Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Direkt zum Hauptinhalt dieser Seite.Zum Randinhalt dieser Seite.

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Landtag beendet Dringlichkeitssitzung

Die seitens der Landesregierung beantragte Dringlichkeitssitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Freitag (3. Dezember 2021) ist gegen kurz vor 14:00 Uhr zu Ende gegangen.

Unter der Überschrift des einzigen Tagesordnungspunktes „Aktuelle Lage 'Corona-Virus'“ befassten sich die Abgeordneten mit einem Antrag der Landesregierung und zwei Anträgen der Fraktionen des Landtages. Die Aussprache zum zunächst seitens der Landesregierung eingebrachten Antrages wurde mit den beiden seitens der Fraktionen des Landtages vorgelegten Anträge verbunden.

Mehrheitlich angenommen haben die Parlamentarier heute den Antrag der Landesregierung „Feststellung nach § 28a Abs. 8 Infektionsschutzgesetz zur Anwendbarkeit des Maßnahmekatalogs in § 28a Abs. 1 bis 6 Infektionsschutzgesetz“ sowie den Antrag der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Corona-Pandemie entschlossen bekämpfen - Schutz der Gesundheit muss weiterhin oberste Priorität haben“.

Nicht durchsetzen konnte sich hingegen die AfD-Fraktion mit ihrem Antrag „Corona- Landesverordnung ändern: 1-G für alle“.

Die Sitzung wurde erneut unter besonderen Hygienebedingungen und unter Anwendung der 3G-Regelung im Plenarsaal des Schweriner Schlosses durchgeführt. Aufgrund eines ungeklärten Corona-Verdachtsfalles erklärte ein Großteil der AfD-Fraktion vorsorglich den Verzicht auf Teilnahme an der Sitzung.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören sechs Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und DIE LINKE stellen zusammen 43 der insgesamt 79 Abgeordneten des Landtages. Die vier Oppositionsfraktionen zählen 14 Abgeordnete (AfD), 12 Abgeordnete (CDU), 5 Abgeordnete (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) und 5 Abgeordnete (FDP).  

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für Mittwoch, den 15. Dezember 2021 (10:00 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Das Video der Sitzung lässt sich hier aufrufen.

Vorwürfe gegen den Haussicherheitsdienst des Landtages Mecklenburg-Vorpommern dürfen nicht mehr geäußert werden

Im Internet war im Oktober 2021 öffentlich der Vorwurf erhoben worden, es habe Fehlverhalten des Haussicherheitsdienstes des Landtages gegeben. Personen sollen sich unter Mithilfe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landtagsverwaltung unrechtmäßig im Haus aufgehalten haben. Auch der Plenarsaal soll unrechtmäßig betreten worden sein. Eine Prüfung der Landtagsverwaltung hatte daraufhin keinerlei Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Behauptungen zutreffen. Auch hat der Urheber der Vorwürfe seine Behauptungen nicht belegen können. Eine deshalb vom Landtag geforderte Unterlassungserklärung hatte dieser dennoch nicht unterzeichnet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Haussicherheitsdienstes der Landtagsverwaltung sehen sich seit der Veröffentlichung dem offensichtlich unbegründeten Verdacht ausgesetzt, gegen ihre Dienstpflichten verstoßen zu haben. Die aus dem öffentlichen Interesse resultierende Medienberichterstattung hat überdies zu zahlreichen Reaktionen Dritter geführt, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich belastet haben.

Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und dafür zu sorgen, dass die unzutreffenden Behauptungen nicht länger verbreitet werden dürfen, hat der Landtag aus Gründen der Fürsorge vor dem Landgericht Stralsund im Rahmen eines Eilverfahrens eine diesem Ziel dienende einstweilige Verfügung beantragt. Hierzu ist heute vor dem Landgericht verhandelt worden.

Geschlossen wurde gestern ein Vergleich, welcher das Verfahren beendet und unmittelbar dafür sorgt, dass die Verbreitung der Behauptungen unterbleibt. Der Antragsgegner hat sich verpflichtet, die getätigten Äußerungen dauerhaft zu unterlassen. Sämtliche Formulierungen des vom Landtag gestellten Antrags auf Unterlassung fanden ansonsten Eingang in den Wortlaut des Vergleichs.

Bei Zuwiderhandlung droht dem Antragsgegner ein Ordnungsgeld in erheblicher Höhe. Im Gegenzug trägt der Landtag die Kosten des Verfahrens. Der Landtag hat den vorgeschlagenen Vergleich geschlossen, um schnellstmöglich das beschriebene Ziel zu erreichen.

Die im Verfahren offenbar gewordene hohe juristische Hürde, dass eine erhebliche Beeinträchtigung der Arbeit des Verfassungsorgans Landtag vorliegen muss, ist Grund für den Vergleich. Wäre dem Antrag des Landtages nicht stattgegeben worden, hätte dies weitere Verfahren seitens der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforderlich gemacht.

Ausschüsse des Landtages tagen Anfang Dezember erstmals / Tag der offenen Tür am 19. Juni 2022

Die Ausschüsse des Landtages Mecklenburg-Vorpommern der 8. Wahlperiode werden sich am 1. und 2. Dezember 2021 konstituieren. In Vorbereitung dieser ersten Sitzungen sind heute (17. November 2021) im Ältestenrat die Zuordnungen bezogen auf die Ausschussvorsitzenden sowie die stellvertretenden Ausschussvorsitzenden erfolgt. Das Ergebnis des Zugriffsverfahrens stellt sich wie folgt dar:

 

Petitionsausausschuss

Vorsitz: SPD-Fraktion

stellv. Vorsitz: Fraktion DIE LINKE

 

Ausschuss für Inneres, Bau und Digitalisierung (Innenausschuss)

Vorsitz: SPD-Fraktion

stellv. Vorsitz: AfD-Fraktion

 

Ausschuss für Justiz, Gleichstellung, Verbraucherschutz, Verfassung, Geschäftsordnung, Wahlprüfung und Immunitätsangelegenheiten (Rechtsausschuss)

Vorsitz: Fraktion DIE LINKE

stellv. Vorsitz: SPD-Fraktion

 

Finanzausschuss

Vorsitz: SPD-Fraktion

stellv. Vorsitz: AfD-Fraktion

 

Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur, Energie, Tourismus und Arbeit (Wirtschaftsausschuss)

Vorsitz: AfD-Fraktion

stellv. Vorsitz: SPD-Fraktion

 

Ausschuss für Klimaschutz, Landwirtschaft und Umwelt (Agrarausschuss)

Vorsitz: SPD-Fraktion

stellv. Vorsitz: CDU-Fraktion

 

Ausschuss für Bildung und Kindertagesstätten (Bildungsausschuss)

Vorsitz: SPD-Fraktion

stellv. Vorsitz: SPD-Fraktion

 

Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Sport (Sozialausschuss)

Vorsitz: CDU-Fraktion

stellv. Vorsitz: SPD-Fraktion

 

Ausschuss für Wissenschaft, Kultur, Bundesangelegenheiten, Angelegenheiten der Europäischen Union und internationale Angelegenheiten (Wissenschafts- und Europaausschuss)

Vorsitz: AfD-Fraktion

stellv. Vorsitz: SPD-Fraktion

 

Verständigt hat sich der Ältestenrat zudem darauf, dass der nächste Tag der offenen Tür des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am 19. Juni 2022 stattfinden soll.

Landtag beendet zweiten Sitzungstag der neuen Wahlperiode / Manuela Schwesig erneut Ministerpräsidentin

Die zweite Landtagssitzung der neuen Wahlperiode ist heute (15. November 2021) gegen kurz nach 16.15 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt vier Tagesordnungspunkten – zunächst mit der Wahl der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Sitzung wurde unter besonderen Hygienebedingungen und unter Anwendung der 3G-Regelung im Plenarsaal des Schweriner Schlosses durchgeführt. 

Auf der Grundlage eines Wahlvorschlags der Fraktionen der SPD und DIE LINKE auf Drucksache 8/41 ist heute die Abgeordnete Manuela Schwesig mit der nach Artikel 42 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern erforderlichen Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Mitglieder des Landtages zur Ministerpräsidentin gewählt worden. 41 Abgeordnete stimmten für sie. 
Unmittelbar im Anschluss legte die neu gewählte Ministerpräsidentin den gemäß Artikel 44 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vorgesehenen Amtseid ab.

Während einer zeitweiligen Sitzungsunterbrechung erfolgte durch die nunmehr vereidigte Ministerpräsidentin die Übergabe der Ernennungsurkunden an die künftigen Landesministerinnen und Landesminister, die dann nach Fortsetzung der unterbrochenen Sitzung ebenfalls vor dem Landtag ihren verfassungsgemäß vorgesehenen Amtseid leisteten. Somit komplettieren Simone Oldenburg (Ministerin für Bildung und Kindertagesstätten), Dr. Till Backhaus (Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt), Jacqueline Bernhardt (Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz), Stefanie Drese (Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport), Dr. Heiko Geue (Finanzminister), Bettina Martin (Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten), Reinhard Meyer (Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit) und Christian Pegel (Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung) das neue Kabinett rund um Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Gemäß Artikel 33, 35 und 35a der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie gemäß § 9 seiner Geschäftsordnung setzte der Landtag heute abschließend zur Vorbereitung seiner Verhandlungen und Beschlüsse neun ständige Ausschüsse (siehe hierzu: Antrag der Fraktionen der SPD und DIE LINKE auf Drucksache 8/42), die sich voraussichtlich in der 48. Kalenderwoche 2021 konstituieren werden, ein. Einen diesbezüglich seitens der AfD-Fraktion vorgelegten Änderungsantrag auf Drucksache 8/46 lehnten die Parlamentarier mehrheitlich ab.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für Mittwoch, den 15. Dezember 2021 (10:00 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Hier gelangen Sie zum Video der Sitzung.

Erklärung der Landtagsverwaltung zu Vorwürfen gegen den Haussicherheitsdienst des Landtages Mecklenburg-Vorpommern

Im Internet wird seit knapp zwei Wochen öffentlich der Vorwurf erhoben, es habe Fehlverhalten des Haussicherheitsdienstes des Landtages gegeben. Konkret geht es darum, dass sich Personen unter Mithilfe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landtagsverwaltung unrechtmäßig im Haus aufgehalten haben sollen. Auch der Plenarsaal soll unrechtmäßig betreten worden sein.

Die Landtagsverwaltung hat diese Vorwürfe umfassend und gründlich geprüft. Es haben sich keinerlei Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Behauptungen zutreffen. Im Zuge der Prüfung wurde der Urheber der Vorwürfe aufgefordert, seine Behauptungen zu belegen. Dies hat er bis heute nicht getan.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Haussicherheitsdienstes der Landtagsverwaltung sehen sich seit der Veröffentlichung dem offensichtlich unbegründeten Verdacht ausgesetzt, gegen ihre Dienstpflichten verstoßen zu haben. Die aus dem öffentlichen Interesse resultierende Medienberichterstattung hat überdies zu zahlreichen Reaktionen Dritter geführt, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich belastet haben.

Die Landtagsverwaltung lässt dem Urheber der Vorwürfe deshalb eine strafbewehrte Unterlassungsaufforderung zukommen. Er wird darin aufgefordert, die genannten Vorwürfe zu unterlassen und die von ihm verantworteten Veröffentlichungen im Internet zu löschen. Zudem behält sich die Landtagsverwaltung vor, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Schwerin wegen Verleumdung bzw. übler Nachrede zu stellen.

Landtagsdirektor Armin Tebben: „Die rechtlichen Schritte sind notwendig geworden, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Haussicherheitsdienstes vor offensichtlich unberechtigten Vorwürfen zu schützen.“

Neue Wahlperiode hat begonnen / Birgit Hesse erneut Landtagspräsidentin

Nach knapp 3 ½ -stündigen Beratungen ist heute (26. Oktober 2021) die Konstituierende Sitzung des Landtages der 8. Wahlperiode gegen kurz vor 17.30 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 9 Tagesordnungspunkten. Der Abgeordnete Horst Förster eröffnete die Sitzung als Alterspräsident und leitete diese bis zur Übernahme der Sitzungsleitung durch die im weiteren Sitzungsverlauf neu gewählte Landtagspräsidentin.

Unmittelbar im Anschluss daran berieten die Parlamentarier über die Geschäftsordnung des Landtages der achten Wahlperiode und nahmen diese in der Fassung des dazu erarbeiteten Antrages der Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE mehrheitlich an.

Auf der Grundlage eines Wahlvorschlags der SPD-Fraktion auf Drucksache 8/2 ist heute außerdem die Abgeordnete Birgit Hesse mit der nach Artikel 32 Absatz 1 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung mit § 2 Absatz 1 GO LT erforderlichen Mehrheit der abgegebenen Stimmen zur Präsidentin des Landtages gewählt worden.

Zur 1. Vizepräsidentin des Landtages ist die Abgeordnete Beate Schlupp gewählt worden (siehe hierzu: Wahlvorschlag der CDU-Fraktion auf Drucksache 8/7). Auch sie konnte die nach Artikel 32 Absatz 1 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung mit § 2 Absatz 1 GO LT erforderliche Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen.

Ebenfalls die nach Artikel 32 Absatz 1 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung mit § 2 Absatz 1 GO LT erforderliche Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen konnte die Abgeordnete Elke-Annette Schmidt, die nunmehr das Amt der 2. Vizepräsidentin des Landtages antritt (siehe hierzu: Wahlvorschlag der Fraktion DIE LINKE auf Drucksache 8/9).

Darüber hinaus folgten die Abgeordneten heute dem Antrag der Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE auf Drucksache 8/3 und legten somit das Berechnungsverfahren zur Bestimmung der Anteile, Zugriffe und Reihenfolgen der Fraktionen für die Dauer der achten Wahlperiode fest.

Auf der Grundlage eines Wahlvorschlages aller im Landtag vertretenden Fraktionen (Drucksache 8/5) sind heute außerdem mit der erforderlichen Mehrheit der abgegebenen Stimmen Elisabeth Aßmann, Christian Brade, Philipp da CunhaTilo GundlackNadine JulitzChristine KlingohrMandy Pfeifer, Fraktion der SPD, Petra FederauJens-Holger SchneiderPaul-Joachim Timm, Fraktion der AfD, Christiane BergThomas Diener, Fraktion der CDU, Henning Foerster, Michael Noetzel, Fraktion DIE LINKE, Hannes Damm, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sowie Sandy van Baal, Fraktion der FDP, zu Schriftführerinnen und Schriftführen des Landtages gewählt worden.

Auf Antrag der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 8/4) setzte das Parlament im weiteren Sitzungsverlauf den nach § 9 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern erforderlichen vorläufigen Ausschuss ein, dessen Arbeit mit der Einsetzung der ständigen Ausschüsse des Landtages endet.

Nach heute erster Lesung im Parlament verständigten sich die Parlamentarier abschließend darauf, den „Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und FDP sowie den ebenfalls seitens der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und FDP vorgelegten „Entwurf eines Siebzehnten Gesetzes zur Änderung des Abgeordnetengesetzes“ im Verbund an den vorläufigen Ausschuss des Landtages zu überweisen.

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Das Video der Sitzung finden Sie hier.

„Butter bei die Fische“- Jugend tischt auf

Am gestrigen Abend (14.09.) ging es im Landtag um die Themen, die die jungen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bewegen. Zusammen mit 13 Abgeordneten aus allen vier Fraktionen diskutierten sie über Bildung, Umwelt, Mitwirkung und Vielfalt. Am späten Nachmittag begrüßte Landtagspräsidentin Birgit Hesse alle Jugendlichen und Abgeordneten im Innenhof des Schlosses. Sie betonte, es sei wichtig, der Stimme der jungen Generation mehr Gehör zu verschaffen. Besonders die Corona-Pandemie ist nach wie vor ein großes Thema und betrifft nahezu alle Bereiche. Wie soll man die großen Bildungslücken schließen? Wie schaffen wir es klimaneutral zu werden in diesen Zeiten? Diese und einige andere Fragen wurden diskutiert und die unterschiedlichen Sichtweisen, Wünsche und Anregungen ausgetauscht. Nach einem gemeinsamen Abendessen endete die aufschlussreiche Veranstaltung mit der U18-Wahl, bei der die Jugendlichen ihre Stimme abgeben konnten. Alle Beteiligten sind sich einig: Das müssen wir wiederholen.

Viel Unterstützung für Schwerins Welterbe-Bewerbung

Gestern Abend auf dem Schlossinnenhof trafen Schwerins Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier, Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow, Landtagspräsidentin Birgit Hesse und der Vorsitzende des Welterbe Fördervereins Schwerin, Joachim Brenncke zusammen, um über den aktuellen Stand der Bewerbung Schwerins für das UNESCO-Welterbe zu sprechen. Nachdem im Juni 2002 Stralsund und Wismar bereits in das Weltkulturerbe aufgenommen wurden, strebt auch die Landeshauptstadt diesen Titel an. Moderiert von Jürgen Hingst, erfuhren die ca. 100 Gäste im Innenhof des Schlosses in der Gesprächsrunde mitunter Neues über die Gebäude des Residenzensembles. Landtagspräsidentin Birgit Hesse betonte: „Dieser Abend macht Mut und stimmt hoffnungsfroh, dass dieses große Vorhaben am Ende gelingt.“ Sollte Schwerin mit seiner Bewerbung Erfolg haben, so würden die betreffenden Teile der Stadt frühestens im Jahr 2024 von der UNESCO als anerkanntes Weltkulturerbe gelistet.

Öffentliche Veranstaltung im Innenhof des Schwerienr Schlosses

„Schwerin auf dem Weg zum Welterbe“

„Schwerin auf dem Weg zum Welterbe“ lautet die Überschrift einer Veranstaltung am Montag (13. September 2021) im Innenhof des Schweriner Schlosses. Welterbe prägt und bewegt, das zeigt sich nicht nur an den historischen Hansestädten Wismar und Stralsund, die bald zwanzig Jahre den Status UNESCO-Welterbe tragen. Das Schweriner Residenzensemble befindet sich auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe. Die Kultusminister der Länder haben das Ensemble auf die deutsche Vorschlagsliste (tentative list) gesetzt. Die Landeshauptstadt Schwerin bereitet seither intensiv die Nominierung zur Aufnahme in die UNESCO-Welterbe-Liste vor. Neben Informationen rund um den derzeitigen Stand der Schweriner Bewerbung wird es eine Gesprächsrunde mit dem Schweriner Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier, dem Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, Dr. Alexander Badrow, sowie dem Vorsitzenden des Welterbe Schwerin Fördervereins e. V., Joachim Brenncke, geben. Los geht es um 18.00 Uhr. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Landtagpräsidentin Birgit Hesse: Kindern und Jugendlichen zuzuhören stärkt unsere Demokratie!

Landtagpräsidentin Birgit Hesse hat heute (28. August 2021) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses die 1. Konferenz der Kinder- und Jugendparlamente in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet. Auf Einladung des Landtages kommen Mitglieder von Gremien aus verschiedenen Regionen des Landes zusammen, um sich auszutauschen und mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Landtagspräsidentin Birgit Hesse:

„Die 1. Konferenz der Kinder- und Jugendparlamente unseres Landes im Plenarsaal soll ein kraftvolles Signal dafür sein, dass dem Landtag sehr an der Einbindung junger Menschen in politische Diskussionen und Entscheidungen liegt. Dass sich im Verlauf des heutigen Tages Abgeordnete aller Fraktionen mit den Kindern und Jugendlichen zu deren Themen und Fragen austauschen, unterstreicht dies.

