werden eingebaut.

Blick durch das Kirchenschiff auf den Altarraum der Schlosskirche
Blick durch das Kirchenschiff auf den Altarraum der Schlosskirche. Foto: Festschrift

2006-2007 | Das Kirchenschiffgewölbe der Schlosskirche sowie die Decke mit ihrer Sternendekoration werden restauriert.

Sanierung der Innenhoffassaden
Sanierung der Innenhoffassaden Kleiner Wendelstein (Uhrturm), Schlossgartenflügel und Großer Wendelstein (jetzige Rote Marmortreppe). Foto: Landtag M-V

2005 | Beginn der abschnittweisen Sanierung der Innenhoffassaden.

Sicherung der Hofdornitz
Sicherung der Hofdornitz. Foto: BfB – Käpplein

2004-2005 | Die Säulen der Hofdornitz werden erneuert.

Hauptportalfassade
Hauptportalfassade. Foto: Landtag M-V

2004-2005 | Es finden statische Sicherungen des Vorhofes und des Hauptportals statt. Die Durchfahrt und die Außenfassade des Hauptportals werden restauriert.

Nordbastion/ Teepavillon
Nordbastion/ Teepavillon. Foto: Architekturbüro b&z, A.K.F. Zülch, Hamburg

2004 | Der Teepavillon auf der Nordbastion wird statisch gesichert und die Außenhülle saniert.

Hauptturm
Hauptturm. Foto: Landtag M-V

2001-2002 | Der Hauptturm wird saniert.

Burggarten und Orangerie des Schweriner Schlosses
Burggarten und Orangerie des Schweriner Schlosses . Foto: Landtag Mecklenburg-Vorpommern

2001-2008 | Der Burggarten wird nach historischem Vorbild rekonstruiert.

Bestand der Pfahlgründung vor der Baumaßnahme mit der Darstellung Bodenreliefs unter der Schlossinsel
Bestand der Pfahlgründung vor der Baumaßnahme mit der Darstellung Bodenreliefs unter der Schlossinsel. Foto: Dr. Käpplein Büro f. Baukonstruktionen GmbH

2000-2010 | Durch Nachgründungen einzelner Gebäudeteile sollen diese am weiteren Absinken gehindert werden.

2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

seeseitige Fassade des Schweriner Schlosses
seeseitige Fassade des Schweriner Schlosses. Foto: Jörn Lehmann

1999-2008 | Die seeseitigen Fassaden werden abschnittsweise saniert.

Schlossgartenbrücke nach der Rekonstruktion 2000
Schlossgartenbrücke nach der Rekonstruktion 2000. Foto: Landtag M-V

1998-1999 | Es finden Instandsetzungsarbeiten an der Schlossgartenbrücke statt.

Orangerie
Orangerie. Foto: Frithjof Röder

1995-2001 | Die Orangerie wird konstruktiv gesichert und saniert. Im Querflügel wird ein Tagescafé eingerichtet.

Prunkkuppel über dem Hauptportal
Prunkkuppel über dem Hauptportal. Foto: Landag M-V

1991-1992 | Die Restaurierung der Prunkkuppel mit der Statue des Erzengels Michael über dem Hauptportal erfolgt. Das Wohnzimmer der Großherzogin wird restauriert.

Beratungsraum 260
Beratungsraum 260 im Hauptportal. Foto: Landtag Mecklenburg-Vorpommern

1990-1999 | Die Innenräume werden für die Nutzung durch den Landtag hergerichtet.

Plenarsaal des Landtages mit Blick auf das Präsidium
Plenarsaal des Landtages mit Blick auf das Präsidium. Foto: Landtag Mecklenburg-Vorpommern

1990 | Das Schloss Schwerin wird Sitz des neuen Landtages Mecklenburg-Vorpommern.

Logo des Staatlichen Museums
Logo des Staatlichen Museums. Foto: Staatliches Museum

1986 | Das Staatliche Museum Schwerin wird Rechtsträger des Schlosses.

