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Landtag gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Das schwere Erbe

„Wegen der Finanzierung des Ghettos teilte ich Ihre Bedenken eigentlich schon vor Wochen. Man kann also getrost noch kurze Zeit die weitere Entwicklung abwarten […]. Es wird sich ja alsbald herausstellen, ob die nicht arbeitsfähigen reichsdeutschen Juden uns verbleiben und dann monatlich von Reichswegen bezuschusst werden müssen oder ob sie mit unter die ‚Aktion‘ fallen. Ich persönlich glaube an das Letztere und damit wäre die Sache in der Tat erledigt.“ Deutliche Worte des Oberbürgermeisters von Litzmannstadt (Łódź). Verfasst im März 1942. Der Mann, der sie den Abgeordneten und Besuchern im Plenarsaal vorliest, ist sein Sohn. Jens-Jürgen Ventzki erfährt erst spät von der Vergangenheit seines Vaters. Seitdem hat er dessen Rolle während der Nazi-Zeit recherchiert. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages gab er bei der Gedenkfeier des Landtages Einblicke in ein schweres Erbe.

Die dumpfe Vorahnung

„Zur Rücksprache mit Herrn Biebow, 11.5.“ Jens-Jürgen Ventzki erkennt sie sofort. Die Handschrift seines Vaters. Gekritzelt an den Rand eines Schreibens vom 8. Mai 1942. Darin bittet das Amt für Volkswohlfahrt, Textilien, „die im Zuge der Judenaktion“ im Ghetto Łódź/Litzmannstadt „frei werden“, der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt zu überlassen. 

Es ist ein Frühlingstag im Jahr 1990, als ihn „ein dumpfes Gefühl der Vorahnung“ durch das Jüdische Museum in Frankfurt am Main begleitet. Auf dem Rundgang erzählen Bilder und Texte, Briefe und Dokumente, Aussiedlungslisten und Tagebücher Geschichte. Die Geschichte des Ghettos in Łódź. Und mittendrin das geschwungene „Ve“, das Jens-Jürgen Ventzki nur allzu gut aus persönlichen Briefen seines Vaters kannte. Ein Schlag, von dem er gehofft habe, nie getroffen zu werden, schreibt er später in seinem Buch „Seine Schatten, meine Bilder“. 

Es ist das erste Mal, dass der Landtag zur Feierstunde anlässlich des Holocaust-Gedenktages einen Redner von der Seite der Täter eingeladen hat. Und es ist das erste Mal, dass Jens-Jürgen Ventzki vor einem deutschen Parlament redet. „Das hat für mich eine ganz große Bedeutung.“ 

Die Gewissheit

Der Täter, das war Werner Ventzki. Der Volljurist war 25, als er in die NSDAP eintrat. Zehn Jahre später, im Mai 1941, wurde er Oberbürgermeister von Litzmannstadt (so hieß Łódź seit April 1940) – und damit auch einer der wichtigsten Verantwortlichen für das Ghetto. Hier, im zweitgrößten Ghetto nach Warschau, lebten zwischen 1939 und 1944 um die 200.000 Menschen. Mitten in der Stadt. Eingepfercht auf vier Quadratkilometern. Täglich starben Kinder, Frauen, Männer. Vor Hunger, Kälte und Erschöpfung. Weil sie krank waren. Oder ins Vernichtungslager deportiert wurden. Höchstens 7.000 Menschen überlebten. 