Nicht erst mit Erreichen des Wahlalters befassen sich Kinder und Jugendliche mit politischen Fragen. Sie dort abzuholen, ihr Interesse aufzugreifen, Ihnen zuzuhören und sie dazu zu ermutigen, sich für ihre Anliegen stark zu machen - das stärkt unsere Demokratie langfristig. Denn: Die Kinder und Jugendlichen von heute sind die Erwachsenen von morgen.“

Die Konferenz hat um 11 Uhr begonnen. Zunächst stellen sich die Kinder und Jugendlichen gegenseitig ihre Arbeit vor, informieren sich über den Landtag und tauschen sich zu Themen aus. Vertreten sind insgesamt neun Gremien. Am Nachmittag steht der Austausch mit Abgeordneten auf dem Programm.

Die Konferenz ist Teil der parlamentarischen Bildungsarbeit des Landtages Mecklenburg-Vorpommern. Angemeldet haben sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Malchow, Zarrentin, Parchim, Anklam, Greifswald, Torgelow, Schwerin, Wismar und Rostock. Weitere Treffen sind beabsichtigt.

Landtag beendet letzten Sitzungstag der Wahlperiode

Der regulär letzte Sitzungstag des Landtages der 7. Legislaturperiode ist heute (11. Juni 2021) gegen kurz vor 16.30 Uhr zu Ende gegangen. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten auf Antrag der SPD-Fraktion zunächst zum Thema „Gute Ideen für gute Arbeit - Mecklenburg-Vorpommern weiter voranbringen“.

Unmittelbar im Anschluss daran befasste sich der Landtag mit einer Unterrichtung der Landesregierung unter der Überschrift „Bericht und Empfehlungen des MV Zukunftsrates“ und erklärte diese nach erfolgter Aussprache dazu verfahrensgemäß für erledigt.

Nach heute zweiter Lesung wurde darüber hinaus der seitens der Fraktionen von CDU und SPD vorgelegte Gesetzentwurf „Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von Tourismusorten und Tourismusregionen“ entlang einer Beschlussempfehlung des inhaltlich zuständigen Wirtschaftsausschusses angenommen.

Nicht durchsetzen konnte sich hingegen die Fraktion DIE LINKE mit den folgenden Anträgen:
Konzept für die Schule nach der Pandemie gemeinsam entwickeln“, „Karow als Bahnkreuz reaktivieren - durchgängige Südbahn und länderübergreifende Regionalbahn gemeinsam mit Brandenburg einrichten“ sowie „Ausbildungsförderung an Realitäten anpassen - BAföG endlich grundlegend reformieren“.

Gleichwohl wurde der durch die Fraktion DIE LINKE erarbeitete Antrag „Ergebnisse des Tages der Menschen mit Behinderungen in der künftigen Arbeit berücksichtigen“ in der Fassung eines diesbezüglichen Änderungsantrages der Fraktionen von SPD und CDU mehrheitlich angenommen.

Im Verlauf der Sitzung legte zudem die AfD-Fraktion die Anträge „Stärkung des Faches Niederdeutsch an allgemeinbildenden Schulen“, „Kinder- und Jugendhilfe - Interessenlagen von Kindern und Jugendlichen stärker in den Fokus nehmen“, „Kulturelle Identität bewahren und fördern - eine Akademie für Sprache und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern gründen“ und „Festung Dömitz in Landesbesitz überführen“ vor, fand hierfür jedoch keine Mehrheit im Parlament.

Dem Landtag der siebenten Legislaturperiode gehören vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die beiden Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Hier gelangen Sie zum Video der heutigen Sitzung.

Zweiter Sitzungstag beendet

Nach rund 11 ½ -stündigen Beratungen ist heute (10. Juni 2021) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses der in dieser Woche zweite Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern gegen kurz nach 20.30 Uhr zu Ende gegangen. Die heutige Sitzung begann zunächst mit der Befragung der Landesregierung. Im Anschluss berieten die Abgeordneten mehrere Anträge der Fraktionen.

Angenommen hat der Landtag die folgenden seitens der Fraktionen von SPD und CDU vorgelegten Anträge: „Potenziale der Photovoltaik heben - Nutzung auf Ackerflächen ermöglichen“, „Sanierung von devastierten Flächen bei der künftigen Förderung berücksichtigen“, „Jede Form des Antisemitismus konsequent ächten“ und „Förderung des Wandertourismus in Mecklenburg-Vorpommern - Errichtung eines Naturparkweges quer durch das Land“.

Die AfD-Fraktion scheiterte heute hingegen mit ihren Anträgen „Den sozialen Frieden stärken: Gemeinnützige Arbeit für Arbeitsuchende aus Asylherkunftsländern“, „Beruf und Familie - gesellschaftliche Wertschätzung durch zusätzliche Kinderurlaubstage“, „Studenten den Kauf des „AzubiTicket MV“ ermöglichen“, „Welterbe in Schwerin begleiten - Bedarfe für Tourismus ermitteln“ und „Epidemiologische Auswertung des Corona-Epidemie-Verlaufs in Mecklenburg-Vorpommern in Auftrag geben“.

Auch die folgenden Anträge der Fraktion DIE LINKE fanden keine Mehrheit und wurden abgelehnt:
Mecklenburg-Vorpommern aus dem Lohnkeller führen - Weichen für die Zukunft richtig stellen“ und „Auswirkungen von Corona entgegentreten - Kinder endlich in den Blick nehmen“.

Im Verlauf der Sitzung erfolgte zudem auf Antrag der Fraktion DIE LINKE eine Aussprache zum Thema „Verfassungsauftrag erfüllen - Staatsleistungen an Kirchen ablösen“ sowie eine seitens der SPD-Fraktion beantragte Aussprache zum Thema „Fachkräfteoffensive in Kitas im Land weiter vorantreiben“.

Darüber hinaus ist heute die Unterrichtung der Landesregierung „Siebenter Bericht über den Zustand der Wälder und die Lage der Forstwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ durch den Landtag zur Kenntnis genommen und verfahrensgemäß für erledigt erklärt worden.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 11. Juni 2021 (Beginn: 9 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Hier gelangen Sie zum Video der heutigen Sitzung.

Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach mehr als 13-stündigen Beratungen ist heute (9. Juni 2021) der erste von drei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen 23.15 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 31 Tagesordnungspunkten.

Die Sitzung begann um 10 Uhr mit einem Rückblick von Landtagspräsidentin Birgit Hesse auf die zu Ende gehende Wahlperiode. Die Rede können Sie hier nach lesen.

Im Anschluss gab Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eine Regierungserklärung zum Thema „Aktuelle Lage ‚Corona-Virus‘“ ab. Die anschließende Aussprache dazu wurde mit zwei seitens der Fraktionen des Landtages vorgelegten Anträgen verbunden.
Mehrheitlich angenommen wurde heute der von den Fraktionen der SPD und CDU eingebrachte Antrag "Mit Umsicht und Solidarität Corona bewältigen".
Die Fraktion DIE LINKE scheiterte hingegen mit ihrem Antrag "Notwendige Corona-Maßnahmen sowie Evaluierung und Schlussfolgerungen für zukünftige Strategien zur Bekämpfung pandemischer Lagen". 

Unmittelbar im Anschluss daran beriet das Parlament zu mehreren Gesetzentwürfen.

Nach heute zweiter Lesung wurden folgende seitens der Landesregierung vorgelegte Gesetzentwürfe entlang von Beschlussempfehlungen der inhaltlich zuständigen Ausschüsse angenommen: „Entwurf eines Gesetzes zur Neufassung des Glücksspielstaatsvertragsausführungsgesetzes und zur Änderung des Feiertagsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Innenausschusses), „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Landesrundfunkgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Innenausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesministergesetzes und des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse Parlamentarischer Staatssekretäre“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Krebsregistrierungsgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Wirtschaftsausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzausführungsgesetzes und anderer gesundheitlicher Vorschriften“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Wirtschaftsausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zum Staatsvertrag über die Errichtung und den Betrieb des elektronischen Gesundheitsberuferegisters als gemeinsame Stelle der Länder zur Ausgabe elektronischer Heilberufs- und Berufsausweise sowie zur Herausgabe der Komponenten zur Authentifizierung von Leistungserbringerinstitutionen“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Wirtschaftsausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zum Ersten Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über die gemeinsame Berufsvertretung der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Wirtschaftsausschusses), „Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Errichtung der Stiftung ‚Leibnitz-Institut für Nutztierbiologie‘“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Agrarausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zur Förderung des Carsharing in Mecklenburg-Vorpommern“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Energieausschusses) und „Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung der Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Energieausschusses).

Gleiches geschah mit den folgenden seitens der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU erarbeiteten Gesetzentwürfen: „Entwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Landeshochschulgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Bildungsausschusses) und „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Energieausschusses).

Durchsetzen konnten sich die Koalitionsfraktion von SPD und CDU heute auch mit ihrem vorgelegten Antrag zum Thema „Wirtschaftliche Entwicklung durch Landesmarketing voranbringen“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Wirtschaftsausschusses).

Außerdem ist heute der von den Fraktionen der CDU, SPD und DIE LINKE vorgelegte Gesetzentwurf „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Bestattungsgesetzes“ in der Fassung der Ziffer I der geänderten Beschlussempfehlung angenommen worden (siehe hierzu: Änderungsantrag der Fraktionen von CDU und SPD).

Nach zweiter Lesung abgelehnt wurden hingegen die fünf seitens der AfD-Fraktion vorgelegten Gesetzentwürfe: „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Verfassung und des Landesverfassungsgerichtsgesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Siebenten Gesetzes zur Änderung des Schulgesetzes für das Land Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Ladenöffnungszeiten für das Land Mecklenburg-Vorpommern“ sowie „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Finanzierung und zur Transparenz in der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern“.

Ebenso erging es den folgenden seitens der Fraktion DIE LINKE erarbeiteten Gesetzentwürfen: „Entwurf eines Gesetzes über die Förderung der Produktionsschulen in Mecklenburg-Vorpommern“ und „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Finanzierung und zur Transparenz in der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern und zur Änderung des Insolvenzordnungsausführungsgesetzes“.

Mit einem heute erstmals im Parlament beratenen Gesetzentwurf unter der Überschrift „Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von Tourismusorten und Tourismusregionen“, welchen die Fraktionen der CDU und SPD erarbeiteten, befassen sich im Anschluss an die heutige Landtagssitzung die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses sowie die Mitglieder des Innenausschusses.

Mehrheitlich angenommen hat das Parlament heute eine Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses zum Umgang mit verschiedenen Vorschlägen, Bitten und Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern in der Fassung des Änderungsantrages der Abgeordneten Manfred Dachner und Thomas Würdisch (Fraktion der SPD), Christiane Berg (Fraktion der CDU), Jens-Holger Schneider (Fraktion der AfD) sowie Eva-Maria Kröger (Fraktion DIE LINKE).

Zudem stimmte der Landtag heute folgenden Entschließungen inhaltlich zuständiger Ausschüsse zu: Entschließung des Petitionsausschusses zum 26. Bericht des Bürgerbeauftragten, Entschließung des Rechtsausschusses zum Jahresbericht 2020 der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, Entschließung des Sozialausschusses zur Unterrichtung ,,Bilanzierung des Landesaktionsplanes für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern", Entschließung des Sozialausschusses zum Maßnahmenplan 2.0 der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Darüber hinaus ist heute der Bericht der Enquete-Kommission zur Zukunft der medizinischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern abschließend im Parlament beraten worden.

Im Verlauf der Sitzung stimmte der Landtag einer Entschließung des Finanzausschusses zur Unterrichtung durch den Landesrechnungshof „Jahresbericht 2021 (Teil 1) - Landesfinanzbericht 2021“ auf Drucksache 7/5893 sowie dem dazu vorgelegten Antrag des Finanzministers auf Drucksache 7/5569 zu und entlastete somit Landesregierung und Landesrechnungshof hinsichtlich der Haushalts- und Wirtschaftsführung des vorletzten Jahres.

Auf der Grundlage einer Beschlussempfehlung und eines Zwischenberichts des 2. Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der NSU-Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern beschloss der Landtag heute, auf Grundlage des Berichts sowie der noch offenen Punkte zu Beginn der 8. Wahlperiode das weitere Vorgehen einschließlich der Möglichkeit der Einsetzung eines weiteren Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu beraten.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die beiden Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 10. Juni 2021 (Beginn: 9 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Ein Video der heutigen Sitzung finden Sie hier (Teil 1) bzw. hier (Teil 2).​​​​​​​

Landtag beendet Dringlichkeitssitzung

Die seitens der Landesregierung beantragte Dringlichkeitssitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Montag (31. Mai 2021) ist gegen 13:15 Uhr zu Ende gegangen.

Die Sitzung begann mit einer Regierungserklärung der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Thema „Aktuelle Lage MV Werften“.
Die anschließende Aussprache dazu wurde mit einem seitens der Fraktionen von CDU und SPD vorgelegten Antrag „Aufnahme der MV Werften unter den Rettungsschirm des Bundes (WSF): Sicherung von Arbeitsplätzen der Werftstandorte und der Zulieferbetriebe im Land“ verbunden, welchen die Parlamentarier mehrheitlich annahmen.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 9. Juni 2021 (Beginn: 10 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
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Landtag beendet Mai-Sitzungswoche

Die zweitägigen Plenarberatungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat sind heute (6. Mai 2021) gegen kurz nach 18 Uhr zu Ende gegangen. Die heutige Sitzung begann zunächst mit der Befragung der Landesregierung. Im Anschluss berieten die Abgeordneten mehrere Anträge der Fraktionen. Im Verlauf der Sitzung erfolgte zudem auf Antrag der SPD-Fraktion eine Aussprache zum Thema „Umsetzungsstrategie für das Landesprogramm „Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken!“ - Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam bewahren“ sowie eine seitens der CDU-Fraktion beantragte Aussprache zum Thema „Duale Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern stärken“.

Angenommen hat der Landtag die folgenden seitens der Fraktionen von SPD und CDU vorgelegten Anträge: „Weitere Unterstützung unserer Kommunen durch den Bund“ und „Mehr Flora für lebenswertere Gemeinden“.

Nicht durchsetzen konnte sich hingegen die AfD-Fraktion heute mit den folgenden Anträgen: „Rechtsstaat gilt auch in Pandemie-Zeiten“ und „Eingewöhnungsphase in Kindertagesstätten für Kinder mit besonderem Förderbedarf“.

Im weiteren Sitzungsverlauf legte die Fraktion DIE LINKE die Anträge „Beschäftigte künftig besser schützen - Arbeits- und Gesundheitsschutz in Bund und Land stärken“, „Künstlerinnen und Künstler unterstützen - Perspektiven für Vor- und Nachlässe finden“, „Zulassungsbeschränkung für das Lehramtsstudium abschaffen“ und „Integrative Kindertagesstätten erhalten“ vor, fand hierfür jedoch keine Mehrheit im Parlament.

Gleichwohl folgten die Mitglieder des Landtages dem Antrag der Fraktion DIE LINKE „Risiken durch Kampfmittelbelastung im Meer verringern“ in der Fassung der dazu erarbeiteten Beschlussempfehlung des Innen- und Europaausschusses.

Auch einer Beschlussempfehlung des Finanzausschusses unter der Überschrift „Aufteilung der Mittel aus der Bestandsreserve in Einzelprojekte zum Globalvolumen des Sondervermögens „Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ gemäß dem Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens ‚Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern‘“ folgten die Parlamentarier heute mehrheitlich.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 9. Juni 2021 (Beginn: 10 Uhr) einberufen.

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Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach knapp 7 ½ -stündigen Beratungen ist heute (5. Mai 2021) der erste von zwei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen kurz nach 17.30 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 21 Tagesordnungspunkten. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten auf Antrag der AfD-Fraktion zunächst zum Thema „Zukunft gestalten - Freiheit der Kinder und Jugendlichen bewahren und Familien fördern“.

Unmittelbar im Anschluss daran beriet das Parlament zu mehreren Gesetzentwürfen.

Nach heute zweiter Lesung wurden folgende seitens der Landesregierung vorgelegte Gesetzentwürfe entlang von Beschlussempfehlungen der inhaltlich zuständigen Ausschüsse angenommen: „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Zensusausführungsgesetzes 2021“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Innenausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zum Staatsvertrag über den Norddeutschen Rundfunk“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Innenausschusses), „Entwurf eines Gesetzes über das Hausrecht bei Gerichten und Staatsanwaltschaften und über die Befugnisse des Justizwachtmeisterdienstes in Mecklenburg-Vorpommern“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Besoldungsrechts und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Finanzausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesreisekostengesetzes und des Landesumzugskostengesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Finanzausschusses) und „Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Landesbehindertengleichstellungsgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Sozialausschusses).

Nach zweiter Lesung abgelehnt wurden hingegen die zwei seitens der Fraktion DIE LINKE vorgelegten Gesetzentwürfe: „Entwurf eines Gesetzes über den Erlass infektionsschützender Maßnahmen“ und „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Landesrechnungshofgesetzes“.

Mit sechs heute erstmals im Parlament beratenen Gesetzentwürfen befassen sich in den kommenden Wochen und Monaten verschiedene Ausschüsse. Dies betrifft etwa die durch die Landesregierung erarbeiteten Vorlagen „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Landesrundfunkgesetzes“, „Entwurf eines Gesetzes zum Staatsvertrag über die Errichtung und den Betrieb des elektronischen Gesundheitsberuferegisters als gemeinsame Stelle der Länder zur Ausgabe elektronischer Heilberufs- und Berufsausweise sowie zur Herausgabe der Komponenten zur Authentifizierung von Leistungserbringerinstitutionen“, „Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Errichtung der Stiftung „Leibnitz-Institut für Nutztierbiologie“ und „Entwurf eines Gesetzes zum Ersten Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über die gemeinsame Berufsvertretung der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten“ sowie die durch die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU erarbeiteten Vorlagen „Entwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Landeshochschulgesetzes“ und „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetzes“.

Abgelehnt wurde nach ebenfalls erster Lesung eine Ausschussüberweisung für den von der AfD-Fraktion vorgelegten „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Finanzierung und zur Transparenz in der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern“.  
Ebenso erging es dem seitens der Fraktion DIE LINKE eingebrachten „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Finanzierung und zur Transparenz in der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern und zur Änderung des Insolvenzordnungsausführungsgesetzes“.
Gemäß § 48 Absatz 3 der Geschäftsordnung des Landtages werden diese Gesetzentwürfe spätestens nach drei Monaten zur Zweiten Lesung auf die Tagesordnung gesetzt.

Mehrheitlich angenommen hat das Parlament heute eine Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses zum Umgang mit verschiedenen Vorschlägen, Bitten und Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern.

Darüber hinaus folgte der Landtag heute einer Entschließung des Petitionsausschusses zu folgenden Unterrichtungen:
Fünfzehnter Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern gemäß Artikel 59 der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) für den Berichtszeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 und Siebenter Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern nach dem Informationsfreiheitsgesetz Mecklenburg-Vorpommern (IFG M-V) für den Berichtszeitraum vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2019“ sowie
Stellungnahme der Landesregierung zum Fünfzehnten Tätigkeitsbericht zum Datenschutz und zum Siebenten Bericht über die Umsetzung des Informationsfreiheitsgesetzes des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern“.