1981 | Die Pädagogische Schule zieht aus dem Schweriner Schloss aus. Das Schloss wird auch als Außenstelle der Musikhochschule Berlin genutzt.

1980 | Die Schlossverwaltung wird gegründet. Sie bezieht ihren Sitz direkt im Schloss und wird neuer Rechtsträger.

Plenarsaal vor 1990
Plenarsaal vor 1990. Foto: LAKD – Archäologie und Denkmalpflege

1978 | Die Verwaltungsstelle der Schweriner Philharmonie zieht ins Schweriner Schloss. Der Plenarsaal wird als Sitzungssaal des Bezirkstages Schwerin und der Schweriner Stadtverordnetenversammlung genutzt.

1975 | Die Abteilung Schlossrestaurierung des Staatlichen Museums Schwerin wird gegründet.

Restaurierung des Thronsaals
Restaurierung des Thronsaals. Foto: LAKD – Archäologie und Denkmalpflege

1974 | Mit der schrittweisen Restaurierung wertvoller Innenräume setzt die erneute Nutzung des Schweriner Schlosses als Kunstmuseum ein. Der Thronsaal wird als erster Prunkraum zur Besichtigung freigegeben.

Museum für Ur- und Frühgeschichte
Museum für Ur- und Frühgeschichte. Foto: LAKD – Archäologie und Denkmalpflege

1962-1993 | Das Museum für Ur- und Frühgeschichte nutzt den Burgseeflügel als Forschungsstelle und Ausstellungsfläche.

Polytechnisches Museum
Polytechnisches Museum. Foto: LAKD – Archäologie und Denkmalpflege

1961-1994 | Der Bereich der Orangerie wird als Polytechnisches Museum genutzt.

Nutzung der Ahnengalerie des Schweriner Schlosses als Unterrichtsraum der Pädagogischen Schule 1953-1982
Nutzung der Ahnengalerie des Schweriner Schlosses als Unterrichtsraum der Pädagogischen Schule 1953-1982. Foto: LAKD - Archäologie und Denkmalpflege

1959-1981 | Im Schloss sind die Pädagogische Schule zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen und das Internat für Schülerinnen dieser Schule untergebracht.

Ledertapetenzimmer in der Festetage, genutzt durch die Pädagogische Schule als Klassenraum
Ledertapetenzimmer in der Festetage, genutzt durch die Pädagogische Schule als Klassenraum. Foto: LAKD - Archäologie und Denkmalpflege

1952 | Mit Abschaffung der Bundesländer in der DDR wird auch der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns aufgelöst. Die Pädagogische Schule wird neuer Rechtsträger des Schlosses.

1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

Plenarsaal, 1948
Plenarsaal, 1948. Foto: LAKD - Landeshauptarchiv Schwerin

1948 | Nach Entwürfen des Architekten Friedrich Schmidt entsteht im Burgseeflügel der Plenarsaal für den Landtag Mecklenburg. Das Schloss wird zum Sitz der Landesregierung.

1945 | Die Schließung des Schlossmuseums wird veranlasst. Ein Hilfskrankenhaus wird im Schloss eingerichtet.

1941 | Das Schloss wird als Lazarett für verwundete Soldaten genutzt.

Das „Empirezimmer“ war Ausstellungsort der großherzoglichen Schlafzimmermöbel
Das „Empirezimmer“ war Ausstellungsort der großherzoglichen Schlafzimmermöbel. Foto: LAKD - Landeshauptarchiv Schwerin

1921 | Im Schloss werden Ausstellungen eröffnet, u.a. im Waffensaal und in den Prunkräumen.

Erste Ausstellung der Jagdwaffen und Jagdtrophäen in der Hofdornitz
Erste Ausstellung der Jagdwaffen und Jagdtrophäen in der Hofdornitz. Foto: LAKD - Landeshauptarchiv Schwerin

1920 | Das Schlossmuseum wird gegründet.

1919 | Das Schweriner Schloss wird durch die Verzichtserklärung des Großherzogs Friedrich Franz IV. ins Staatseigentum überführt.