Jens-Jürgen Ventzki ist 46, als sein dumpfes Gefühl im Jüdischen Museum der Gewissheit weicht. Der Gewissheit, dass sein Vater über all das Bescheid gewusst hatte. Und vielmehr noch: eine Mitverantwortung dafür trug. Es dauert ein Jahrzehnt, bis der Sohn die Kraft findet, im Katalog zur Ausstellung zu blättern und dabei weitere Details über seinen Vater zu erfahren. Er habe immer gewusst, dass sein Vater Oberbürgermeister gewesen war. Als Kind habe dieser Titel aber nicht gefährlich geklungen. Später habe die Familie nie darüber gesprochen; der Vater als Zeuge vor Gericht ausgesagt, „weder dienstlich noch außerdienstlich etwas von den Ausrottungsmaßnahmen gegen Juden“ erfahren zu haben. Lange habe er sich auch nicht getraut, genauer nachzufragen – und später Antworten erhalten, die im Widerspruch zu den vielen Unterlagen standen, die der Sohn inzwischen über das Ghetto und seinen Vater gelesen hatte. 

Die Spurensuche beginnt

2001 reist Jens-Jürgen Ventzki nach Łódź. Seine Spurensuche beginnt. Da, wo er 1944 geboren wurde und seitdem nie wieder war. Er kommt wieder und wieder. Durchforstet Archive. Liest unzählige Dokumente. Spricht mit Historikern. Trifft Holocaust-Überlebende auf der ganzen Welt. Menschen, die genau wissen, wer sein Vater war und ihm dennoch – oder gerade deswegen – helfen, die Schatten der Vergangenheit zusammenzusetzen. 

„Der erste Jude, den ich kennengelernt habe, war Leon Zelmann aus Wien.“ Vermittelt hat das Treffen eine Journalistin. „Ich habe mich nicht selber getraut, als Sohn eines Nazis einen Überlebenden anzusprechen.“ Als sie sich begegnen, hält Leon Zelmann minutenlang Ventzkis Hand. „Dieser Moment, wenn ein Überlebender des Ghettos mir die Hand so reicht – das ist ein sehr bewegender Moment.“ Auch Zelmann sucht einen Zeugen. Einen Zeugen von der anderen Seite; der die Dinge bestätigt, mit denen er leben müsse, aber nicht fertig werden könne. „Bürdet das Reden nicht uns Juden auf“, habe Zelmann ihm am Ende mit auf den Weg gegeben. „Ihr habt die moralische Pflicht, diese Arbeit zu leisten.“ Das sei für ihn so etwas wie eine Initialzündung gewesen, seine Familiengeschichte aufzuarbeiten, erzählt Ventzki den Gästen der Gedenkfeier. 

Pflicht und Verantwortung

„Die Verbrechen der Nationalsozialisten bringen uns in ewige Verantwortung. In die Verantwortung, niemals zu vergessen und uns sowie die nach uns Kommenden an das Unbeschreibliche zu erinnern“, sagte Landtags-Vizepräsidentin Beate Schlupp in ihrem Grußwort. „Damals wie heute gilt: Wir sind in der Pflicht, parolenhafte und einfache Lösungen kritisch zu hinterfragen. Wir sind in der Pflicht, unsere Einstellung und unsere Haltung zu reflektieren. Und wir sind in der Pflicht, uns zu vergegenwärtigen, dass wir hierfür Verantwortung tragen – der sich der Einzelne auch dann nicht entziehen kann, wenn er sich blind in ein Kollektiv einordnet.“ 

Ein unverzichtbarer Bestandteil des Erinnerns seien Gedenkstätten, so Jens-Jürgen Ventzki. Die Menschen bleiben stehen, nehmen sich Zeit, die Informationstexte zu lesen, sitzen manchmal minutenlang im Raum der Stille, schildert er seine Erfahrungen im Berliner Holocaust-Mahnmal. „Das ist doch ein Zeichen, dass wir diese Denkmäler brauchen.“ Auch die Sprache der Nazis dürfe nicht vergessen werden. „Da ist der Bogen sehr schnell zu heute gezogen.“ Der 74-Jährige spricht von zunehmendem Populismus und über seine Wahlheimat Österreich, in der die rechtspopulistische FPÖ seit den Parlamentswahlen im vergangenen Herbst Teil der Regierung ist. „Die Gefahr besteht darin, dass man sich an solche Dinge sehr, sehr schnell gewöhnt.“ 