Abschließend berieten die Parlamentarier heute zu zwei Anträgen der Fraktionen.
Durchsetzen konnten sich die Fraktionen von CDU und SPD mit ihrem vorgelegten Antrag zum Thema „Digitale Teilhabe für gesellschaftliche Teilhabe - Digitale Kompetenzen im hohen Alter ausbauen“.
Die AfD-Fraktion scheiterte dagegen mit ihrem Antrag „Sport unter freiem Himmel sofort zulassen“.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 6. Mai 2021 (Beginn: 9 Uhr) einberufen.

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Landtag beendet April-Sitzungswoche

Die dreitägigen Plenarberatungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat sind heute (16. April 2021) gegen 13.45 Uhr zu Ende gegangen. Die Sitzung begann zunächst mit der Regierungserklärung der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Thema „Aktuelle Lage Corona-Virus“. Im Anschluss berieten die Parlamentarier mehrere Anträge der Fraktionen.

Angenommen hat der Landtag den seitens der Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE eingebrachten Antrag „Leben und Gesundheit schützen – Infektionen verhindern – Kontakte reduzieren“.

Dem seitens der Fraktion die LINKE eingebrachten Antrag „Mercosur –Abkommen stoppen“ wurden hingegen mehrheitlich nicht zugestimmt.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 5. Mai 2021 (Beginn: 10 Uhr) einberufen.

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Das Video der Sitzung finden Sie hier.

Landtag beendet zweiten Sitzungstag

Nach rund 7-stündigen Beratungen ist heute (15. April 2021) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses der in dieser Woche zweite Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern gegen 16:38 Uhr zu Ende gegangen. Die Sitzung begann mit der Befragung der Landesregierung. Im Anschluss daran befasste sich das Parlament mit sechs Anträgen der Oppositionsfraktionen.

Abgelehnt hat der Landtag die seitens der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Anträge: „Entschlossen für den Erhalt der Majorel-Callcenter in Schwerin, Stralsund und Neubrandenburg“, „Schlussfolgerungen aus der Brandkatastrophe in der Schweinezuchtanlage Alt Tellin - Megaställe nicht mehr zulassen“ und „Novelle des Denkmalschutzgesetzes endlich angehen“.
Im Gegensatz dazu wurde der Fraktion DIE LINKE „Schlussfolgerungen aus der Brandkatastrophe in der Schweinezuchtanlage Alt Tellin - Megaställe nicht mehr zulassen“ in auf Antrag der Fraktionen der SPD und CDU geänderter Fassung mehrheitlich angenommen.

Die AfD-Fraktion konnte sich heute nicht mit den folgenden Anträgen durchsetzen: „Umweltschutz ernst nehmen -Green-Deal und damit verbundene Kampagnen beenden“ und „Kurzzeitpflege in Krankenhäusern ermöglichen“.
Schlussendlich fand auch der Antrag „Aggression der USA zurückweisen - Mecklenburg-Vorpommern für friedliche Koexistenz mit der Russischen Föderation“ des fraktionslosen Abgeordneten Holger Arppe keine Mehrheit.

Im Verlauf der Sitzung erfolgten zudem auf Anträgen der Fraktionen mehrere Aussprachen. Auf Antrag der SPD-Fraktion kam es zu einer Aussprache zum Thema „Zukunft der Majorel-Standorte in Mecklenburg-Vorpommern“. Darauf folgte die seitens der Fraktion DIE LINKE beantragte Aussprache „Ohne sie geht nichts - auch Reinigungskräfte sind systemrelevant“ und die von der AfD eingebrachte Aussprache zum Thema „Für ein faires und gesittetes Miteinander“.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 16. April 2021 (Beginn: 09:00 Uhr) einberufen.

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Das Video der Sitzung finden Sie hier.

Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach knapp 7 1/2-stündigen Beratungen ist heute (14. April 2021) der erste von drei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen 18.45 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 19 Tagesordnungspunkten. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten zunächst auf Antrag der CDU Fraktion zum Thema "Aus Respekt vor der Schöpfung - in Tierwohl investieren". Unmittelbar im Anschluss daran beriet das Parlament zu mehreren Gesetzentwürfen.

Nach heute zweiter Lesung wurden folgende seitens der Landesregierung vorgelegte Gesetzentwürfe entlang von Beschlussempfehlungen der inhaltlich zuständigen Ausschüsse angenommen: „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Schiedsstellen- und Schlichtungsgesetzes und des Landesrichtergesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesforstanstaltserrichtungsgesetzes und weiterer forstrechtlicher Vorschriften“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Ausschusses für Landwirtschaft und Umwelt), „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Lehrerbildungsgesetzes und des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur), „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Studierendenwerksgesetzes und zur Änderung des Landeshochschulgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur) und „Entwurf eines Gesetzes über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum in Mecklenburg-Vorpommern (Zweckentfremdungsgesetz - ZwG M-V)“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Ausschusses für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung).

Danach wurde der seitens der Fraktionen von SPD und CDU vorgelegte „Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Wassergesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LWaG)“ wurde mehrheitlich angenommen (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Ausschusses für Landwirtschaft und Umwelt).

Im Gegensatz dazu wurde der zur zweiten Lesung der seitens der Fraktion DIE LINKE vorgelegte "Entwurf eines Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes in Mecklenburg-Vorpommern (Klimaschutzgesetz M-V - KSG M-V)" abgelehnt.

Mit vier heute erstmals im Parlament beratenen Gesetzentwürfen befassen sich in den kommenden Wochen und Monaten verschiedene Ausschüsse. Dies betrifft etwa die durch die Landesregierung erarbeiteten Vorlagen: „Entwurf eines Gesetzes zum Staatsvertrag über den Norddeutschen Rundfunk (NDR-Staatsvertrag)“, „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesministergesetzes und des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse Parlamentarischer Staatssekretäre“, „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzausführungsgesetzes und anderer gesundheitsrechtlicher Vorschriften“ und „Entwurf eines Gesetzes zur Neufassung des Glücksspielstaatsvertragsausführungsgesetzes und zur Änderung des Feiertagsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern“.

Abgelehnt wurde nach erster Lesung eine Ausschussüberweisung für den von der AfD-Fraktion vorgelegten „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Ladenöffnungszeiten für das Land Mecklenburg-Vorpommern (Ladenöffnungsgesetz - LöffG M-V)“.

Die Fraktion DIE LINKE zog ihren „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der Ministerpräsidentin oder des Ministerpräsidenten und der Ministerinnen und Minister des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse Parlamentarischer Staatssekretäre“ im Rahmen der Einbringung zurück.

Gemäß § 48 Absatz 3 der Geschäftsordnung des Landtages werden diese Gesetzentwürfe spätestens nach drei Monaten zur Zweiten Lesung auf die Tagesordnung gesetzt.

Darüberhinaus hat der Landtag heute mehrheitlich dem Tätigkeitsbericht des Petitionsausschusses des Landtages Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2020 verfahrensgemäß zugestimmt.

Im Anschluss folgte der Landtag einer Beschlussempfehlung des Finanzausschusses zum "Jahresbericht 2020 (Teil 2) Kommunalfinanzierungsbericht" des Landesrechnungshofes.

Abschließend befasste sich der Landtag mit verschiedenen Anträgen.

Angenommen hat der Landtag den Antrag der Fraktionen von CDU und SPD unter der Überschrift „1700 Jahre jüdisches Lebenin Deutschland“.

Zudem wurde dem vorgelegten Antrag der Landesregierung gemäß §§ 63 Absatz 1 und 64 Absatz 1 Landeshaushaltsordnung sowie § 12 Absatz 2 Haushaltsgesetz 2020/2021 zum Erwerb des Gebäudeteils „Kamm 7 und Liegehalle“ im Block V der Anlage von Prora sowie deren anschließender Sanierung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern mehrheitlich zugestimmt.

Nicht durchsetzen konnte sich die Fraktion DIE LINKE mit dem Antrag „Mecklenburg-Vorpommern für Steuergerechtigkeit“.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 15. April 2021 (Beginn: 09:00 Uhr) einberufen.

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Das Video der Sitzung finden Sie hier.

Landtag beendet Dringlichkeitssitzung

Die seitens der Landesregierung beantragte Dringlichkeitssitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Donnerstag (25. März 2021) ist um kurz nach 16 Uhr zu Ende gegangen.

Die Sitzung begann mit einer Regierungserklärung der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Thema „Aktuelle Lage ‚Corona-Virus‘“. Sie erläuterte die Ergebnisse der jüngsten Bund-Länder-Gespräche vom 23./24. März und die sich daraus ergebenden Regelungen für Mecklenburg-Vorpommern. Die anschließende Aussprache dazu wurde mit drei seitens der Fraktionen des Landtages vorgelegten Anträgen verbunden.

Mehrheitlich angenommen wurde heute der von den Fraktionen der SPD und CDU eingebrachte Antrag „Entschlossen gegen die dritte Welle der Corona-Pandemie“ in der Fassung des hierzu vorgelegten Änderungsantrages der Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE.
Die Fraktion der AfD scheiterte hingegen mit ihrem Antrag „Aus Pandemieerfahrungen lernen - Anti-Corona-Maßnahmen strategisch neu ausrichten“.
Die Fraktion DIE LINKE legte den Antrag „Impfangebote und Testungen dringend ausbauen - Öffnungsperspektiven entwickeln“ vor, fand hierfür jedoch keine Mehrheit im Parlament.

Darüber hinaus befasste sich der Landtag heute mit dem seitens der Fraktionen von CDU und SPD eingebrachten Antrag „Maritime Schiffbautradition in Mecklenburg-Vorpommern wahren - MV Werften weiter unterstützen“, welchen die Parlamentarier entsprechend der Ziffer I Nummer 1 bis 11 und der Ziffer II bis VIII des Antrages mehrheitlich annahmen.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 14. April 2021 (Beginn: 10 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Hier gelangen Sie zum Video der Sitzung.

Landtag beendet März-Sitzungswoche

Die dreitägigen Plenarberatungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat sind heute (12. März 2021) gegen kurz vor 14 Uhr zu Ende gegangen. Beraten haben die Abgeordneten am dritten und letzten Sitzungstag zu vier Anträgen der Opposition sowie zu einem Antrag der Koalitionsfraktionen.

Angenommen hat der Landtag den Antrag der Fraktionen von CDU und SPD unter der Überschrift „Digitale Souveränität stärken - Offene Daten für eine freie Gesellschaft, innovative Wirtschaft und selbstbestimmte Verwaltung“.
Nicht durchsetzen konnte sich hingegen die AfD-Fraktion heute mit den folgenden Anträgen: „Ausreisepflicht wirksam durchsetzen - Ohnmacht des Ministeriums für Inneres und Europa beenden“, „Corona: Risikoindikatoren neu bewerten“ und „Lebensfreude zurückgeben - die erwiesen coronabedingte, stark belastete seelische Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen durch konzertiertes Handeln abmildern“.

Im Verlauf der Sitzung legte zudem die Fraktion DIE LINKE den Antrag „Jugend- und Schulsozialarbeit sichern und ausbauen“ vor, fand hierfür jedoch keine Mehrheit im Parlament.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 14. April 2021 (Beginn: 10 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Hier finden Sie ein Video der heutigen Sitzung.

Zweiter Sitzungstag beendet

Nach rund 13-stündigen Beratungen ist heute (11. März 2021) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses der in dieser Woche zweite Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern gegen kurz vor 22 Uhr zu Ende gegangen. Die heutige Sitzung begann zunächst mit der Befragung der Landesregierung. Im Anschluss berieten die Parlamentarier mehrere Anträge der Fraktionen.

Angenommen hat der Landtag die folgenden seitens der Fraktionen von SPD und CDU vorgelegten Anträge: „Fortführungsperspektive für MV Werften“, „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Metropolregion Stettin ausbauen“ und „Chancengleichheit von Frauen und Männern stärken - kein Rollback wegen Corona“.

Die AfD-Fraktion scheiterte heute dagegen mit den Anträgen „Kooperation statt Verbote - Insektenschutz und Landwirtschaft verbinden“, „E-Mobilität sicher gestalten - Brandbekämpfung gewährleisten“, „Keine Frühsexualisierung“, „Afghanistan-Abzug nicht gefährden - keine weiteren Opfer“ und „Lernrückstände an Schulen aufholen, Nachteile für Schüler vermeiden“.

Auch die folgenden Anträge der Fraktion DIE LINKE fanden keine Mehrheit und wurden abgelehnt: „Alle Standorte der MV Werften sichern“, „Neue Impulse für gute Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern setzen - Landesvergabegesetz zielgerichtet weiterentwickeln“, „Frauen verdienen mehr - Lohnlücke schließen, Berufe aufwerten und Sorgearbeit anerkennen“ und „Keine Schlechterstellung der Tagespflege im Zuge der Pflegereform 2021“. Ihren Antrag zum Thema „Regierungsquerelen unverzüglich beenden - verlässliche Impfstrategie auf den Weg bringen“ zog die Fraktion DIE LINKE im Rahmen der Aussprache zurück.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 12. März 2021 (Beginn: 9 Uhr) einberufen.

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Ein Video der heutigen Sitzung finden Sie hier (Teil 1) bzw. hier (Teil 2).​​​​​​​

Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach knapp 10 ½ -stündigen Beratungen ist heute (10. März 2021) der erste von drei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen kurz vor 20.30 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 20 Tagesordnungspunkten. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten auf Antrag der Fraktion DIE LINKE zunächst zum Thema „Kosten der Corona-Pandemie gerecht verteilen - Vermögensabgabe jetzt“.

Unmittelbar im Anschluss daran beriet das Parlament zu mehreren Gesetzentwürfen.

Nach heute zweiter Lesung wurden folgende seitens der Landesregierung vorgelegte Gesetzentwürfe entlang von Beschlussempfehlungen der inhaltlich zuständigen Ausschüsse angenommen: „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Petitions- und Bürgerbeauftragtengesetzes und zur Änderung anderer Gesetze“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Innenausschusses), „Entwurf eines Gesetzes zum Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Innenausschusses) und „Entwurf eines Gesetzes zur Aufhebung des Tierschutzzuständigkeitsgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Agrarausschusses).

Nach zweiter Lesung abgelehnt wurden hingegen die zwei seitens der Fraktion DIE LINKE vorgelegten Gesetzentwürfe: „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern“ und „Entwurf eines xx-ten Gesetzes zur Änderung des Landes- und Kommunalwahlgesetzes“.

Mit fünf heute erstmals im Parlament beratenen Gesetzentwürfen befassen sich in den kommenden Wochen und Monaten verschiedene Ausschüsse. Dies betrifft etwa die durch die Landesregierung erarbeiteten Vorlagen „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesreisekostengesetzes und des Landesumzugskostengesetzes“, „Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung der Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Gesetzes über das Hausrecht bei Gerichten und Staatsanwaltschaften und über die Befugnisse des Justizwachtmeisterdienstes in Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Krebsregistrierungsgesetzes“ und „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Zensusausführungsgesetzes 2021“.

Die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses sowie des Rechtsausschusses werden sich zudem mit dem von den Fraktionen der CDU, SPD und DIE LINKE vorgelegten „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Bestattungsgesetzes“ befassen.

Abgelehnt wurde nach ebenfalls erster Lesung eine Ausschussüberweisung für die von der AfD-Fraktion vorgelegten Gesetzentwürfe „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Verfassung und des Landesverfassungsgerichtsgesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ und „Entwurf eines Siebenten Gesetzes zur Änderung des Schulgesetzes für das Land Mecklenburg-Vorpommern“.
Ebenso erging es den folgenden seitens der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Gesetzentwürfen: „Entwurf eines xx-ten Gesetzes zur Änderung der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Gesetzes über den Erlass infektionsschützender Maßnahmen“, „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Landesrechnungshofgesetzes“ und „Entwurf eines Gesetzes über die Förderung der Produktionsschulen in Mecklenburg-Vorpommern“.
Gemäß § 48 Absatz 3 der Geschäftsordnung des Landtages werden diese Gesetzentwürfe spätestens nach drei Monaten zur Zweiten Lesung auf die Tagesordnung gesetzt.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 11. März 2021 (Beginn: 9 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
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Landtagspräsidentin Birgit Hesse: Vor allem Frauen bringen uns durch die Krise!

Anlässlich des Internationalen Frauentages am morgigen Montag (8. März 2021) erklärt Landtagspräsidentin Birgit Hesse:

In diesem Jahr ist der Frauentag ein anderer, ein besonderer. Die zurückliegenden Monate haben gerade die Frauen in unserer Gesellschaft beansprucht, gefordert und belastet. Deshalb ist dieser Tag ein guter Anlass, genau diese Frauen ganz bewusst zu feiern. Und er ist ein Anlass, zu hinterfragen, was Corona mit unserem Rollenverständnis gemacht hat. Viele der wichtigen Aufgaben, die uns allen seit einem Jahr in unruhiger Zeit ein Stück Sicherheit und Verlässlichkeit geben, erledigen Frauen: Bei ihnen kaufen wir ein, sie pflegen unsere Eltern, sie passen auf unsere Kinder auf, sie machen für uns sauber, sie sind im Krankenhaus an der Seite unserer Angehörigen und Freunde. Zugleich sind viele von ihnen Mütter oder kümmern sich um Angehörige. Andere Frauen bringen seit Monaten im Homeoffice Arbeit und Familie unter einen Hut – auch das war und ist eine Herausforderung und ganz sicher nicht so einfach, wie manche Männer sich das vorstellen. Laut den Vereinten Nationen sind weltweit 70 % des Personals in sozialen und Pflegeberufen Frauen. Außerdem leisten sie im Schnitt dreimal so viel unbezahlte Sorgearbeit wie Männer.

Zur Wahrheit gehört: Der Spagat zwischen Familie und Beruf ist für Frauen aktuell noch anstrengender als er es ohnehin ist. Denn: Kinderbetreuung, Schulunterricht zuhause, Pflege von Angehörigen und Hausarbeit sind mehrheitlich Frauensache. Nicht selten stehen uns die Großmütter zur Seite. Das vergangene Jahr hat uns das ganz deutlich vor Augen geführt. In Sachen Gleichstellung sind wir noch immer nicht so weit, wie wir uns das wünschen. Hierüber ist deshalb auch weiterhin zu reden. Wir müssen Beschäftigungs- und Familienpolitik noch viel stärker zusammenzudenken. Hier setzt der Frauentag ein wichtiges und jährlich sichtbares Zeichen. Er erinnert daran, was für Frauen erreicht wurde und mahnt zugleich, dass es noch mehr braucht!

Landtag beendet Dringlichkeitssitzung

Die seitens der Landesregierung beantragte Dringlichkeitssitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Freitag (5. März 2021) ist um kurz vor 14 Uhr zu Ende gegangen.

Die Sitzung begann mit einer Regierungserklärung der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Thema „Aktuelle Lage ‚Corona-Virus‘“. Sie erläuterte die Ergebnisse der jüngsten Bund-Länder-Gespräche vom Mittwoch (3. März 2021) und die sich daraus ergebenden Regelungen für Mecklenburg-Vorpommern. Die anschließende Aussprache dazu wurde mit zwei seitens der Fraktionen des Landtages vorgelegten Anträgen verbunden.

Durchgesetzt haben sich die Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE mir ihren Antrag „Risiken minimieren – Perspektiven schaffen“.

Die Fraktion der AfD hingegen scheiterte mit ihrem Antrag „Den Lockdown beenden – Gesamtbetrachtung statt Inzidenzwillkür“.