Portrait von Friedrich Franz IV.
Portrait von Friedrich Franz IV. Foto: Wikimedia Commons

1918 | Großherzog Friedrich Franz IV. dankt ab.

Schlossbrand Burgseeseite im Dezember 1913
Schlossbrand Burgseeseite im Dezember 1913. Foto: Stadtarchiv Schwerin

1913 | Im Dezember zerstört ein verheerender Brand etwa ein Drittel des Schlosses. Der Burgseeflügel brennt bis auf die Grundmauern herunter, der nach Süden liegende Schlossgartenflügel in den Obergeschossen aus. Der prunkvolle Goldene Saal und das reich gestaltete Haupttreppenhaus werden völlig zerstört.

2. Hälfte des 19. Jahrhunderts

Staatliches Museum Schwerin
Staatliches Museum Schwerin

1877 | Die Bauarbeiten für das Museum auf den Fundamenten des Paul- Friedrich-Schlosses am Alten Garten beginnen.

1864 | Eine weitere Gästewohnung („Hessische Zimmer“) wird vollendet.

1860 | Die Arbeiten an einer Gästewohnung auf der Burggartenseite („Preußische Kammern“) sind abgeschlossen.

1857 | Die feierliche Einweihung des neuen Schlosses findet am 26.Mai statt.

Ansicht der Waffenhalle (Hofdornitz) - Lithografie aus der Festschrift
Ansicht der Waffenhalle (Hofdornitz) - Lithografie aus der Festschrift. Foto: Festschrift

1856/57 | Es finden aufwendige Arbeiten an der Inneneinrichtung des Schlosses statt, unter anderem am Waffensaal (Hofdornitz).

Kirchenchor der Schlosskirche
Kirchenchor der Schlosskirche. Foto: Frithjof Röder

1855 | Die Schlosskirche wird um einen Kirchenchor erweitert. Die Entwürfe für den Ausbau liefert der Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner.

F.A. Stüler, Veränderter Entwurf der Stadtportalfassade
F.A. Stüler, Veränderter Entwurf der Stadtportalfassade. Foto: LAKD - Landeshauptarchiv Schwerin

1851 | Georg Adolph Demmler wird aus dem Staatsdienst entlassen. Sein Nachfolger Friedrich August Stüler verändert den Entwurf entscheidend und bereichert ihn um das Niklotreiterstandbild und die Prunkkuppel.

C. Graeb, Der Goldene Saal, Lithographie aus der Festschrift, 1869
C. Graeb, Der Goldene Saal, Lithographie aus der Festschrift, 1869. Foto: Lithografie aus der „Festschrift“

1850 | Fertigstellung des neuen Daches für den „Goldenen Saal“ und Vollendung des südöstlichen Eckturmes.

1. Hälfte des 19. Jahrhunderts

1848 | Revolutionäre Unruhen in der Stadt Schwerin beeinflussen die Bauarbeiten am Schweriner Schloss.

Fassade des Bischofshauses neben der Obotritentreppe im Innenhof des Schweriner Schlosses
Fassade des Bischofshauses neben der Obotritentreppe im Innenhof des Schweriner Schlosses. Foto: Landtag M-V

1847 | Das Bischofshaus erhält ein neues Dach. Mit einem Kranz am Hauptturm des Schweriner Schlosses zelebriert man das Richtfest.

Nordwestfassade des Schlosses
Nordwestfassade des Schlosses. Foto: Landtag M-V

1846 | Erste Neubauten an der Nord- und Nordwestfassade des Schlosses werden fertig gestellt.

G.A. Demmler, 3. Entwurf für das Schweriner Schloss, Stadtseite
G.A. Demmler, 3. Entwurf für das Schweriner Schloss, Stadtseite. Foto: Staatliches Museum Schwerin (G. Bröcker)

1845 | Demmlers dritter und endgültiger Schlossentwurft, der sich am Stil der Loireschlösser wie Chambord orientiert, wird genehmigt. Der Neubau des Schlosses beginnt.