"Ich hatte zwei Väter"

Mit jedem Dokument, das Jens-Jürgen Ventzki in Archiven entdeckt, mit jedem Zeitzeugen, der ihn an seinen Erinnerungen teilhaben lässt, zerbirst das Bild vom liebevollen Vater ein Stück mehr. Er muss zur Kenntnis nehmen, dass er zwei Väter hat: den liebevollen, der mit seinen Kindern lacht, albert, Mensch-ärgere-dich-nicht spielt. Und den, der die Menschen im Ghetto leiden und sterben lässt. „Mein Vater ist für mich genauso ein Täter wie jemand, der geschossen hat“, bezieht er im Dokumentarfilm „Linie 41“, den der Landtag vor einem Jahr zur Gedenkfeier gezeigt hat, klar Stellung. 

Seinen Vater, der nach dem Krieg unter anderem als Regierungsbeamter für Vertriebenenfragen zuständig war, nie als Nazi-Täter zur Rechenschaft gezogen wurde und 2004 im Alter von 98 Jahren starb, konfrontiert Jens-Jürgen Ventzki mit seinen Recherchen nicht. Einmal habe er versucht, mit ihm über das Ghetto zu sprechen. Der Vater habe bestritten, jemals dort gewesen zu sein. „Ich hätte ihm sagen können: Du, Papa, das stimmt ja nicht“, erzählte Ventzki einst bei einer Veranstaltung an der Universität Łódź. „Ich konnte es aber nicht, weil ich wusste, das bringt nichts.“ Die Sorge um die angeschlagene Gesundheit des Vaters lässt die Lüge auf sich beruhen. „Der Zeitpunkt war einfach überschritten.“ Dass sich sein Vater bis zum Schluss als überzeugter Nationalsozialist ausgab, machte eine Konfrontation nicht leichter. 

Eine Frage des Gewissens und der Verantwortung

Ob er sich mit der Aufarbeitung seiner Familiengeschichte reinwaschen wolle, wurde Jens-Jürgen Ventzki einmal gefragt. Seine Antwort: „Nein. Denn es geht ja nicht um mich. Es geht um eine Geschichte, die unsere Familie betrifft. Und damit ist es eine Frage des Gewissens und der Verantwortung.“

Landtag erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

Eine Brücke in die Vergangenheit

Natan Grossmann ist dem Tod entronnen. Im Ghetto von Łódź. In Auschwitz. Auf dem Todesmarsch nach Ludwigslust. Er ist ein Teenager, als die Nazis das dunkelste Kapitel seines Lebens schreiben. Jahrzehntelang streicht er es aus seinem Gedächtnis. Bis er im hohen Alter eine Regisseurin trifft und mit ihr zu den Stätten seiner Kindheit reist. „Linie 41“ heißt der Dokumentarfilm, der daraus entstanden ist und bei der diesjährigen Veranstaltung des Landtages zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus gezeigt wurde. Ein Film, der erzählt, wie Opfer, Täter und ihre Nachkommen mit den Ereignissen von damals umgegangen sind.

 

Herbst 1939. Zgierz, ein jüdisches Schtetl zehn Kilometer von Łódź entfernt. Hier leben die Grossmanns: Natan, sein älterer Bruder Ber, Mutter Bluma und Vater Avram. Der Vater ist Schuster. Die Familie wohnt in zwei Zimmern zur Untermiete. Die beiden Jungs gehen zur Schule.