Im Anschluss an die Debatte und die Abstimmungen stimmte der Landtag auf Antrag der Landesregierung der Verordnung zur Vorbereitung und Durchführung der Landtagswahl 2021 und von Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern während der SARS-CoV-2-Pandemie zu.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 10. März 2021 (Beginn: 10 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.

Dringlichkeitssitzung des Landtages beendet

Die seitens der Landesregierung beantragte Dringlichkeitssitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Tag (11. Februar 2021) ist gegen 15.40 Uhr zu Ende gegangen.

Die Sitzung begann mit einer Regierungserklärung der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Thema „Aktuelle Lage ‚Corona-Virus‘“. Sie erläuterte die Ergebnisse der jüngsten Bund-Länder-Gespräche vom Mittwoch (10. Februar 2021) und die sich daraus ergebenden Regelungen für Mecklenburg-Vorpommern. Die anschließende Aussprache dazu wurde mit zwei seitens der Fraktionen des Landtages vorgelegten Anträgen verbunden.

Durchsetzen konnten sich die Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE mit dem Antrag „Gemeinsam weiterhin konsequent das Infektionsgeschehen eindämmen“.

Die Fraktion der AfD hingegen scheiterte mit ihrem Antrag „Lockdown-Zwischenbilanz - Strategiewechsel erforderlich“.

Darüber hinaus befasste sich der Landtag heute mit einem seitens der Fraktionen der CDU, SPD und DIE LINKE eingebrachten Antrag zum Thema „Feststellung gemäß § 71 Absatz 5 Satz 1 Landes- und Kommunalwahlgesetz“, welchen die Parlamentarier mehrheitlich annahmen.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 10. März 2021 (Beginn: 10 Uhr) einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Zum Video der heutigen Sitzung gelangen Sie hier.

Landtag beendet Januar-Sitzungswoche

Die zweitägigen Plenarberatungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat sind heute (28. Januar 2021) gegen kurz vor 16.30 Uhr zu Ende gegangen.
Die Sitzung begann zunächst mit der „Befragung der Landesregierung“. Im Anschluss daran befasste sich das Parlament vorwiegend mit Anträgen der Oppositionsfraktionen. Im Verlauf der Sitzung erfolgte zudem auf Antrag der AfD-Fraktion eine Aussprache zum Thema „150 Jahre Reichsgründung“.

Nicht durchsetzen konnte sich heute die AfD-Fraktion mit folgenden Anträgen: „Lehrermangel in Mecklenburg-Vorpommern beheben“, „Blackout verhindern - Stromversorgung sichern“, „Freiwilligkeit schützen - keine mittelbare Impfpflicht zulassen“ sowie „CO2-Steuer abschaffen - Bürger entlasten“.
Auch die Fraktion DIE LINKE scheiterte mit folgenden Anträgen, die im Anschluss an die dazu geführten Debatten jeweils abgelehnt wurden: „Coronabedingter Verschärfung der Kinder- und Jugendarmut entgegenwirken“, „Zusagen einhalten - Wirtschaftshilfen schnell und unbürokratisch auszahlen“ (siehe hierzu: Änderungsantrag auf Drucksache 7/5783) sowie „Hohe Eigenanteile in Pflegeeinrichtungen endlich spürbar senken und deckeln“.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die beiden Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde planmäßig für den 10. März 2021 einberufen.

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Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach rund 9- stündigen Beratungen ist heute (27. Januar 2021) der erste von zwei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen kurz nach 19 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 19 Tagesordnungspunkten.

Vor Eintritt in die Tagesordnung mahnte Landtagspräsidentin Birgit Hesse zunächst in einer Rede anlässlich des heutigen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus die Erinnerung an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte wach zu halten und die im Grundgesetz verankerte Unantastbarbeit der Menschenwürde zu verteidigen. Im Anschluss erhoben sich die Abgeordneten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung von ihren Plätzen, um mit einer Schweigeminute der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

Im Rahmen der sich anschließenden Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten auf Antrag der SPD-Fraktion zum Thema „Neustart nach der Krise: Wirtschaft zügig hochfahren, Arbeitsplätze sichern“. 

Nach heute zweiter Lesung wurde der seitens der Landesregierung vorgelegte „Entwurf eines Gesetzes zur Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit der Kommunen während der SARS-CoV-2-Pandemie“ entlang einer Beschlussempfehlung des Innenausschusses angenommen. Gleiches geschah mit dem seitens der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU erarbeiteten Gesetzentwurf „Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Landes- und Kommunalwahlgesetzes“ entlang einer weiteren Beschlussempfehlung des Innenausschusses.
Nicht durchsetzen konnte sich hingegen die AfD-Fraktion mit folgenden Gesetzentwürfen: „Entwurf eines Gesetzes zur Regelung eines Beteiligungs- und Kostenfolgeabschätzungsverfahrens nach Artikel 72 Absatz 3 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ sowie „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Landeshaushaltsordnung Mecklenburg-Vorpommern“.

Mit sechs heute erstmals im Parlament beratenen Gesetzentwürfen befassen sich in den kommenden Wochen und Monaten verschiedene Ausschüsse. Dies betrifft etwa die durch die Landesregierung erarbeiteten Vorlagen „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Lehrerbildungsgesetzes und des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes“, „Entwurf eines Gesetzes zur Förderung des Carsharing in Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Landesbehindertengleichstellungsgesetzes“, „Entwurf eines Gesetzes zum Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland“ und „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Studierendenwerksgesetzes und zur Änderung des Landeshochschulgesetzes“ sowie „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Schiedsstellen- und Schlichtungsgesetzes und des Landesrichtergesetzes.“
Mehrheitlich abgelehnt haben die Abgeordneten hingegen die Überweisung der seitens der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Vorlage: „Entwurf eines Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes in Mecklenburg-Vorpommern“. Der Entwurf wird nach spätestens drei Monaten erneut auf die Tagesordnung gesetzt.

Mehrheitlich angenommen hat das Parlament heute eine Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses zum Umgang mit verschiedenen Vorschlägen, Bitten und Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern.

Entlang einer Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses ist heute ebenfalls der von den Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE vorgelegte Antrag „Entwurf der Zweiten Änderung der Geschäftsordnung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern der 7. Wahlperiode“ angenommen worden.

Auch dem Antrag der Landesregierung auf „Zustimmung des Landtages gemäß § 15 Absatz 2 des Landeshochschulgesetzes Mecklenburg-Vorpommern“ nebst den hierzu vorgelegten Zielvereinbarungen mit Universitäten und Hochschulen des Landes für die Jahre 2021 bis 2025 hat der Landtag heute stattgegeben.

Die AfD-Fraktion scheiterte hingegen mit ihren Anträgen: „Kitas und Schulen wieder öffnen“ und „Weidetierhaltung zukunftssicher machen“.

Ihre Anträge zu den Themen „ÖPNV-Rettungsschirm verlängern - Nahverkehr sichern“ und „Kindertagesförderung gerecht ausfinanzieren“ zog die Fraktion DIE LINKE im weiteren Verlauf der Sitzung zurück.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die beiden Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Der Landtag setzt am morgigen Donnerstag (28. Januar 2021) seine Beratungen im Plenarsaal des Schweriner Schlosses ab 9 Uhr fort.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der Sitzung.

Dringlichkeitssitzung des Landtages beendet

Die seitens der Landesregierung beantragte Dringlichkeitssitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Tag (21. Januar 2021) ist gegen 14.20 Uhr zu Ende gegangen.

Die Sitzung begann einer Regierungserklärung des Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Thema „Aktuelle Lage ‚Corona-Virus‘“. Sie erläuterte die Ergebnisse der jüngsten Bund-Länder-Gespräche vom Mittwoch (19. Januar 2021) und die sich daraus ergebenden Regelungen für Mecklenburg-Vorpommern. Die anschließende Aussprache dazu wurde mit drei seitens der Fraktionen vorgelegten Anträgen verbunden.

Durchsetzen konnten sich die Koalitionsfraktionen der SPD und CDU mit dem Antrag „Gemeinsam der Gefahr durch Mutationen und Pandemie-Müdigkeit trotzen“.

Die Fraktion DIE LINKE hingegen scheiterte mit ihrem Antrag „Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie – sicher, nachvollziehbar und verlässlich“.

Der von der Fraktion der AfD vorgelegte den Antrag „Für einen Strategiewechsel in der Corona-Politik: Lockdown beenden, Risikogruppen schützen“ fand ebenfalls keine Mehrheit.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Begonnen hatte die heutige Sitzung eine gute Viertelstunde später als geplant. Grund hierfür war ein Feueralarm im Schweriner Schloss. Nach Überprüfung des Bereiches, in dem ein Brandmelder Alarm ausgelöst hatte, konnte die Feuerwehr zügig Entwarnung geben. Vermutlich hatte aufgewirbelter Staub einen Fehlalarm ausgelöst.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 27. Januar 2021 (Beginn: 10 Uhr) einberufen.

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Januar-Dringlichkeitssitzung des Landtages beendet

Die seitens der Landesregierung beantragte Dringlichkeitssitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Donnerstag (7. Januar 2021) ist gegen kurz nach 15 Uhr zu Ende gegangen.

Die Sitzung begann mit einer Regierungserklärung der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur „Aktuellen Lage 'Corona-Virus'“.
Die dazugehörige Debatte wurde mit einer Aussprache zu einem seitens der Fraktionen des Landtages vorgelegten Antrag verbunden: Mit ihrem gemeinsamen Antrag unter der Überschrift „Konsequenz ist weiter notwendig: Gemeinsam Corona-Infektionszahlen verringern“ konnten sich die Fraktionen von SPD, CDU und DIE LINKE durchsetzen.

Darüber hinaus befasste sich der Landtag heute mit einem seitens der Landesregierung vorgelegten Antrag gemäß § 63 Absatz 1 LHO zur „Errichtung der 'Stiftung Klima- und Umweltschutz MV'“, welchen die Parlamentarier ebenfalls mehrheitlich annahmen.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 27. Januar 2021 einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Hier finden Sie ein Video der Sitzung.

Dezember-Dringlichkeitssitzung des Landtages beendet

Die seitens der Landesregierung beantragte Dringlichkeitssitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Tag (15. Dezember 2020) ist gegen kurz nach 14.30 Uhr zu Ende gegangen.

Die Sitzung begann mit einer Regierungserklärung der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur „Aktuellen Lage 'Corona-Virus'“.

Anschließend befassten sich die Abgeordneten in verbundener Aussprache mit zwei Anträgen, welche die Fraktionen – ebenfalls unter der Überschrift „Corona“ – in den Landtag einbrachten.
Durchsetzen konnten sich die Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE mit ihrem gemeinsamen Antrag „Weitere Anstrengungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie - das öffentliche Leben herunterfahren, Kinderbetreuung sichern und Treffen im engsten Familienkreis zu Weihnachten ermöglichen“.
Der von der Fraktion der AfD vorgelegte Antrag „Corona ernst nehmen - Eigenverantwortung stärken - Obrigkeitsstaat zurückfahren - Weihnachtstradition schützen“ fand hingegen keine Mehrheit.

Darüber hinaus befasste sich der Landtag heute mit dem seitens der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU eingebrachten Antrag „MV Werften unterstützen“, welchen die Parlamentarier mehrheitlich annahmen.
Dem Beschluss ist eine nichtöffentliche Sitzung des Finanzausschusses zum aktuellen Stand bezüglich der MV-Werften vorausgegangen.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 27. Januar 2020 einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
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Landtag beendet Dezember-Sitzungswoche

Die dreitägigen Plenarberatungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat sind heute (11. Dezember 2020) gegen kurz vor 14 Uhr zu Ende gegangen. Beraten haben die Abgeordneten am dritten und letzten Sitzungstag zu zwei Anträgen der Opposition sowie zu zwei Anträgen der Koalitionsfraktionen.

Im Verlauf der Sitzung erfolgte zudem auf Antrag der Fraktion DIE LINKE eine Aussprache zum Thema „Beifall klatschen reicht nicht - Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern brauchen sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und Tariflöhne“ sowie eine Aussprache auf Antrag der SPD-Fraktion zum Thema „EEG-Novelle 2021: Herausforderungen und Perspektiven für das Energieland Mecklenburg-Vorpommern“.

Angenommen hat der Landtag heute die Anträge der Fraktionen von SPD und CDU „Potenziale nutzen - Digitalisierung an Schulen vorantreiben“ sowie „Von „A“ wie Abwechslung bis „Z“ wie Zooschule - Kooperationen mit außerschulischen Partnern und Einrichtungen zum Lernen am anderen Ort weiter stärken“.

Nicht durchsetzen konnte sich hingegen die AfD-Fraktion heute mit folgendem Antrag: „Schaffung eines Verkehrsverbundes für Mecklenburg-Vorpommern“.

Auf Empfehlung des Bildungsausschusses hin stimmte der Landtag heute außerdem einer Entschließung zum seitens der Fraktion DIE LINKE vorgelegten Antrag „Wohnheimprogramm für Studierende auflegen“ zu.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die beiden Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages im Plenarsaal des Schweriner Schlosses wurde für den 15. Dezember 2020 einberufen. Diese Dringlichkeitssitzung (Beginn: 10 Uhr) wurde seitens der Landesregierung beantragt.

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Zweiter Sitzungstag beendet

Nach rund 11-stündigen Beratungen ist heute (10. Dezember 2020) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses der in dieser Woche zweite Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern gegen kurz nach 20 Uhr zu Ende gegangen. Debattiert hat das Parlament vorwiegend zu Anträgen der Fraktionen.

Die heutige Sitzung begann mit der Befragung der Landesregierung.

Im Anschluss befasste sich der Landtag mit einer Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses gemäß § 10 Absatz 2 Petitions- und Bürgerbeauftragtengesetz M-V, welche die Parlamentarier mehrheitlich annahmen.

Entsprechend der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses stimmte der Landtag zudem einer Entschließung zur Unterrichtung durch den Landesrechnungshof „Jahresbericht 2020 (Teil 1) - Landesfinanzbericht 2020“ sowie dem Antrag des Finanzministers auf Entlastung der Landesregierung für das Haushaltsjahr 2018 zu. Darüber hinaus beschlossen die Abgeordneten, den Antrag des Finanzministers zur Entlastung der Landesregierung für das Haushaltsjahr 2019 an den Finanzausschuss zu überweisen. 

Auch einer gemeinsamen Entschließung der Fraktionen von SPD, CDU, AfD und DIE LINKE zur Umsetzung der Beschlüsse der Digitalen 29. Ostseeparlamentarierkonferenz vom 24. August 2020 stimmte der Landtag in seiner heutigen Sitzung zu.

Mit ihrem Antrag zum „Entwurf der Zweiten Änderung der Geschäftsordnung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern der 7. Wahlperiode“ definierten die Fraktionen von SPD, CDU und DIE LINKE zudem die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für künftige Ausschusssitzungen in Form von Telefon- oder Videokonferenzen. Nach erfolgter Aussprache dazu wurde der Antrag zur weiteren Beratung an den Rechtsausschuss überwiesen.

Durchsetzen konnte sich heute auch der von den Koalitionsfraktionen von SPD und CDU vorgelegte Antrag zum Thema „Pandemie bewältigen - Start-up-Szene fördern“. 

Die AfD-Fraktion scheiterte dagegen mit den Anträgen „Terrorismus bekämpfen: Syrische Gefährder und Straftäter abschieben“, „Parlamentarische Beteiligung des Landtages bei Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sicherstellen“, „Gesetzlich oder satzungsmäßig erforderliche Veranstaltungen von Vereinen, Verbänden und Parteien wieder zulassen“, „Kostenlose Bereitstellung des Hochpräzisen Echtzeit-Positionierungs-Service“ sowie „Kindertagespflegepersonen leistungsgerecht vergüten - flexible und bedarfsgerechte Arbeitsbedingungen ermöglichen“.

Im Verlauf der Sitzung fanden folgende Anträge der Fraktion DIE LINKE ebenfalls keine Mehrheit und wurden abgelehnt: „Reform für guten Nahverkehr und seiner Finanzierung vorbereiten“, „Digitalisierung in den Fokus juristischer Ausbildung nehmen“, „Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt - Istanbul-Konvention konsequent umsetzen“ sowie „Barrierefreie politische Teilhabe sicherstellen“.
Gleichwohl stimmte der Landtag dem Antrag der Fraktion DIE LINKE „Ostsee schützen - Plastikmüll verringern“ entlang der diesbezüglichen Beschlussempfehlung des Agrarausschusses zu.

Auf der Grundlage eines Wahlvorschlags der SPD-Fraktionen auf Drucksache 7/5603 ist heute außerdem Jörg Heydorn als Mitglied des Landtages für den Verwaltungsrat der Landesforstanstalt gemäß § 6 Absatz 4 Ziffer 5 des Landesforstanstaltserrichtungsgesetzes (LFAErG) gewählt worden.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die beiden Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Der Landtag setzt am morgigen Freitag (11. Dezember 2020) seine Beratungen im Plenarsaal des Schweriner Schlosses ab 9 Uhr fort.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der Sitzung.
Hier finden Sie ein Video der heutigen Sitzung.

Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach rund 12 ½ -stündigen Beratungen ist heute (9. Dezember 2020) der erste von drei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen 22.40 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 17 Tagesordnungspunkten. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten zunächst auf Antrag der AfD-Fraktion zum Thema „Islamistischer Terror – Wen schützt der Verfassungsschutz?“. Daran schlossen sich die Beratungen zum Zweiten Nachtragshaushalt des Landes für die Jahre 2020 und 2021 an.

Der Entwurf eines Haushaltsbegleitgesetzes zum Zweiten Nachtragshaushaltsgesetz 2020 wurde nach heute zweiter Lesung in der Fassung der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses dazu angenommen. Gleiches erfolgte mit dem Entwurf eines Zweiten Nachtragshaushaltsgesetz 2020 nebst ZAHLENWERK zum Nachtrag zum Haushaltsplan 2021 entlang einer weiteren Beschlussempfehlung des Finanzausschusses.
Der Zweite Nachtragshaushalt, welcher darauf zielt, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Krise abzumildern, war damit mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU sowie denen der Fraktion DIE LINKE - bei Gegenstimmen der Fraktion der AfD - beschlossen. Er sieht bezogen auf die Haushaltsperiode 2020/2021 zusätzliche Ausgabeermächtigungen von nunmehr insgesamt 2,85 Milliarden Euro vor.
Die im Vorfeld des Beschlusses dazu geführte Debatte wurde mit einer Aussprache zum Antrag der AfD-Fraktion „Unterrichtung des Landtages über erhebliche Änderungen der Handlungsbedarfe 2022 bis 2024 und deren Auswirkungen auf die Finanzplanung“ verbunden.

Darüber hinaus wurden heute nach zweiter Lesung die folgenden seitens der Landesregierung vorgelegten Gesetzentwürfe entlang von Beschlussempfehlungen der inhaltlich zuständigen Ausschüsse angenommen: „Entwurf eines Gesetzes zum Ersten Staatsvertrag zur Änderung medienrechtlicher Staatsverträge“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Innenausschusses), „Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Landes- und Kommunalwahlgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Innenausschusses), „Entwurf eines Gesetzes über den Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses), „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Bildungsfreistellungsgesetzes“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Bildungsausschusses) sowie der „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesausführungsgesetzes SGB IX und anderer Gesetze“ (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Sozialausschusses).