Gottfried Semper, Schlossentwurf, Ansicht vom Burgsee, 1843
Gottfried Semper, Schlossentwurf, Ansicht vom Burgsee, 1843. Foto: Staatliches Museum Schwerin (G. Bröcker)

1843 | Entwürfe für den Schlossneubau von Gottfried Semper und Friedrich August Stüler werden von Friedrich Franz II. abgelehnt.

Großherzog Friedrich Franz II.
Großherzog Friedrich Franz II. Foto: Wikipedia

1842 | Grundsteinlegung für das Paul-Friedrich-Palais auf dem Alten Garten am 25. Februar. Großherzog Friedrich Franz II. stellt mit seinem Regierungsantritt den Palaisneubau ein. Demmler entwirft Pläne für den Schlossneubau auf der Schlossinsel, welche allerdings abgelehnt werden.

1840 | Georg Adolph Demmler entwirft das Paul-Friedrich-Palais. Daraus soll später das Museum am Alten Garten entstehen.

Paul Friedrich Statue
Paul Friedrich Statue . Foto: Frithjof Röder

1837 | Der Hof wird mit Beginn der Regierungszeit von Großherzog Paul Friedrich nach Schwerin zurückverlegt.

Staatskanzlei
Staatskanzlei. Foto: Landtag M-V

1834 | Das neue Kollegiengebäude (heutige Staatskanzlei) wird eingeweiht.

Portrait Georg Adolph Demmler
Portrait Georg Adolph Demmler. Foto: Staatliches Museum Schwerin (G. Bröcker)

1823/24 | Georg Adolph Demmler (1804-1886) wird zum mecklenburgischen Baukondukteur ernannt.

17. bis 18. Jahrhundert

Ludwigsluster Schloss
Ludwigsluster Schloss. Foto: Staatliches Museum (L. Steiner)

1776 | Umbau des Jagdschlosses in Ludwigslust zur herzoglichen Residenz.

1756 | Der Regierungssitz wird nach Ludwigslust verlegt.

Galeriegebäude in Fachwerkbauweise
Galeriegebäude in Fachwerkbauweise

1747-1756 | Ein Galeriegebäude in Fachwerkbauweise entsteht als Anbau zum Schlossbau, worin die herzogliche Bildersammlung untergebracht wird.

Außenfassade des Hauses über der Schlossküche
Außenfassade des Hauses über der Schlossküche. Foto: Landtag M-V

1635-1643 | Die Fassaden des „Hauses über der Schlossküche“ und des „Hauses über der Schlosskirche“ werden nach Entwürfen von Gheert Evert Piloot neu gestaltet.

Gestaltungsentwurf zum Umbau des Schlosses im 19. Jahrhundert durch Gheert Evert Piloot
Gestaltungsentwurf zum Umbau des Schlosses im 19. Jahrhundert durch Gheert Evert Piloot. Foto: Festschrift

1617 | Unter der Leitung Gheert Evert Piloots beginnen die ersten Arbeiten am Schloss, die jedoch auf Grund der Ereignisse des 30-jährigen Krieges bald wieder eingestellt werden müssen.

Pläne von Gheert Evert Piloot zum Umbau des Schlosses im 16. Jahrhundert
Pläne von Gheert Evert Piloot zum Umbau des Schlosses im 16. Jahrhundert. Foto: Staatliches Museum Schwerin (1. A. Bötefür)

1612 | Gheert Evert Piloot wird Baumeister am mecklenburgischen Hof und entwickelt Pläne für einen teilweisen Neubau des Schlosses.

14. bis 16. Jahrhundert

Die Schweriner Schlosskirche vor vem Umbau im 19. Jahrhundert
Die Schweriner Schlosskirche vor vem Umbau im 19. Jahrhundert. Foto: staatliches Museum Schwerin (E. Walford)

1560-1563 | Die Schlosskirche wird nach dem Vorbild der nur wenige Jahre vorher gefertigten Kirchen in Torgau und Dresden als erster protestantischer Kirchenbau Mecklenburgs errichtet.