Im Ghetto von Łódź

Natan ist zwölf, als die Wehrmacht in Zgierz einmarschiert, alle Juden vertreibt und ins Ghetto nach Łódź steckt. Hier, im zweitgrößten nach Warschau, leben 1940 um die 160.000 Menschen. Über die Jahre waren es 200.000. Mitten in der Stadt. Eingepfercht auf vier Quadratkilometern. Wer dem Zaun aus Planken und Stacheldraht zu nahe kommt, wird erschossen. Łódź soll eine deutsche Stadt werden, heißt ab April 1940 Litzmannstadt. Und während auf der einen Seite des Zauns der Aufbau voranschreitet, sterben auf der anderen Seite täglich Kinder, Frauen, Männer. Vor Hunger, Kälte, Erschöpfung. Weil sie krank sind. Oder ins Vernichtungslager deportiert werden. Mitten durch diese beiden Welten rattern Straßenbahnen. Eine von ihnen ist die Linie 41. Die Fahrgäste: Deutsche und Polen. Haltestellen gibt es auf dem Abschnitt nicht. Bewaffnete Wachleute sorgen zusätzlich dafür, dass keiner ein- und aussteigt.

Im März 1942 verschwindet Ber. Erst bei den Dreharbeiten erhält Natan die Gewissheit, dass sein Bruder im Vernichtungslager Chelmno (Kulmhof) vergast wurde. Einige Monate nach Bers Verschwinden muss sein Vater zu einem Verhör. Er kehrt nie zurück. „Ich konnte nicht mal das Kaddisch für ihn sagen“, erzählt Natan Grossmann im Film. Kurz darauf verhungert seine Mutter. 

Auschwitz, Zwangsarbeit, Todesmarsch 

Im August 1944 wird Natan Grossmann mit 65.000 Menschen nach Auschwitz deportiert. Die meisten von ihnen werden unmittelbar nach ihrer Ankunft vergast. Natan hat Glück. Er hatte im Ghetto in einer Schmiede gearbeitet, ist kräftiger als viele andere und wird zum Arbeiten gebraucht. Nach drei, vier Wochen lässt der Kommandoführer alle Metallarbeiter vortreten. Für eine Fabrik in Braunschweig werden Arbeiter gesucht. So entkommt er Auschwitz.

Auf Auschwitz folgt das KZ-Außenlager Vechelde, von da der Todesmarsch nach Ludwigslust. Natan überlebt. Am 2. Mai 1945 wird das KZ Wöbbelin von den Amerikanern befreit. Da ist er siebzehneinhalb. Und der einzige seiner Familie, der den Krieg überlebt hat.  

Neues Leben in Israel

1946 geht er nach Israel. „Dort habe ich mein vorheriges Leben annulliert“, erzählt er auf der Gedenkveranstaltung in Schwerin. Er arbeitet in der Landwirtschaft, kämpft 1948 im Unabhängigkeitskrieg mit. Ende der 50er-Jahre kommt er nach Deutschland. Die Erfrierungen aus dem Ghetto machen ihm zu schaffen. In München sitzt ein Spezialist, sagen die Ärzte in Israel. Hier verliebt er sich in eine Deutsche – und bleibt. „Sie ist die beste Wiedergutmachung, die ich von Deutschland bekommen konnte“, sagte er einmal. Die Zeit der Gefangenschaft, das Schicksal seiner Familie verdrängt er, so gut es geht.  

Natan Grossmann ist über 80, als er Tanja Cummings trifft. Die Regisseurin sucht Zeitzeugen für einen Dokumentarfilm über Łódź. Mit ihr redet er das erste Mal über seine Geschichte. Gemeinsam reisen sie zu den Stätten seiner Kindheit. 

Zwei Väter

Seine Suche nach der Vergangenheit kreuzt sich mit der von Jens-Jürgen Ventzki. Auch er sucht nach Antworten. Sein Vater war zu jener Zeit Oberbürgermeister von Łódź – und damit auch verantwortlich für die Zustände im Ghetto. Eine Ahnung, erzählt er im Film, sei immer da gewesen. „Aber ich hatte null konkrete Hinweise.“ Die Eltern hätten bis zuletzt geschwiegen. In den 1990ern beginnt er zu recherchieren. Das Bild vom liebevollen Vater zerbirst. „Ich muss zur Kenntnis nehmen, dass ich zwei Väter hatte“: den liebevollen, der mit seinen Kindern lacht, albert, Mensch-ärgere-dich-nicht spielt. Und den, der die Menschen im Ghetto verhungern lässt. „Mein Vater ist für mich genauso ein Täter wie jemand, der geschossen hat.“

Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider zollte ihm dafür großen Respekt. „Ich habe das erste Mal erlebt, dass wirklich jemand sagt: Ich stehe dazu: Mein Vater hat sich schuldig gemacht. Davon gibt es viel zu wenige Beispiele.“ 

Geschichte lebendig machen 

Seit der Film im September 2015 veröffentlicht wurde, ist Natan Grossmann bei vielen Veranstaltungen zu Gast. „Sie können Geschichte lebendig machen. Sie sind für alle, die diese schreckliche Zeit zum Glück nicht miterleben mussten, die Brücke in die Vergangenheit“, bedankte sich Sylvia Bretschneider für sein Kommen nach Schwerin. Dabei möchte der 89-Jährige eigentlich gar nicht, dass man ihm dankt. Für ihn sei es eine Verpflichtung, seine Geschichte zu erzählen, sagt er. „Denn das, was damals war, darf nie mehr passieren. Aber es gibt auch heute Stimmen, nicht nur in Deutschland, die sagen, dass der Holocaust nicht stattgefunden hat. Und denen habe ich persönlich den Kampf angesagt.“ 

Opfer, Täter, Zuschauer 

Als Regisseurin Tanja Cummings 2008 mit den Recherchen beginnt, hatte sie eine ganz andere Vorstellung, worum es in ihrem Film gehen soll. Auslöser für die erste Reise nach Łódź sei Israel J. Singers Buch „Die Brüder Ashkenasi“ gewesen, erzählt sie im Anschluss an den Film. „Darin beschreibt Singer die Zeit vor dem Krieg und das enge Verhältnis von Deutschen, Juden und Polen in der Stadt. Das war das, was mich zunächst am stärksten interessiert hat.“ Die Zeitzeugen, die sie trifft, sprechen jedoch kaum über die Vorkriegszeit. „Alles drehte sich im Grunde um den Krieg und das Ende des Łódźer Menschen“, sagt Cummings. Als sie von der Straßenbahn hört, die mitten durch das Ghetto fuhr, ist für sie klar, dass die Täterperspektive, die Opferperspektive und die Perspektive derer, die aus der Bahn zusehen, die tragenden Rollen spielen werden. Natan Grossmann geht es indes noch um etwas anderes: Für ihn räumt der Film auch mit der Vorstellung auf, dass alle Juden reich sind. „In Osteuropa herrschte große jüdische Armut.“

Im Film begegnen sich Natan Grossmann und Jens-Jürgen Ventzki nur einmal. Ein emotionaler Moment für beide. Inzwischen sind sie Freunde, erzählen ihre Geschichte oft gemeinsam bei Veranstaltungen. Auch nach Schwerin wären sie zusammen gekommen, wäre Jens-Jürgen Ventzki nicht krank geworden. „Wir haben beide beschlossen, so lange wir leben für die Wahrheit zu kämpfen.“

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Zeitzeugen im Landtag zu Gast

Zeitzeugen hatte der Landtag zu den Holocaust-Gedenkveranstaltungen auch in den vergangenen Jahren eingeladen. 2015 berichtete der Holocaust-Überlebende Horst Selbiger über sein Schicksal. Gastrednerin 2016 war die israelische Autorin Lizzie Doron. Die Tochter einer Holocaust-Überlebenden berichtete, wie die traumatischen Erlebnisse nicht nur das Leben der Geretteten bis heute prägen, sondern auch das ihrer Kinder und Enkel. Dokumentationen beider Veranstaltungen können Sie hier herunterladen. Restexemplare senden wir auf Anfrage (Tel. 0385-525-2113) gern kostenlos zu.