Mit sechs – heute erstmals im Parlament beratenen – Gesetzentwürfen befassen sich in den kommenden Wochen und Monaten verschiedene Ausschüsse. Dies betrifft etwa die durch die Landesregierung erarbeiteten Vorlagen „Entwurf eines Gesetzes zur Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit der Kommunen während der SARS-CoV-2-Pandemie“, „Entwurf eines Gesetzes über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum in Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesforstanstaltserrichtungsgesetzes und weiterer forstrechtlicher Vorschriften“ und „Entwurf eines Gesetzes zur Aufhebung des Tierschutzzuständigkeitsgesetzes“ sowie die durch die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU erarbeiteten Vorlagen „Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Wassergesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ und „Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Landes- und Kommunalwahlgesetzes“.
Mehrheitlich abgelehnt haben die Abgeordneten hingegen die Überweisung der seitens der Fraktion DIE LINKE eingebrachten Vorlagen „Entwurf eines Gesetzes über die Lehrerbildung in Mecklenburg-Vorpommern“, „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern“ und „Entwurf eines xx-ten Gesetzes zur Änderung des Landes- und Kommunalwahlgesetzes“. Die drei Entwürfe werden nach spätestens drei Monaten erneut auf die Tagesordnung gesetzt.

Abschließend ist heute die Beschlussempfehlung und der Bericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Klärung der Förderstruktur, des Förderverfahrens und der Zuwendungspraxis für Zuschüsse aus Landesmitteln sowie der Verwendung dieser Landesmittel durch die in dem Verein „LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern e. V.“ zusammengeschlossenen Spitzenverbände im Zeitraum von 2010 bis Ende 2016 nach Artikel 34 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung mit § 39 des Gesetzes über die Einsetzung und das Verfahren von Untersuchungsausschüssen - UAG M-V (siehe hierzu: Beschlüsse des Landtages vom 26. Januar 2017, 28. September 2017 und 17. Oktober 2019 auf Drucksache 7/139, Drucksache 7/183, Drucksache 7/1108, Drucksache 7/4259 und Drucksache 7/5620) verfahrensgemäß durch den Landtag für erledigt erklärt worden.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die beiden Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Der Landtag setzt am morgigen Donnerstag (10. Dezember 2020) seine Beratungen im Plenarsaal des Schweriner Schlosses ab 9 Uhr fort.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der Sitzung.
Ein Video der heutigen Sitzung finden Sie hier (Teil 1) bzw. hier (Teil 2). 

Dringlichkeitssitzung des Landtages beendet

Die seitens der Landesregierung beantragte Dringlichkeitssitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Tag (27. November 2020) ist gegen 13.30 Uhr zu Ende gegangen.

Vor Eintritt in die Tagesordnung erhoben sich die Abgeordneten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung zunächst von ihren Plätzen, um den verstorbenen ehemaligen Abgeordneten und Ministerpräsidenten des Landes, Dr. Harald Ringstorff, mit einer Schweigeminute zu würdigen.

Die Sitzung begann dann mit der gemäß Artikel 44 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vorgesehenen Eidesleistung des zuvor durch die Ministerpräsidentin neu ernannten Ministers für Inneres und Europa des Landes, Torsten Renz.

Im Anschluss informierte die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern das Parlament im Rahmen einer Regierungserklärung über den Bund-Länder-Beschluss zu den Corona-Winterregeln. Die dazugehörige Debatte wurde mit einer Aussprache zu zwei seitens der Fraktionen vorgelegten Anträge verbunden.

Durchsetzen konnten sich die Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE mit ihrem gemeinsamen Antrag „Weitere Anstrengungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie - vereinbarte Schutzmaßnahmen umsetzen, Landtagsbeteiligung stärken, Wirtschaft und Kultur weiter unterstützen“.

Der von der Fraktion der AfD vorgelegte den Antrag „Corona-Maßnahmen auflockern - Strategiewechsel für Mecklenburg-Vorpommern vollziehen“ fand keine Mehrheit.

Die gefassten Beschlüsse der heutigen Sitzung können Sie hier noch einmal nachlesen.

Hier gelangen Sie zum Video der heutigen Sitzung.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Landtag beendet Oktober-Sitzungswoche

Die dreitägigen Plenarberatungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat sind heute (30. Oktober 2020) gegen 14.30 Uhr zu Ende gegangen. Beraten haben die Abgeordneten am letzten Sitzungstag mehrere Anträge der Fraktionen.

Angenommen hat der Landtag heute den Antrag der Fraktionen der CDU und SPD "Arbeiten, wo andere Urlaub machen - Zukunft der Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern".

Nicht durchsetzen konnte sich hingegen die AfD-Fraktion heute mit folgenden Anträgen: "Landespolizei stärken: Langzeitarbeitskonten einführen", "Finanzielle Hilfen für Studenten bei verlängerter Regelstudienzeit gemäß Änderung des Landeshochschulgesetzes vom 28. September 2020" sowie "Keine Maskenpflicht für Kinder".

Die Fraktion DIE LINKE scheiterte mit folgenden Anträgen, die im Anschluss an die dazu geführten Debatten jeweils abgelehnt wurden: "Mehr Erzieherinnen und Erzieher ausbilden - für eine bessere Qualität in der Kindertagesförderung" sowie "Reichskriegsflaggen verbieten".

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages wurde für den 9. Dezember 2020 einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
​​​​​​​Hier gelangen Sie zum Video der Sitzung.

Zweiter Sitzungstag beendet

Nach rund 11 ½ -stündigen Beratungen ist heute (29. Oktober 2020) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses der in dieser Woche zweite Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern gegen 21.30 Uhr zu Ende gegangen. Debattiert hat das Parlament insbesondere zu Anträgen der Fraktionen. 

Die heutige Sitzung begann mit der Befragung der Landesregierung.

Im Anschluss erfolgte eine Regierungserklärung zur aktuellen Lage Corona in Verbindung mit der sich anschließenden Beratung des Antrages der Fraktionen der CDU, SPD und DIE LINKE "Folgen der coronabedingten Maßnahmen abmildern", welchen die Parlamentarier mehrheitlich annahmen.

Mehrheitlich angenommen hat das Parlament zudem eine Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses gemäß § 10 Absatz 2 des Gesetzes zur Behandlung von Vorschlägen, Bitten und Beschwerden der Bürger sowie über den Bürgerbeauftragten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Gleiches geschah mit der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses zur Aufteilung der Mittel aus der Bestandsreserve in Einzelprojekte zum Globalvolumen des Sondervermögens Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern gemäß dem Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Angenommen wurden heute auch die von den Koalitionsfraktionen der SPD und CDU vorgelegten Anträge zum Thema Steuerliche Förderung der Erhaltung von Baudenkmalen und anderen Kulturgütern unterstützen sowie Weiterentwicklung der Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern.

Die AfD-Fraktion scheiterte dagegen mit den Anträgen Forschungsauftrag Fischbestände sowie Sondervergütungsklasse für Güllevergärung weiterentwickeln. Ihren Antrag zum Thema Kein Beherbergungsverbot für Reisende aus Deutschland zog die AfD-Fraktion im Verlauf der Debatte zurück.

Auch die Fraktion DIE LINKE scheiterte mit folgenden Anträgen, die im Anschluss an die dazu geführten Debatten jeweils abgelehnt wurden: Qualität im Wohnmobiltourismus steigern sowie Diskriminierung bei Blutspenden beenden.

Der fraktionslose Abgeordnete Holger Arppe legte den Antrag Mecklenburg-Vorpommern für Frieden und Freiheit im Kaukasus vor, fand dafür jedoch keine Mehrheit.

Auf der Grundlage eines Wahlvorschlages der Fraktion der SPD ist heute außerdem Ralf Mucha zum Mitglied der Parlamentarischen Kontrollkommission gemäß § 27 Absatz 2 des Gesetzes über den Verfassungsschutz im Land Mecklenburg-Vorpommern aus der Mitte des Landtages mit der Mehrheit seiner Mitglieder gewählt worden.

Im Verlauf der Sitzung erfolgte darüber hinaus auf Antrag der AfD-Fraktion eine Aussprache zum Thema "Mecklenburg-Vorpommern nicht zum Armenhaus von Deutschland machen" sowie eine seitens der Fraktion DIE LINKE beantragte Aussprache zum Thema "Agrarstruktur – Bodenmarkt regulieren".

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die Abgeordneten des Landtages Mecklenburg-Vorpommern setzen am morgigen Freitag (30. Oktober 2020) ihre Beratungen ab 9 Uhr fort.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.
Hier finden Sie ein Video der heutigen Sitzung.​​​​​​​

Landtagspräsidentin Birgit Hesse würdigt Leistung der Abgeordneten der ersten Wahlperiode

Anlässlich der 1. Sitzung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern vor 30 Jahren am 26. Oktober 1990 erklärt Landtagspräsidentin Birgit Hesse:

 „Unsere Demokratie ist eine Errungenschaft, deren Symbol und zentraler Ort das Parlament ist. Der Sitz des Landtages Mecklenburg-Vorpommern - das Schweriner Schloss - ist politisches Zentrum unseres Bundeslandes. Hier finden die Debatten zu allen für unser Land bedeutsamen Themen statt. Hier werden für die Menschen im Land wichtige Entscheidungen getroffen und begleitet.

Die Grundlagen für das, was heute für uns selbstverständlich ist, wurden vor 30 Jahren gelegt. Während der ersten Sitzung des Landtages am 26. Oktober 1990 gab sich das Parlament eine vorläufige Geschäftsordnung, wählte in der Folge mit breiter Mehrheit Rainer Prachtl zum ersten Landtagspräsidenten, begann die Arbeit an einem ersten Landesministergesetz und stellte die Weichen zur Erarbeitung einer Landesverfassung. Diese historische Leistung verdient unser aller Respekt. Damals ging es darum, Mecklenburg-Vorpommern eine Verfassung und Gesetze zu geben, die das Land mit einer rechtlichen Struktur versahen.

Ich persönlich bin den damals handelnden Personen deshalb außerordentlich dankbar für ihr Handeln, denn sie haben die parlamentarische Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern fest verankert.“

Landtag schreibt Hygienekonzept fort

Die Mitglieder des Ältestenrates des Landtages Mecklenburg-Vorpommern haben sich heute (23. Oktober 2020) darauf verständigt, den Empfehlungen von Landtagspräsidentin Birgit Hesse zur Fortschreibung des Hygienekonzepts im Landtag sowie vom Landtag genutzten weiteren Liegenschaften zu folgen.

Auf der Grundlage des in der letzten Zusammenkunft der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder verabredeten Ampelsystems sind unter Berücksichtigung der aktuellen Lage mit der Absicht laufender Anpassungen entsprechend dem weiteren Infektionsgeschehen für die Zeit ab 26.Oktober 2020 bis auf Weiteres zusätzlich weitere Maßnahmen festgelegt worden. So wird für verschiedene Bereiche (Aufzüge, Flure im 3. Obergeschoss des Schlosses sowie im Plenum, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann) das Tragen einer Mund/Nasenbedeckung dringend empfohlen.

Reduziert werden sollen Begegnungen mit externen Personen. Aus diesem Grund werden grundsätzlich keine Besuchergruppen in den Landtag eingeladen. Das Landtagsbistro ist nur noch für die Abgeordneten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraktionen und der Landtagsverwaltung und deren Gäste sowie für Personen mit ständiger Zugangsberechtigung geöffnet.

Der Museumsrundgang wird wie bisher während der Plenarsitzungen auch während Sitzungen von Ausschüssen und sonstiger Gremien des Landtages im Plenarsaal so verlegt, dass Museumsbesucher nicht mehr die Landtagslobby durchqueren.

Zudem wird den Mitgliedern des Landtages und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landtagsverwaltung und der Schweriner Schloss Restaurant GmbH, die in den Plenarbetrieb eingebunden sind, ein für sie kostenfreier PCR-Test am Dienstag (27.Oktober 2020) angeboten.

Landtagspräsidentin Birgit Hesse erklärt hierzu:

„Die aktuelle Lage macht es erforderlich, unser Hygienekonzept anzupassen. Oberstes Ziel muss es sein, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die beschriebenen Maßnahmen tragen dem Rechnung. Der Parlamentsbetrieb bleibt gleichwohl aufrechterhalten und das Parlament handlungsfähig.“

Landtag beendet September-Sitzungswoche

Die dreitägigen Plenarberatungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat sind heute (25. September 2020) gegen 12.30 Uhr zu Ende gegangen. Beraten haben die Abgeordneten am letzten Sitzungstag zu drei Anträgen der Opposition sowie zu einem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen. Im Verlauf der Sitzung erfolgte zudem auf Antrag der Fraktion DIE LINKE eine Aussprache zum Thema „Aus der Krise in die Zukunft - Kultur ist Pflicht“.

Die Fraktion DIE LINKE scheiterte mit folgenden Anträgen, die im Anschluss an die dazu geführten Debatten jeweils abgelehnt wurden: Eigenanteile in Pflegeheimen umgehend senken und begrenzen, Bildung und Teilhabe von jedem Kind und Jugendlichen sicherstellen - Kindergrundsicherung einführen sowie Mindeststandards für Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte verbessern.

Nach heute zweiter Lesung hat das Parlament darüber hinaus den seitens der Fraktionen der SPD und CDU vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landeshochschulgesetzes entlang der Beschlussempfehlung des Bildungsausschusses mehrheitlich beschlossen.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages wurde für den 28. Oktober 2020 einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.

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Zweiter Sitzungstag beendet

Nach rund 11-stündigen Beratungen ist heute (24. September 2020) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses der in dieser Woche zweite Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern gegen 20 Uhr zu Ende gegangen. Debattiert hat das Parlament insbesondere zu Anträgen der Fraktionen. Beraten wurde zu 14 Tagesordnungspunkten.

Die heutige Sitzung begann zunächst mit der Befragung der Landesregierung.

Unmittelbar im Anschluss fand dann nach erfolgter Debatte dazu der Antrag der Fraktionen von CDU und SPD unter der Überschrift „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 1 vollständig umsetzen“ eine Mehrheit im Plenum.

Die AfD-Fraktion scheiterte heute dagegen mit den Anträgen „Alle coronabedingten Verbote aufheben“ sowie „Einschränkung an Schulen in coronafreien Schuleinzugsbereichen aufheben“.

Auch die folgenden Anträge der Fraktion DIE LINKE fanden keine Mehrheit und wurden abgelehnt: „Klare Regeln für die Sicherheit an Badestellen in Mecklenburg-Vorpommern schaffen“, „Versorgungssicherheit verbessern – Impfgipfel durchführen“, Sanierungsstau an Schulen beenden – Schulbauprogramm auflegen, „Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie im Alter und bei Erwerbsminderung zum 1. Januar 2021 bedarfsgerecht anheben“. Ihren Antrag zum Thema  „Plan B für Altschuldenentlastung entwickeln“ zog die Fraktion DIE LINKE im Rahmen der Einbringung zurück.

Nachdem bereits gestern Jeannette von Busse sowie Klaus Mohr zu stellvertretenden Mitgliedern des Landesverfassungsgerichtes – mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder des Landtages – gewählt worden sind, legten sie heute (24.09.2020) im Plenum ihren gemäß § 9 des Landesverfassungsgerichtsgesetzes vorgesehenen Eid ab. Der Wahl ging ein Wahlvorschlag des besonderen Ausschusses gemäß Artikel 52 Absatz 3 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern voraus.

Die Unterrichtung durch die Präsidentin zum Bericht der Anhörungsreihe Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern ist heute nach abschließender Beratung seitens des Landtages verfahrensgemäß für erledigt erklärt worden.

Im Verlauf der Sitzung erfolgten auf Antrag der SPD-Fraktion eine Aussprache zum Thema „Konversion in Mecklenburg-Vorpommern – Ein Erfolgsmodell“ sowie eine Aussprache auf Antrag der CDU-Fraktion zum Thema „Zukunft der Weidetierhaltung in Mecklenburg-Vorpommern sichern“.

Ein Antrag des fraktionslosen Abgeordnete Holger Arppe zu den Medien im Land wurde abgelehnt.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die Abgeordneten des Landtages Mecklenburg-Vorpommern setzen am morgigen Freitag (25. September 2020) ihre Beratungen ab 9 Uhr fort.

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Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach knapp 9 ½ -stündigen Beratungen ist heute (23. September 2020) der erste von drei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen 19.30 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 15 Tagesordnungspunkten. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten zunächst auf Antrag der SPD-Fraktion zum Thema "30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern – Starkes Land mit klarem Kurs". Daran schlossen sich die Beratungen zu verschiedenen Gesetzentwürfen und Anträgen an.

Nach heute erster Lesung im Parlament sind folgende Gesetzentwürfe der Landesregierung zur weiteren Beratung in verschiedene Ausschüsse des Landtages überwiesen worden: Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Landes- und Kommunalwahlgesetzes, Entwurf eines Gesetzes über den Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie der Entwurf eines Gesetzes zum Ersten Staatsvertrag zur Änderung medienrechtlicher Staatsverträge.

Gleiches geschah mit dem von den Koalitionsfraktionen SPD und CDU erarbeiteten Gesetzentwurf zur Änderung des Landeshochschulgesetzes.

Nach heute zweiter Lesung hat das Parlament ebenfalls den seitens der Landesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Architekten- und Ingenieurgesetzes und des Baugesetzbuchausführungsgesetzes entlang der Beschlussempfehlung des Energieausschusses mehrheitlich beschlossen.

Auf der Grundlage eines Wahlvorschlages des besonderen Ausschusses gemäß Artikel 52 Absatz 3 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern sind heute außerdem Jeannette von Busse sowie Klaus Mohr zu stellvertretenden Mitgliedern des Landesverfassungsgerichtes gewählt worden – beide konnten die nach Artikel 52 Absatz 3 der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung mit § 4 des Gesetzes über das Landesverfassungsgericht erforderliche Zweidrittelmehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder des Landtages auf sich vereinigen. 

Mehrheitlich angenommen hat das Parlament eine Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses zum 25. Bericht des Bürgerbeauftragten gemäß § 8 Absatz 7 des Petitions- und Bürgerbeauftragtengesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern für das Jahr 2019 sowie eine Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses zum Jahresbericht 2019 der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Der Antrag der mittlerweile nicht mehr existenten Fraktion Freie Wähler/BMV Schwimmfertigkeiten der Grundschüler sofort verbessen sowie der diesbezügliche Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE ist entlang der Ziffer I der Beschlussempfehlung des Bildungsausschusses abgelehnt worden. Gleichwohl nahm in diesem Zusammenhang das Parlament eine Entschließung entsprechend der Ziffer II der Beschlussempfehlung an.

Angenommen wurde heute ein von den Koalitionsfraktionen SPD und CDU vorgelegter Antrag zum Thema Sicher über die Straße - mehr Zebrastreifen für Mecklenburg-Vorpommern.

Nicht durchsetzen konnte sich die AfD-Fraktion mit ihrem Antrag Fall Nawalny nicht missbrauchen.

Zudem scheiterte die Fraktion DIE LINKE mit ihrem Antrag Potenziale nutzen - Pflicht zum Bau von Solaranlagen einführen. Ihren Antrag zur Förderung von Erdöl und Erdgas im Küstenmeer verhindern zog die Fraktion DIE LINKE im Rahmen der Debatte zurück.