Lageplan der Schlossinsel und Teile der Altstadt um 1500
Lageplan der Schlossinsel und Teile der Altstadt um 1500. Foto: LAKD – Landeshauptarchiv SN

1557-1572 | Johann Baptista Parr steht als Baumeister im herzoglichen Dienst.

Die seeseitige Außenfassade des „Neuen Lange Haus“ im heutigen Zustand
Die seeseitige Außenfassade des „Neuen Lange Haus“ im heutigen Zustand. Foto: Landtag M-V

1553-1555 | Die Neuerrichtung des „Neuen Langen Hauses“ wird ausgeführt.

Chambord - das Planungsvorbild für das Schloss Schwerin
Chambord - das Planungsvorbild für das Schloss Schwerin. Foto: Landtag M-V

1535 | Chambord, das Vorbild für die spätere Gestalt des Schweriner Schlosses wird vollendet.

Albrecht II. - Portrait aus der Ahnengalerie des Schlossmuseums
Albrecht II. - Portrait aus der Ahnengalerie des Schlossmuseums. Foto: Staatliches Museum Schwerin

1358 | Albrecht II. kauft die Grafschaft Schwerin und verlagert kurz darauf seinen Herrschaftssitz von der Mikelenburg bei Wismar auf die im Landesinneren liegende Schweriner Burginsel.

1348 | Kaiser Karl IV. überträgt den rechtmäßigen Nachfahren Niklots, Albrecht II. und seinem Bruder Johann I. am 8. Juli 1348 das Herzogtum von Mecklenburg.

10. bis 13. Jahrhundert

Gunzelin von Hagen - Sandsteinfigur an der Hauptportalfassade des Schweriner Schlosses
Gunzelin von Hagen - Sandsteinfigur an der Hauptportalfassade des Schweriner Schlosses. Foto: Landtag M-V

1167 | Heinrich der Löwe belehnt seinen Vasallen Gunzelin von Hagen mit der Grafschaft Schwerin. Niklots Sohn, Pribislaw, erhält die restlichen obotritischen Gebiete als Lehen.

„Niklots Tod“ von Theodor Schloepke
„Niklots Tod“ von Theodor Schloepke. Foto: Staatliches Museum Schwerin

1160 | Heinrich der Löwe dringt in das Gebiet der Obotriten ein. Die Burg wird durch den Obotritenfürst Niklot niedergebrannt. Heinrich besetzt die Burginsel und gründet die Stadt Schwerin. Niklot gerät in einen Hinterhalt und wird ermordet.

Archäologische Ausgrabungen im Jahr 1987/1988
Archäologische Ausgrabungen im Jahr 1987/1988. Foto: LAKD Archäologie und Denkmalpflege

1018 | Der Chronist Thietmar von Merseburg bestätigt in seinen Aufzeichnungen das Vorhandensein einer Grenzburg der Obotriten.

973 | Ein aus dem Kalifat Córdoba stammender Reisender namens Ibrahim Ibn Jacub beschreibt eine Inselburg in einem Süßwassersee. Er bezieht sich wahrscheinlich auf eine obotritische Grenzburg auf der heutigen Schlossinsel.

Schlossgeschichten

Das Schweriner Schloss ist seit über 1000 Jahren ein Machtzentrum. Aus dieser langen Zeit gibt es viel zu erzählen - einige Schlossgeschichten können Sie hier lesen.

Öffnungszeiten Schlossmuseum

15. April bis 14. Oktober

Di – So   10 – 18 Uhr

15. Oktober bis 14. April

Di – So   10 – 17 Uhr

Bitte beachten Sie bei ihrem Besuch, dass am Montag stets Ruhetag ist.

Besucherservice:

Andreas Ohde

Telefon: 0 385 5252 920
Fax: 0 385 5630 91
 info@schloss-schwerin.de

Weitere Infos unter www.museum-schwerin.de