Im Verlauf der Sitzung erfolgte darüber hinaus auf Antrag der Fraktion der AfD eine Aussprache zum Thema „Grundrechte bewahren, Meinungsfreiheit verteidigen“.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Abgeordneten des Landtages. Auf die zwei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Der Landtag setzt am morgigen Donnerstag (24. September 2020) seine Beratungen ab 9 Uhr fort.

Hier können Sie das Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung nachlesen.

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Landtagssitzungswoche endet

Nach rund 11 ½ -stündigen Beratungen ist heute (27. August 2020) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses der in dieser Woche zweite Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern gegen 21.50 Uhr zu Ende gegangen. Damit endete zugleich die aktuelle Sitzungswoche. Debattiert hat das Parlament vor allem zu Anträgen der Fraktionen. Beraten wurde zu 15 Tagesordnungspunkten.

Die Sitzung begann mit einer Debatte zum seitens der Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE vorgelegten und am Ende mit breiter Mehrheit angenommenen Antrages „Erpressung hat im Welthandel nichts zu suchen – Nord Stream 2 ordnungsgemäß fertigstellen und in Betrieb nehmen“.

Nach der sich daran anschließenden Befragung der Landesregierung berieten die Abgeordneten zu den MV Werften in Mecklenburg-Vorpommern. Dies geschah auf Grundlage dreier Anträge. Mehrheitlich angenommen wurde nach der Debatte die Vorlage der Fraktionen der SPD und CDU „Mecklenburg-Vorpommern steht zu seinen MV Werften“. Die Antrag der AfD-Fraktion „Situation der Werften“ fand ebenso keine Mehrheit wie der Antrag der Fraktion DIE LINKE „Perspektiven der Standorte der MV Werften in Mecklenburg-Vorpommern“.

Angenommen hat das Parlament heute ebenfalls den Antrag der Landesregierung „Zustimmung des Landtages gemäß § 15 Absatz 6 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern“.

Gefolgt sind die Parlamentarier zudem einer Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses zu einer Unterrichtung durch den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern.

Im Verlauf der Sitzung erfolgte auf Antrag der CDU-Fraktion eine Aussprache zum Thema „Kriminalisierung von Polizeikräften beenden – Polizeiarbeit würdigen“.

Auf Antrag fand eine Aussprache zum Thema „Eigenanteile in Pflegeheimen“ statt.

Die AfD-Fraktion scheiterte heute ausnahmslos mit ihren Anträgen. Dies betraf folgende Vorlagen: „Innovationsforschung transparent und mit Werbecharakter gestalten – turnusmäßige Förderberichte publizieren“, „Der Landespolizei den Rücken stärken: Einführung von Distanzelektroimpulsgeräten für ausgewählte Einheiten“, „Maskenpflicht an Schulen aufheben“ sowie „Landtagswahl 2021 zum selben Termin wie Bundestagswahl“.

Im Verlauf der Sitzung fanden folgende Anträge der Fraktion DIE LINKE ebenfalls keine Mehrheit und wurden abgelehnt: „Rettungspaket für Kinder- und Jugendübernachtungsstätten schnüren“, „Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern weiter verbessern“ und „Progressionsvorbehalt bei Kurzarbeitergeld abschaffen“. Der von der Fraktion erarbeitete Antrag „Schulgeld für nichtakademische Gesundheitsberufe abschaffen“ wurde entlang einer des Beschlussempfehlung des Wirtschaftsausschusses ebenfalls abgelehnt.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete an, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages wurde für den 23. September 2020 einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.

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Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach knapp 10-stündigen Beratungen ist heute (26. August 2020) der erste von zwei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen 20 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 16 Tagesordnungspunkten. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten zunächst Rahmen der Aktuellen Stunde auf Antrag der CDU-Fraktion zum Thema "Mecklenburg-Vorpommern in Zeiten der Pandemie – Erreichtes und Herausforderungen". Daran schlossen sich die Beratungen zu verschiedenen Gesetzentwürfen und Anträgen an.

Nach heute erster Lesung im Parlament sind folgende Gesetzentwürfe der Landesregierung zur weiteren Beratung in verschiedene Ausschüsse des Landtages überwiesen worden: Entwurf eines Gesetzes zum Staatsvertrag zur Modernisierung der Medienordnung in Deutschland, Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Bildungsfreistellungsgesetzes, Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Hinterlegungsgesetzes sowie Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesausführungsgesetzes SGB IX und anderer Gesetze.

Gleiches geschah mit dem von den Koalitionsfraktionen SPD und CDU erarbeiteten Gesetzentwurf zur Änderung des Finanzausgleichsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern.

Abgelehnt wurde hingegen die weitere Beratung folgender Gesetzentwürfe der AfD-Fraktion in den Ausschüssen: Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes für das Land Mecklenburg-Vorpommern, Gesetzentwurf zur Änderung des Landesrichtergesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Beide Entwürfe werden nach spätestens drei Monaten erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Dies war heute bei folgenden zwei Gesetzentwürfen der Fraktion bereits der Fall: Gesetzentwurf Landeskurzarbeitergeldgesetz für Mecklenburg-Vorpommern, Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Schulgesetzes für das Land Mecklenburg-Vorpommern. Beide wurden vom Landtag abgelehnt.

Mehrheitlich abgelehnt wurde ebenfalls die Überweisung in die Ausschüsse des von der Fraktion DIE LINKE vorgelegten Gesetzentwurfes zur Änderung des Vergabegesetzes Mecklenburg-Vorpommern. Auch dieser Entwurf ist nach spätestens drei Monaten erneut im Landtag zu behandeln. Der von der Fraktion erarbeitete und während der Sitzung in zweiter Lesung beratene Gesetzentwurf zur Änderung des Gesetzes über die Finanzierung und zur Transparenz der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern und zur Änderung des Insolvenzordnungsausführungsgesetzes fand keine Mehrheit.

Angenommen wurde heute ein von der Landesregierung vorgelegter Antrag zur „Errichtung der ‚MV Filmförderung GmbH‘“. In diesem Zusammenhang stimmte das Parlament zudem einer von SPD und CDU vorgelegten Entschließung zu.

Nicht durchsetzen konnte sich die AfD-Fraktion mit ihren Anträgen „Novellierung des Landeswassergesetzes – Elektromobilität auf Gewässern“ und „Rechtsstaat durchsetzen – Greenpeace in die Schranken weisen“.

Zudem scheiterte die Fraktion DIE LINKE mit dem Antrag „Zukunft der Kutter- und Küstenfischerei sichern“.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete an, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Der Landtag setzt am morgigem Donnerstag (27.August 2020) seine Beratungen ab 9 Uhr fort.

Hier können Sie das Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung nachlesen.

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Der Innenhof des Schweriner Schlosses bleibt aufgeSCHLOSSen – für noch mehr Kultur!

Die Veranstaltungsreihe im Innenhof des Schweriner Schlosses läuft auch nach dem Finale der SchlossKonzerte, bei dem gestern (22. August 2020) erneut das Andreas-Pasternack-Trio aufspielt hat, weiter. Ab dem heutigen Sonntag steht die Bühne dann bis mindestens Ende September für ganz unterschiedliche Künstlerinnen, Künstler und Formate zur Verfügung – vom Metal-Konzert, über Kabarett-Formate, den Sänger Heinz Rudolf Kunze bis zum einem Poetry Slam. Kinovorführungen sind ebenfalls in Vorbereitung. Zum Auftakt heute wird es laut: Dann lassen die beiden Bands „Vae Victis“ und „Full Assault“ Metal-Herzen höher schlagen.

Die Veranstaltungen unter der Überschrift " AufgeSCHLOSSen" stehen weiterhin unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Birgit Hesse.

Landtagspräsidentin Birgit Hesse: „Ich bin begeistert davon, wie gut die Bühne in unserem Innenhof ankommt. Von den Künstlerinnen und Künstlern wie auch vom Publikum erhalten wir eine große positive Resonanz. Für uns war deshalb klar, dass wir dieses Angebot fortführen wollen, und es ist fantastisch zu sehen, welche Bandbreite an Musik und Unterhaltung das Programm inzwischen abbildet. Ich freue mich, wenn wir möglichst viele Menschen in den kommenden Wochen im Innenhof des Schlosses begrüßen können und ihnen gelungene Spätsommerabende bescheren.“

Nachdem die Agentur Hanse Event aus Groß Stove die am 25. Juni 2020 gestartete Konzertreihe als Veranstalterin geplant und umgesetzt hat, beteiligen sich an der Fortsetzung verschiedene Partner: die Agentur Kulturbotschafter Events füllt den größten Teil des Programms, aber auch die Landeshauptstadt Schwerin, Heiko Steinmüller aus Schwerin und das Weingut „Fränkisches Gewächs“ sind mit einzelnen Programmpunkten vertreten.

Die 33 Konzerte im Schlossinnenhof  im Rahmen der Reihe unter der Überschrift „Schweriner Schloss-Konzerte. AufgeSCHLOSSen. Eine Bühne für MV“  haben über 4100 Besucherinnen und Besuchern verfolgt. 148 Künstler standen auf der Bühne. Hinzu kam eine Kinovorführung. Inzwischen nutzt auch das Parlament die mit der Bühne verbundenen Möglichkeiten. Am vergangenen Mittwoch tagte die Enquete-Kommission „Die Zukunft der medizinischen Versorgung in MV“ im Innenhof - öffentlich und open air.

Informationen zu Terminen und Tickets

Corona-Tests im Landtag weisen erneut keine akuten Infektionen nach

Bei in der vergangenen Woche im Schweriner Schloss im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) erfolgten Tests sind keine akuten Corona-Infektionen festgestellt worden. Insgesamt 281 Personen hatten sich so genannten PCR-Test - einem Rachenabstrich-Test - unterzogen. Der Landtagsverwaltung wurde ebenfalls das Gesamtergebnis der vorgenommenen Bluttests auf Antikörper gegen das genannte Virus übermittelt. Bei keiner der in diesem Fall 262 Proben konnten Antikörper nachgewiesen werden. Über diese Informationen hinaus sind der Landtagsverwaltung keine Angaben übermittelt worden. Allein den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehen die personenbezogenen Testergebnisse persönlich per Post zu.

Die Untersuchungen waren allen im und am Schloss tätigen Personen angeboten worden – darunter Abgeordnete sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landtagsverwaltung, der Fraktionen, des Bürgerbeauftragten, des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, der Gastronomie, von am Schloss tätigen Baufirmen, Reinigungsfirmen und weiterer Partner des Landtages.

Den Anstoß zu den freiwilligen Tests im Landtag hatte – wie schon im Zusammenhang mit einer ersten Testreihe während der Sitzungswoche des Landtages im Mai dieses Jahres - eine Beratung zwischen der Leitungsebene der Landtagsverwaltung und dem Personalrat gegeben.

Das Labor MVZ Westmecklenburg verantwortete die Tests und war mit eigenem Personal vor Ort. Seitens des Labors war der Landtagsverwaltung zuvor versichert worden, dass zertifizierte Test-Kits zum Einsatz kommen. Auskünfte zu Details bezogen auf die Test-Kits erteilt das Labor.

Landtagsdirektor Armin Tebben: „Wir haben die Tests erneut auf Wunsch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsprävention angeboten und für weitere Personen geöffnet. Im Anschluss an die Sommerpause war es uns wichtig zu erfahren, wo wir derzeit stehen. Die Parlamentsverwaltung ist vollumfänglich einsatzbereit und kann die Arbeitsfähigkeit des Landtages und seiner Gremien durchgehend gewährleisten. Die Reaktionen auf unser Angebot fielen durchweg positiv aus.“

Zurück auf die Bühne – Landtag ist aufgeSCHLOSSen für Kultur

Landtagspräsidentin öffnet Hof des Schweriner Schlosses für Konzertreihe

Unter der Überschrift „Schweriner Schloss-Konzerte. AufgeSCHLOSSen. Eine Bühne für MV“ wird der Innenhof des Schweriner Schlosses in diesem Sommer Schauplatz einer Veranstaltungsreihe, die Künstlerinnen und Künstlern wieder eine Bühne gibt. Dies kündigte Landtagspräsidentin Birgit Hesse heute (18. Juni 2020) in Schwerin an. Unter ihrer Schirmherrschaft werden dort in der Zeit vom 25. Juni bis zum 2. August Musikerinnen und Musiker zu erleben sein, die in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona-Krise auf Auftritte verzichten mussten. 

„Wir haben eine tolle und vielfältige Kultur- und Musikszene in Mecklenburg-Vorpommern, die es verdient, endlich wieder auf einer Bühne zu stehen. Diese Bühne wollen wir stellen. Mir ist es wichtig, das Schloss und seine wunderbare Atmosphäre auch dafür zu nutzen, um zu zeigen, was unser Land ausmacht. Das Vorhaben ist auch eine Einladung an all die Menschen, die so lange auf Konzerte und andere Events verzichten mussten. Ihnen bietet sich nun die Möglichkeit, Kultur wieder live zu erleben“, beschreibt Birgit Hesse ihre Initiative.

In Zusammenarbeit mit der Agentur Hanse Event aus Groß Stove hat die Landtagsverwaltung innerhalb weniger Wochen die Konzertreihe organisiert. Die „Bühne für MV“ wird in jeder Woche mindestens an den Tagen von Donnerstag bis Sonntag zum Spielort. Die Erlöse aus den Ticketverkäufen gehen an die jeweils auftretenden Künstlerinnen und Künstler. Der Veranstaltungszeitraum liegt in der sitzungsfreien Zeit des Landtages.

„Es ist völlig klar, dass wir mit den Eintrittsgeldern keinesfalls die Einnahmeausfälle der vergangenen Wochen und Monate abfedern können. Die vielen Zusagen zeigen aber, dass es vielmehr darum geht, nach vorne zu schauen und ein Zeichen des Zusammenhalts zu setzen“, erklärte die Landtagspräsidentin.

Den Auftakt macht am Donnertag, 25. Juni, das Andreas-Pasternack-Trio, den voraussichtlichen Schlussakkord setzt am Sonntag, 2. August, das Landespolizeiorchester MV. Wegen der aktuell geltenden Auflagen ist der Bereich für das Publikum bestuhlt und es stehen 300 Plätze zur Verfügung. Der Einlass zum Innenhof erfolgt über das Gartenportal, außerhalb des Schlosses wird es ein gastronomisches Angebot geben – entlang der geltenden Hygieneregeln.

Tickets sind ab Freitag (19. Juni 2020) erhältlich über www.mvticket.de, an den Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse. Der Spielplan wird zudem unter www.schwerin.de sowie auf der Internetseite des Landtages abrufbar sein.

Ergebnis der Corona-Tests im Landtag liegt vor

Das Endergebnis der am Mittwoch (13. Mai 2020) und Donnerstag (14. Mai 2020) vergangener Woche im Schweriner Schloss im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) erfolgten Tests liegt vor. Landtagspräsidentin Birgit Hesse hatte bereits zum Ende der Sitzungswoche des Landtages am Freitag (15. Mai 2020) mitgeteilt, dass keine akuten Corona-Infektionen festgestellt wurden. Insgesamt 321 Personen hatten sich dem so genannten PCR-Test - einem Rachenabstrich-Test - unterzogen. Heute wurde der Landtagsverwaltung das Gesamtergebnis der ebenfalls vorgenommenen Bluttests auf Antikörper gegen das genannte Virus übermittelt. Bei keiner der insgesamt 348 Proben konnten Antikörper nachgewiesen werden. Über diese Angabe zur Gesamtzahl hinaus sind der Landtagsverwaltung keine Angaben übermittelt worden. Allein den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehen die personenbezogenen Testergebnisse persönlich per Post zu.

Den Anstoß zu den freiwilligen Tests Im Landtag hatte eine Beratung zwischen der Leitungsebene der Landtagsverwaltung und dem Personalrat gegeben.

Die Landtagsverwaltung hatte daraufhin im Rahmen des Gesundheitsmanagements den eigenen  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie denen des Bürgerbeauftragten und des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit ermöglicht, sich auf freiwilliger Basis testen zu lassen. Angeboten wurden beide Tests zusätzlich auch den Abgeordneten des Landtages sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fraktionen, der Gastronomie, der Schlosswache der Polizei, der am Schloss tätigen Bau- und Reinigungsfirmen, des Schlossmuseums, der Schlosskirchengemeinde, des NDR-Landtagsstudios sowie den Mitgliedern der Landespressekonferenz.

Das Labor MVZ Westmecklenburg (https://www.labor-schwerin.de/) verantwortete die Tests und war mit eigenem Personal vor Ort. Seitens des Labors war der Landtagsverwaltung zuvor versichert worden, dass zertifizierte Test-Kits zum Einsatz kommen. Auskünfte zu Details bezogen auf die Test-Kits erteilt das Labor. Zwischen dem Labor und der Landtagsverwaltung wurde im Rahmen der hierzu erfolgten Verhandlungen ein Pauschalpreis vereinbart. Getragen werden die Kosten aus dem Haushalt des Landtages (Haushaltstitel 546.97 – Ausgaben für Maßnahmen des Gesundheitsmanagements).

Landtagsdirektor Armin Tebben: „Wir haben die Tests auf Wunsch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten. Die Parlamentsverwaltung hat in den vergangenen Wochen die Arbeitsfähigkeit des Landtages und seiner Gremien durchgehend gewährleistet. Der überwiegende Teil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befand sich täglich am gewohnten Arbeitsplatz im Dienst. Gleiches galt für Mitarbeiterinnen der Gastronomie, von Bauunternehmen und Reinigungsfirmen sowie weiterer Partner. Der verfolgte Ansatz war deshalb, zu erfahren, wo wir angesichts des nun wieder zunehmenden Betriebes im Schweriner Schloss stehen. Die Reaktionen auf unser Angebot fielen durchgehend positiv aus.“

Landtag beschließt Nachtragshaushalt

Nach knapp dreistündigen Beratungen ist heute (1. April 2020) ein außergewöhnlicher Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern zu Ende gegangen. Die Abgeordneten kamen ab 10 Uhr zu insgesamt zwei Landtagssitzungen zusammen. Nach dem Ende der ersten Sitzung tagten zeitweilig der Finanz- sowie der Wirtschaftsausschuss gemeinsam, um Beschlussempfehlungen zu dem am Vormittag an das Gremium überwiesenen Entwurf eines von der Landesregierung erarbeiteten Nachtragshaushaltsgesetzes (Drucksache 7/4821 und Drucksache 7/4822) zu erarbeiten. Befasst haben sich die Ausschussmitglieder zudem mit dem Bericht der Landesregierung über Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 sowie zur Stärkung und Sicherung der Gesundheitsversorgung und zur Stabilisierung der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die am Ende vom Finanzausschuss beschlossenen Unterlagen wurden im Anschluss während der zweiten Landtagssitzung am heutigen Tag einstimmig angenommen. Der Nachtragshaushalt, welcher darauf zielt, der Wirtschaft im Land durch die aktuelle Krise zu helfen, war damit beschlossen.

Getagt hat das Parlament im Schweriner Schloss am heutigen Mittwoch unter ungewöhnlichen Rahmenbedingungen, da den Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes gefolgt worden war. Die Zahl der Sitzplätze im Plenarsaal war geringer als üblich, um Abstände einhalten zu können. Zudem wurden zusätzliche Sitzmöglichkeiten geschaffen. Das Rednerpult wurde nach jedem Redner desinfiziert. Auch auf der Besucher- wie der Pressetribüne wurden deutlich weniger Sitzplätze ausgewiesen.

Nach heute zweiter Lesung hat das Parlament ebenfalls den seitens der Landesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Neufassung des Finanzausgleichsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern entlang der Beschlussempfehlung des Innen- und Europaausschusses mehrheitlich beschlossen. Ein Gesetzentwurf der AfD-Fraktion zur Änderung des Finanzausgleichgesetzes wurde abgelehnt.

Beschlossen wurde nach zweiter Lesung ebenso der Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften. Die Beschlussempfehlung des Agrarausschusses dazu finden Sie hier.

Nach erster Lesung in den Bildungs- sowie den Finanzausschuss überwiesen wurde der Gesetzentwurf zur Änderung des Lehrerbildungsgesetzes sowie weiterer dienstrechtlicher Vorschriften. Auch dieser Gesetzentwurf war von der Landesregierung vorgelegt worden.

Die nächste Sitzung des Landtages wurde für den 13. Mai 2020 einberufen.

Hier gelangen Sie zu den Beschlussprotokollen der heutigen Sitzungen:
Beschlussprotokoll 86. Sitzung
Beschlussprotokoll 87. Sitzung

Landtag verzichtet vorübergehend auf Veranstaltungen und Besuchergruppen

Landtagspräsidentin Birgit Hesse hat heute (12. März 2020) entlang des aktuellen Erlasses des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum so genannten Coronavirus (SARS-CoV-2) folgende Festlegungen getroffen, mit denen Parlament und Landtagsverwaltung dazu beitragen sollen, die Ausbreitung des Virus zeitlich und räumlich zu verlangsamen:

  • Zunächst bis zum 19. April 2020 verzichtet der Landtag darauf, zu Veranstaltungen ins Schweriner Schloss einzuladen.
     
  • Der Besucherdienst des Landtages betreut zunächst bis zu diesem Zeitpunkt keine Besuchergruppen.
     
  • Die von der Landtagsverwaltung mitverantworteten Schlossführungen entfallen ebenfalls bis zum 19. Apri 2020.
     

Festgelegt wurde ebenso, dass das Altenparlament am 23. April 2020 nicht zusammentreten wird.

Landtagspräsidentin Birgit Hesse erklärt hierzu:

„In der aktuellen Situation gilt es, in allen gesellschaftlichen Bereichen kritisch zu prüfen, wie sich unnötige Reisen und Begegnungen größerer Menschengruppen reduzieren lassen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Die beschriebenen Maßnahmen tragen dem Rechnung. Der Parlamentsbetrieb bleibt gleichwohl aufrecht erhalten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landtagsverwaltung gehen weiter ihrer Arbeit nach. Rechtzeitig vor dem 19. April 2020 erfolgt eine erneute Bewertung der sich dann darstellenden Situation.“

Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach knapp 11-stündigen Beratungen ist heute (11. März 2020) der erste von drei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen 21 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 12 Tagesordnungspunkten. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten zunächst Rahmen der Aktuellen Stunde auf Antrag der CDU-Fraktion zum Thema "Mit Corona professionell und sachlich umgehen". Daran schlossen sich die Beratungen zu verschiedenen Gesetzentwürfen und Anträgen an.

Der seitens der Landesregierung erarbeitete Entwurf eines Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Mecklenburg-Vorpommern und zur Änderung anderer Gesetze  - wurde heute nach zweiter Lesung entsprechend der vom Innen- und Europaausschuss erarbeiteten Beschlussempfehlung angenommen. Die Abstimmung dazu erfolgte namentlich.

Nach ebenfalls zweiter Lesung sind folgende von der Landesregierung vorgelegte Gesetzentwürfe angenommen worden: Entwurf eines Gesetzes über die Regulierungskammer Mecklenburg-Vorpommern (RegKG M-V) und zur Änderung der Energiewirtschaftszuständigkeitslandesverordnung sowie Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung des Zensusgesetzes 2021 in Mecklenburg-Vorpommern

Mehrheitlich gefolgt ist das Parlament einem Vorschlag der Landesregierung zur Besetzung des ZDF-Fernsehrates.

Angenommen wurde heute auch der von den Koalitionsfraktionen der SPD und CDU vorgelegte Antrag „Ansiedlung der Deutschen Stiftung für Ehrenamt in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen“.

Abgelehnt haben die Abgeordneten mehrheitlich die Überweisung eines von der AfD-Fraktion vorgelegten Entwurfes eines Kindertagesförderungsgesetzes in einen oder mehrere Ausschüsse. Der Entwurf wird nach spätestens drei Monaten erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Folgende Anträge der Fraktion fanden ebenfalls keine Mehrheit: „Landesmarketing verbessern – Mecklenburg-Vorpommern muss selbstbewusster werden“ und „Tierschutz auf der Weide“.

Die Fraktion DIE LINKE scheiterte heute mit  den Anträgen „Kinder- und Jugendmedizin sowie Geburtshilfe und Gynäkologie an den Krankenhausstandorten in Mecklenburg-Vorpommern erhalten – Rahmenbedingungen verbessern“ und „Wirtschaftspolitik zukunftsorientiert ausrichten – Industriestrategie für Mecklenburg-Vorpommern erarbeiten“.

Bezogen auf einen Antrag der mittlerweile nicht mehr existenten Fraktion Freie Wähler/BMV folgte der Landtag einer Beschlussempfehlung des Finanzausschusses.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete an, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Der Landtag setzt am morgigem Donnerstag (11. März 2020) seine Beratungen ab 9 Uhr fort.

Hier können Sie das Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung nachlesen.

Landtagspräsidentin Birgit Hesse:
Demokratie ist zerbrechlich!

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat heute (28. Januar 2020) mit einer Gedenkstunde der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Anlässlich des gestrigen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus hatte Landtagspräsidentin Birgit Hesse Abgeordnete und Gäste in den Plenarsaal eingeladen. Ehrengast und Gedenkredner der heutigen Gedenkstunde war Yochanan Ron Singer (Jahrgang 1940), Überlebender der Shoah und Präsident des Weltverbandes der Bukowiner Juden. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerung wach zu halten und regelmäßig in Schulen mit Jugendlichen über seine Geschichte zu sprechen. Birgit Hesse hob in ihrer Rede die Zerbrechlichkeit einer demokratisch verfassten Gesellschaft hervor.

Birgit Hesse: „Wir gedenken heute anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz aller Opfer, die in die Tötungsmaschinerie des Nationalsozialismus in Deutschland sowie den von Deutschen besetzten Gebieten gerieten. Wir erinnern an diejenigen, die gepeinigt, inhaftiert und ermordet wurden, weil sie Widerstand leisteten oder die falsche Religion, Hautfarbe, Herkunft oder sexuelle Orientierung hatten. Nie zuvor hat ein Staat in solch einem Ausmaß ganze Menschengruppen systematisch diskriminiert, ausgegrenzt und vernichtet. Juden, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Wissenschaftler, Künstler und andere Gruppen galten als Feinde, nicht als Mitmenschen, die Respekt und Toleranz verdient hatten. Stattdessen wurden Ängste, Stereotypen und Feindbilder durch die Nationalsozialisten geschürt, sie selbst machten sich zu Herren über Leben und Tod. So fielen alle Menschen, die nicht dem enggefassten Bild der „Herrenrasse“ entsprachen, dem Säuberungswahn eines Regimes zum Opfer, das nichts Menschliches mehr an sich hatte oder hervorbrachte. Dieses Menschheitsverbrechen hat deutlich gemacht, wie zerbrechlich der soziale und kulturelle Frieden in einer Gesellschaft sein kann, auf den wir uns doch Tag für Tag verlassen. Von Täterinnen und Tätern aller Gesellschaftsschichten sind unfassbare Verbrechen begangen worden. Fanatiker, Mitläufer und auch die, die einfach „nur“ wegschauten – alle, Männer und auch Frauen, haben zu dieser schrecklichen Vergangenheit Deutschlands beigetragen. Seit nun 75 Jahren tragen wir alle auch die Verantwortung, gegenüber Feinden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht neutral zu bleiben. Unsere Demokratie ist nicht nur streitbar, sie ist wehrhaft. Dies galt gestern, es gilt heute und wird auch morgen gelten. Wir müssen mit Erschrecken feststellen, dass rassistische und antidemokratische Einstellungen und Haltungen in allen Bevölkerungsschichten vertreten sind. Somit stellt uns der Rechtsextremismus weiterhin vor große Herausforderungen gegenüber unserem demokratischen Rechtsstaat. Wir sind angehalten, uns immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass demokratische Werte und Strukturen das Fundament unseres Gemeinwesens sind, die es zu stärken und zu schützen gilt.“

Während der heutigen Gedenkstunde wurde der Opfer des Nationalsozialismus mit einer Schweigeminute gedacht.

Unter den Gästen der vom Landtag Mecklenburg-Vorpommern ausgerichteten Gedenkfeier befanden sich auch rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Rövershagen (Landkreis Rostock) und Schwerin. Schülerinnen und Schüler der Europaschule Rövershagen waren mit Rezitationen in die Gedenkstunde einbezogen.

Seit 1996 gedenkt Deutschland am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus. Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hatte den Gedenktag angeregt. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das deutsche Vernichtungslager Auschwitz.

Landtag beendet Dezember-Sitzungswoche

Die dreitägigen Plenarberatungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat sind heute (13. Dezember 2019) gegen kurz vor 15 Uhr zu Ende gegangen. Beraten haben die Abgeordneten am letzten Sitzungstag mehrere Anträge der Fraktionen.

Angenommen hat der Landtag heute den Antrag der Fraktionen der SPD und CDU „Pädriatrische Versorgung und Geburtshilfe sichern“.
Nicht durchsetzen konnte sich hingegen die AfD-Fraktion heute mit folgenden Anträgen: „Bestandsregulierung des Wolfes ermöglichen“, „Sicherstellung der medizinischen Versorgung für Kinder in Parchim und in Crivitz“ sowie „Transparenz: Herkunft und Nationalität von Tatverdächtigen benennen“Die Fraktion DIE LINKE scheiterte mit folgenden Anträgen, die im Anschluss an die dazu geführten Debatten jeweils abgelehnt wurden: „Gesundheitsversorgung verbessern, nicht verschlechtern! Entscheidungen zu Krankenhausstandorten Crivitz und Parchim neu verhandeln!“, „Bahnverkehr stärken – Stilllegungen abwenden und Südbahn retten“ sowie „Medikamentenversorgung sicherstellen – weitgehende Unabhängigkeit wieder herstellen“

Der Antrag des fraktionslosen Abgeordneten Holger Arppe „Ministerpräsidentin für alle Bürger von Mecklenburg-Vorpommern“ fand ebenfalls keine Mehrheit.

Auf Antrag der CDU-Fraktion debattierte das Parlament heute zudem im Rahmen einer Aussprache zum Thema "Aktuelle Entwicklungen beim Umgang mit der Wolfspopulation in Mecklenburg-Vorpommern berücksichtigen".

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete an, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die nächste Sitzung des Landtages wurde für den 29. Januar 2020 einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.

Zweiter Sitzungstag beendet

Nach rund 8-stündigen Beratungen ist heute (12. Dezember 2019) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses der in dieser Woche zweite Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern gegen 17 Uhr zu Ende gegangen. Debattiert hat das Parlament unter anderem zu Anträgen der Fraktionen und Gesetzentwürfen der Landesregierung. Beraten wurde zu elf Tagesordnungspunkten. Am Abend trafen sich die Abgeordneten mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Landes zur Weihnachtsfeier im Innenhof des Schweriner Schlosses. In diesem Jahr befanden sich unter den Gästen auch 60 Feuerwehrleute aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern – sie waren im Sommer beim Großbrand nahe Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) im Einsatz.

Die heutige Sitzung begann mit der Befragung der Landesregierung.

Im Anschluss berieten die Abgeordneten in zweiter Lesung den seitens der Landesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Nachdem zunächst zwei seitens der Koalitionsfraktionen SPD und CDU vorgelegte Änderungsanträge angenommen worden waren, folgte das Parlament mehrheitlich der Beschlussempfehlung des Sozialausschusses dazu.

Der ebenfalls von der Landesregierung erarbeitete Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern wurde zur weiteren Beratung an mehrere Ausschüsse des Landtages überwiesen.

Im Verlauf der Sitzung erfolgte auf Antrag der SPD-Fraktion eine Aussprache zum Thema „Soziale Energiewende – Wirtschaftspotenziale heben und lebenswerte Zukunft sichern“.

Die AfD-Fraktion scheiterte dagegen mit den Anträgen „Sogenanntes Spiel ‚Original Play‘ in den Kindertagesstätten in Mecklenburg-Vorpommern verbieten“ sowie „Flagge zeigen – Für einen identitätsstiftenden Umgang mit den deutschen Farben“.

Im Verlauf der Sitzung fanden folgende Anträge der Fraktion DIE LINKE ebenfalls keine Mehrheit und wurden abgelehnt: „Sanktionen bei Hartz IV gegen Jugendliche und Erwachsene überprüfen, Grundsicherung neu justieren – Normenkontrollklagen einleiten“, „Gemeinnützigkeitsrecht endlich modernisieren“ und „Einstellungskorridore schaffen – für eine zukunftsfähige Justiz“

Der fraktionslose Abgeordnete Holger Arppe legte den Antrag „Unseriöse ‚Kaffeefahrten‘ in Mecklenburg-Vorpommern bekämpfen“ vor, fand dafür jedoch keine Mehrheit.

Der heute ebenfalls beratene Jahresbericht 2018 der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR wurde entlang der Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses für erledigt erklärt. Die vom Ausschuss empfohlene Entschließung nahm der Landtag an.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete an, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Die Abgeordneten des Landtages Mecklenburg-Vorpommern setzen am morgigen Freitag (13. Dezember 2019) ihre Beratungen ab 9 Uhr fort.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.

Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach knapp 8-stündigen Beratungen ist heute (11. Dezember 2019) der erste von drei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen 18 Uhr zu Ende gegangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt sieben Tagesordnungspunkten. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten zunächst Rahmen der Aktuellen Stunde auf Antrag der CDU-Fraktion zum Thema "Ostsee verbindet – Mecklenburg-Vorpommern muss Chancen im Außenhandel besser nutzen". Daran schlossen sich die Beratungen zum Haushaltsplan des Landes für die Jahre 2020 und 2021 an.

Nach mehrstündigen Beratungen und zahlreichen Abstimmungen zu seitens der Oppositionsfraktionen der AfD und DIE LINKE vorgelegten Änderungsanträgen beschloss der Landtag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen der SPD und CDU den Doppelhaushalt für die Jahre 2020/2021. Er sieht für das kommende Jahr Ausgaben von insgesamt 9,4 Milliarden Euro und im Jahr 2021 in Höhe von 9,1 Milliarden Euro vor.

Der Entwurf eines Haushaltsbegleitgesetzes 2020/2021 wurde nach heute zweiter Lesung in der Fassung der Beschlussempfehlung des Finanzausschusses dazu angenommen. Gleiches erfolgte mit dem Entwurf des Haushaltsgesetz 2020/2021 entlang einer weiteren Beschlussempfehlung des Finanzausschusses.

Die Unterlagen zum Haushalt können Sie hier einsehen.

Der seitens der Landesregierung erarbeitete Gesetzentwurf zur Zustimmung zum Staatsvertrag zwischen dem Land Niedersachsen, dem Land Sachsen-Anhalt und dem Land Mecklenburg-Vorpommern über die Norddeutsche Landesbank - Girozentrale - wurde nach Zustimmung zu einem Änderungsantrag entsprechend der geänderten Beschlussempfehlung angenommen.

Nach heute erster Lesung sind folgende von der Landesregierung vorgelegte Gesetzentwürfe zur weiteren Beratung in verschiedene Ausschüsse überwiesen worden: Entwurf eines Gesetzes über die Regulierungskammer Mecklenburg-Vorpommern (RegKG M-V) und zur Änderung der Energiewirtschaftszuständigkeitslandesverordnung sowie Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung des Zensusgesetzes 2021 in Mecklenburg-Vorpommern

Zugestimmt hat der Landtag der Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses zur Behandlung verschiedener Vorschläge, Bitten und Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern. 

Der seitens der Fraktion DIE LINKE vorgelegte Antrag „Waldmehrungsprogramm für Mecklenburg-Vorpommern“ fand keine Mehrheit.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell vier Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 44 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 14 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie zwei fraktionslose Abgeordnete an, die beide zu Beginn der Wahlperiode der AfD-Fraktion angehört hatten.

Der Landtag setzt am morgigem Donnerstag (12. Dezember 2019) seine Beratungen ab 9 Uhr fort.

Hier können Sie das Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung nachlesen.

Redaktionskonferenz zum 17. Parlamentsforum Südliche Ostsee

Vom 9.-10. Mai 2019 sind die Delegationen des Parlamentsforums Südliche Ostsee auf Einladung des Sejmiks der Woiwodschaft Westpommern in Stettin zu einer Redaktionskonferenz zusammengekommen. Beate Schlupp, 1. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, leitete die Beratungen über den Resolutionsentwurf, der im Juni 2019 während der Jahreskonferenz in Schwerin beschlossen werden soll. Inhaltlicher Schwerpunkt der diesjährigen Resolution ist das Thema Digitalisierung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema.

Mädchen- und Jungen-Zukunftstag im Schweriner Schloss

Am diesjährigen Zukunftstag der Mädchen und Jungen – besser bekannt als Girls'Day und Boys'Day – hat die 2. Vizepräsidentin des Landtages, Dr. Mignon Schwenke, heute (28. März 2019) 15 Mädchen und zwei Jungen im Schloss begrüßt. Die Schülerinnen und Schüler – nicht nur aus Mecklenburg-Vorpommern – werfen bei der Landtagsverwaltung, der SPD-Fraktion und der Fraktion DIE LINKE für einen Tag einen Blick hinter die Kulissen des Landesparlamentes. Während die Mädchen bei der Landtagsverwaltung technische Berufe unter dem Motto „Zukunft trifft Vergangenheit“ kennenlernten und sich die Bau- und Betriebstechnik im Schloss genau ansahen, ging es für die Jungen unter anderem in die Landtagsbibliothek. Dort konnten sie sich insbesondere über den Beruf des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste informieren.

Siegerinnen und Sieger des Landesfinales "Jugend debattiert" stehen fest

Vier Jugendliche aus Grevesmühlen und Rostock haben sich heute (26. März 2019) im Plenarsaal des Landtages Mecklenburg-Vorpommern für das Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ in Berlin qualifiziert. Dort treten die heutigen Siegerinnen und Sieger vom 20. bis 22. Juni 2019 bei den Bundesfinaltagen gegen Konkurrenz aus allen anderen Bundesländern an.

„Gute Debatten veranschaulichen, was unser demokratisches Gemeinwesen im Kern ausmacht. Mit der Kraft des Wortes werben Redner für ihre Positionen. Es zählen allein gute Argumente, die gegeneinander abzuwägen sind. Debattiert werden darf durchaus hart an der Sache, solange es fair geschieht. Dies ermöglicht Zuschauern bzw. Zuhörern, sich eine eigene Meinung zum diskutierten Thema zu bilden. Solche Debatten leben von klarer und verständlicher Sprache. All das haben wir beim heutigen Landesfinale von „Jugend debattiert“ erlebt. Die Kraft des Wortes und der freien Rede standen im Mittelpunkt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer war extrem gut vorbereitet und haben ihr Bestes gegeben. Den heutigen Siegern wünsche ich viel Glück für das Bundesfinale in Berlin“, so das Fazit von Beate Schlupp, 1. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und Gastgeberin des Landesfinales, die zudem als Jurorin mit über den Ausgang des Landesfinales entschied.

Die Finalisten im Landeswettbewerb "Jugend debattiert" 2019:

 Altersgruppe 1 (Klassen 8 bis 10):

 1. Platz: Moritz Junge, Musikgymnasium „Käthe Kollwitz“ Rostock

 2. Platz: Martha Genzer, Gymnasium am Tannenberg Grevesmühlen

 3. Platz: Maria Rösler, Musikgymnasium „Käthe Kollwitz“ Rostock

 4. Platz: Thure Henning Eggers, Richard-Wossidlo-Gymnasium Waren

 Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 11 bis 13):

 1. Platz: Marica Komarow, Gymnasium am Tannenberg Grevesmühlen

 2. Platz: Birte Redersborg, Gymnasium am Tannenberg Grevesmühlen

 3. Platz: Carla Eckard, Werkstattschule Rostock

 4. Platz: Julia Reichelt, Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wismar

Landtag schreibt 16. Ernst-Boll-Umweltpreis aus / Ausschreibungsunterlagen online verfügbar

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern schreibt zum 16. Mal den Ernst-Boll-Umweltpreis aus. Zum Thema „Clevere Lösungen für weniger Kunststoff im Alltag“ können sich Einzel­personen, Gruppen, Verbände sowie juristische Personen bis zum 31. Januar 2019 am Wettbewerb beteiligen. Die Projekte, Leistungen oder Initiativen müssen einen ausschreibungs- sowie landesbezogenen Charakter haben und dürfen noch nicht anderweitig prämiert sein.

Auszeichnungen werden in den Kategorien „Umweltpreis“ (dotiert mit 15.000 Euro) und „Jugendumweltpreis“ (dotiert mit 10.000 Euro) vergeben. In jeder Kategorie sind mehrere Preisträger möglich.

Die Ausschreibungsunterlagen zum Umweltpreis 2018/2019 können beim Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Geschäftsstelle des Umweltpreises, Schloss, Lennéstraße 1, 19053 Schwerin, kostenlos angefordert werden. Alle Unterlagen stehen zudem auf der Internetseite des Landtages Mecklenburg-Vorpommern (www.landtag-mv.de) als Download zur Verfügung.

Mit der Vergabe des Umweltpreises verfolgt der Landtag das Ziel, herausragende Initiativen zum Umwelt- und Naturschutz zu würdigen, die weitere Arbeit der Preisträger zu fördern und zur umweltpolitischen Bewusstseinsbildung im Land beizutragen. Ausgezeichnet werden sollen Leistungen, die Vorbildfunktion haben, an anderer Stelle wiederholbar sind sowie dazu beitragen, Mecklenburg-Vorpommern als attraktiven Lebensraum zu erhalten und zukunfts­fähig zu entwickeln. Als Jury fungiert der Ausschuss für Landwirtschaft und Umwelt des Landtages. Elisabeth Aßmann, Abgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses steht auch der Jury vor.

Der Ernst-Boll-Umweltpreis ist bis heute der einzige deutsche Umweltpreis, der von einem Landesparlament vergeben wird. Die Vergabe der Auszeichnung erfolgt mindestens zweimal innerhalb einer Wahlperiode des Landtages.

Seit 1992 lobt der Landtag Mecklenburg-Vorpommern den Umweltpreis zum Gedenken an Ernst Boll aus, einem bedeutenden Naturforscher und Historiker aus Neubrandenburg (1817 bis 1868). Seine Schaffenskraft widmete er insbesondere der mecklenburgischen Landes- und Naturgeschichte. Politisch engagiert war Boll in Gremien der Reformbewegung an der Seite von Fritz Reuter.

Erlöse des Sommerfestes werden gespendet

Die während des traditionellen Sommerfestes des Landtages Mecklenburg-Vorpommern im Burggarten des Schweriner Schlosses gestern (28. Juni 2018) durch den Verkauf von Wertmarken und Tombola-Losen eingenommenen Gelder werden gespendet. Speisen und Getränke waren während des Festes gegen Abgabe von Wertmarken zu erhalten, die die Gäste vorab und während des Festes erwerben konnte. Die auf diesem Wege erzielten Einnahmen in Höhe von 4650,- Euro erhält der Verein „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“.

Die Einnahmen aus dem gestrigen Verkauf der Tombola-Lose in Höhe von insgesamt 2988,- Euro kommen dem Projekt „Deutsch-Rumänische-Israelische Jugendbegegnung - Jüdisches Leben vor, während und nach der Shoah“ zugute. Bereits seit 2011 arbeiten Jugendliche der Europaschule Rövershagen in Workcamps des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge in der rumänischen Kleinstadt Radauti (deutsch Radautz) gemeinsam mit einheimischen Jugendlichen. Möglich wurde dies durch zahlreiche Unterstützer, die für die diesjährige Tombola Sachpreise zur Verfügung gestellt hatten.
Hier finden Sie eine Übersicht der Unterstützer der Tombola.

Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach knapp 10-stündigen Beratungen ist heute (27. Juni 2018) der erste von drei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen kurz nach 20 Uhr zu Ende ge-gangen. Befasst haben sich die Abgeordneten mit insgesamt 19 Tagesordnungspunkten. Im Rah-men der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten auf Antrag der SPD-Fraktion zunächst zum Thema „Wirtschaft – Kita – Theater – Sicherheit: Mecklenburg-Vorpommern auf gutem Weg“. Unmittelbar im Anschluss wählte der Landtag Anne Drescher erneut zur Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR.

Das Parlament folgte einstimmig einem entsprechenden Wahlvorschlag der Landesregierung. Entlang des Vorschlages des Ältestenrates des Landtages erfolgte die Wahl offen durch Handaufheben.

Danach beriet das Parlament zunächst zu mehreren Gesetzentwürfen.

Nach zweiter Lesung wurden folgende seitens der Landesregierung vorgelegte Gesetzentwürfe entlang von Beschlussempfehlungen der inhaltlich zuständigen Ausschüsse angenommen: Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Juristenausbildungsgesetzes (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses), Entwurf eines Gesetzes zur Änderung vergaberechtlicher Vorschriften (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Wirtschaftsausschusses), Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Landesrechts zur Umweltverträglichkeitsprüfung und zur Änderung anderer Rechtsvorschriften (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Agrarausschusses) und Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Landesrechts im Bereich des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt an die Verordnung (EU) 2016/679 und zur Änderung des Ausführungsgesetzes zum Flurbereinigungsgesetz (siehe hierzu: Beschlussempfehlung des Agrarausschusses).

Nach zweiter Lesung abgelehnt wurde ein seitens der Fraktion DIE LINKE vorgelegter Gesetzentwurf zur Änderung des Landesbeamtengesetzes. Zudem scheiterte die Fraktion mit einem von ihr erarbeiteten Entwurf eines Tariftreue- und Vergabegesetzes Mecklenburg-Vorpommern

Auch ein Gesetzentwurf der BMV-Fraktion zur Änderung der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern scheiterte nach heute zweiter Lesung.

Ebenso erging es dem von der AfD-Fraktion erarbeiteten Gesetzentwurf zur Änderung des Landeshochschulgesetzes.

Mit vier heute erstmals im Parlament beratenen Gesetzentwürfen befassen sich in den kommenden Wochen und Monaten verschiedene Ausschüsse. Dies betrifft etwa die durch die Landesregierung erarbeiteten Vorlagen „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Psychischkrankengesetzes“ und „Entwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes“. Der Rechtsausschuss wird sich mit dem von der Fraktionen der SPD, CDU und DIE LINKE vorgelegten Gesetzentwurf zur Änderung des Abgeordnetengesetzes befassen. In insgesamt fünf Ausschüsse wurde ein von der BMV-Fraktion eingebrachter Gesetzentwurf zur Änderung des Kommunalabgabengesetzes für das Land Mecklenburg-Vorpommern überwiesen.

Abgelehnt wurde nach ebenfalls erster Lesung eine Ausschussüberweisung hingegen für den von der BMV-Fraktion vorgelegten Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes.

Mehrheitlich angenommen hat das Parlament eine Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses zum Umgang mit verschiedenen Vorschlägen, Bitten und Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern“.

Der Antrag „Evaluierung der Regionalen Schule sowie der schulartunabhängigen Orientierungsstufe in Mecklenburg-Vorpommern“ der BMV-Fraktion fand im Parlament hingegen keine Mehrheit.

Debattiert haben die Abgeordneten während zweier Aussprachen auf Antrag der Fraktion DIE LINKE zu den Themen „Keinen Überwachungswahn nach bayerischem Vorbild“ und „Vorbildfunktion Rechnung tragen – Restriktive Regelungen für den Abschluss von Zeitverträgen in Landesministerien und Landesbehörden durchsetzen“.

Auf Antrag der AfD-Fraktion erfolgte heute zudem eine Aussprache zum Thema „Auswirkungen des BAMF-Skandals auf Mecklenburg-Vorpommern“.

Im Landtag Mecklenburg-Vorpommern stellen die die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU zusammen 42 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 13 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie 4 Abgeordnete (BMV). Zudem gehört dem Parlament ein fraktionsloser Abgeordneter, der - wie auch die Mitglieder der BMV-Fraktion – zuvor der AfD-Fraktion angehört hatte.

Der Landtag setzt am morgigem Donnerstag (28. Juni 2018) seine Beratungen ab 9 Uhr fort.

Hier können Sie das Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung nachlesen.

Hier gelangen Sie zu einem Video der Sitzung.

Pressemitteilung

Wissenschaftlicher Beirat für die Bewerbung des Residenzensembles Schwerin zur Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO tagte im Schloss / Beate Schlupp: Nächste Schritte sind gut vorbereitet!

Der wissenschaftliche Beirat für die Bewerbung des Residenzensembles Schwerin zur Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO hat heute (25. Mai 2018) zum vierten Mal im Schweriner Schloss getagt.

Beraten wurde über die weitere Arbeit am Nominierungsdossier. Der Kulturwissenschaftler Dr. Christian Ottersbach stellte das von ihm im Auftrag der Stadt erarbeitete Gutachten vor, das als Grundlage für den Schweriner Antrag dienen soll. Beate Schlupp, 1. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, nahm an der Sitzung teil und sieht die weiteren Schritte gut vorbereitet: „Mit dem Gutachten verfügen wir über eine umfangreiche Grundlage zur weiteren Arbeit am Nominierungsdossier. Bis das Schweriner Residenzensemble durch das Welterbekomitee der UNESCO geprüft werden kann, liegt allerdings auch noch einiges vor uns. Der erste große Schritt ist nun gemacht und wir drei Partner gehen mit den Hinweisen des Beirates voller Elan in die zweite Arbeitsphase.“

Den Abschluss des Beiratstreffens bildete die feierliche Übergabe eines vom Verein „Welterbe Schwerin Förderverein e. V.“ gestifteten Bronzemodells an die Landeshauptstadt Schwerin. Das Stadtmodell zeichnet dreidimensional die Schweriner Altstadt nach und gibt allen Besucherinnen und Besuchern der Stadt eine besondere Möglichkeit, sich über das Schweriner Residenzensemble zu informieren. Vizepräsidentin Beate Schlupp erklärt dazu: „Die Initiative des Fördervereins ist ein großer Gewinn. Ohne das Engagement der Vereine, der Ehrenamtlichen und der vielen Menschen, die sich für das Residenzensemble begeistern, wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Einen solchen Weg kann man nicht allein gehen, daher ist die Beteiligung, wie wir sie bereits erleben dürfen, so wichtig und ein Aushängeschild für unser Land!“

Die Schweriner Welterbe-Bewerbung nimmt auch auf internationaler Ebene Fahrt auf: Beim gestrigen Besuch des portugiesischen Botschafters S. E. João Mira Gomes im Landtag tauschte sich Vizepräsidentin Beate Schlupp unter anderem zum Thema Welterbe aus: „Die Unterstützung unserer Welterbe-Bewerbung durch Portugal ist ausgesprochen wertvoll. In Portugal liegt die Welterbestätte Sintra, ein Schloss aus dem 19. Jahrhundert umgeben von einer wunderschönen Landschaft -  mit unserem Schloss umgeben von Wasser und Natur vergleichbar. Bei einem Rundgang über die Dächer des Schweriner Schlosses zeigte sich Seine Exzellenz Gomes so begeistert, dass wir mit ihm einen weiteren wichtigen Fürsprecher für unser großes Vorhaben gefunden haben. Ein gegenseitiger Austausch mit Sintra wird nun auf höchster Ebene hergestellt“, so Beate Schlupp.

Vier Jugendliche aus Grevesmühlen, Neubrandenburg, Schwerin und Wismar qualifizieren sich für das Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“

Debattieren will gelernt sein. Wie genau das gehen kann, zeigten die Gewinner des 16. Landesfinales „Jugend debattiert“ in Mecklenburg-Vorpommern, die heute (10. April 2018) unterteilt in zwei Altersgruppen im Plenarsaal des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in der Endrunde zu den Fragen „Soll der Wildschwein-Bestand in Deutschland drastisch reduziert werden?“ und „Soll der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Mecklenburg-Vorpommern kostenlos sein?“ diskutierten. Vier junge Rednerinnen und Redner - jeweils die zwei Besten jeder Altersgruppe – haben sich heute für das Bundesfinale in Berlin (16. Juni 2018) qualifiziert. Dort treten die Siegerinnen und Sieger am 16. Juni 2018 gegen Konkurrenz aus allen anderen Bundesländern an.

Rund 7000 Schülerinnen und Schüler haben sich im laufenden Schuljahr in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen einer Unterrichtsreihe an „Jugend debattiert“ beteiligt. Wettbewerbe fanden zuvor bereits auf Schul- und Regionalebene statt. Die beiden Debattensieger und die jeweils Zweitplatzierten vertreten Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Das Schulprojekt besteht aus einer begleitenden Unterrichtsreihe und dem nun auf Landesebene entschiedenen Wettbewerb. Dieser folgte klaren Regeln: Vier Schülerinnen und Schüler pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Wer Pro oder Contra vertritt, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.

„Gute Debatten lenken Aufmerksamkeit auf Themen, beantworten Fragen und zeigen Alternativen auf. Darum geht es bei jeder Debatte eines Parlamentes. Zu guten Debatten gehört eine klare und verständliche Sprache. Besonders wichtig sind gute Argumente. Diese dürfen auch scharf formuliert werden, wenn die Fairness gewahrt bleibt. All das haben wir beim heutigen Landesfinale von „Jugend debattiert“ erlebt. Die Kraft des Wortes und der freien Rede standen im Mittelpunkt. Gewonnen haben heute alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, denn sie haben sich hervorragend geschlagen. Den Erstplatzierten wünsche ich viel Glück für das Bundesfinale in Berlin“, so das Fazit von Dr. Mignon Schwenke, 2. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und Gastgeberin des heutigen Landesfinales.

„Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Landesfinale haben bewiesen, auf welch hohem Niveau sie diskutieren können“, lobte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Bei ‚Jugend debattiert‛ lernen Schülerinnen und Schüler, sich mit gesellschaftspolitischen Themen intensiv auseinanderzusetzen und selbst das Wort zu ergreifen. Seinen eigenen Standpunkt begründen, andere Argumente zulassen und sich darüber austauschen – das ist wichtig in einer Demokratie. Den Gewinnerinnen und Gewinnern wünsche ich viel Glück und Erfolg beim Bundesfinale“, sagte Birgit Hesse, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Als Preis für ihren heutigen Erfolg erhalten alle vier Sieger ein fünftägiges intensives Rhetorik-Training, das sie gemeinsam mit den Siegern der anderen Länder auf die Bundesebene des Wettbewerbs vorbereitet.

Mit „Jugend debattiert“ wollen die beteiligten Stiftungen Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab Klasse 5 ermutigen, durch Debattentraining ihre sprachliche, politische und persönliche Bildung zu verbessern.

Jugend debattiert ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Robert-Bosch-Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder.

Die Finalisten im Landeswettbewerb Jugend debattiert in Mecklenburg-Vorpommern 2018:

Debatte Altersgruppe 1 (Klassen 8 bis 10):

1. Platz: Silvio Rackwitz, Gymnasium Fridericianum, Schwerin

2. Platz: Isabelle Luckow, Gymnasium am Tannenberg, Grevesmühlen

3. Platz: Moritz Junge, Musikgymnasium „Käthe Kollwitz“, Rostock

4. Platz: Lena-Josephin Nowak, Innerstädtisches Gymnasium, Rostock

Debatte Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 11 bis 13):

1. Platz: Wanda Drabon, Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wismar

2. Platz: Tobias Retzlaff, Albert-Einstein-Gymnasium, Neubrandenburg

3. Platz: Till Portugal, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Greifswald

4. Platz: Jiyan Yalcinkaya, Albert-Einstein-Gymnasium, Neubrandenburg

 

Eine Übersicht aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des heutigen Landesfinales finden Sie hier.

Internationale Fachtagung des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS im Schweriner Schloss

Vom 5. - 7. November 2017 werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internationale Fachtagung „SCHLOSS - STADT - GARTEN. DIE RESIDENZ ALS HISTORISCHE KULTURLANDSCHAFT“ des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS im Schweriner Schloss tagen. ICOMOS, der Internationale Rat für Denkmalpflege, setzt sich weltweit für den Schutz und Erhalt von Denkmälern, historischen Anlagen, Ensembles und Gebäuden ein.

Seit 2014 ist das „Residenzensemble Schwerin – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ als einmaliges Beispiel für die letzte Blüte höfischer Kultur im 19. Jahrhundert in Europa auf der deutschen Tentativliste für künftige Bewerbungen verzeichnet. Die Aufnahme in die nationale Tentativliste ist Voraussetzung für eine Nominierung als UNESCO-Weltkulturerbe. Ein wichtiger Schritt auf dem weiteren Weg zum Welterbe ist die international ausgerichtete ICOMOS-Fachtagung, die vom 5.-7. November 2017 im neuen Plenarsaal des Schweriner Schlosses unter Schirmherrschaft der Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, stattfindet.

In Kooperation mit dem Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS, des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und der Landeshauptstadt Schwerin dient die Fachtagung „SCHLOSS - STADT - GARTEN. DIE RESIDENZ ALS HISTORISCHE KULTUR-LANDSCHAFT“ der Annäherung an eine Bestimmung von Residenzlandschaften und verbindet die Bemühungen um die Welterbe-Nominierung des Residenzensembles Schwerin mit einem interdisziplinären Forschungsanliegen.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung ist das Zusammenspiel von Architektur und Landschaft, insbesondere im Fokus auf Residenzanlagen des 19. Jahrhunderts. Ausgehend von dem Schweriner Residenzensemble widmet sich die international und interdisziplinär ausgerichtete Tagung der historischen Kulturlandschaft im Welterbe-Kontext und dem Beziehungsgeflecht von Residenzanlagen als historische Kulturlandschaften im Besonderen.

Der Vergleich mit Residenzen bzw. Residenzlandschaften aus Deutschland und den Nachbarländern soll dazu dienen, Ort und Rang der „Residenzlandschaft Schwerin“ genauer zu bestimmen und ihren außergewöhnlichen universellen Wert zu schärfen. Nicht zuletzt ist es das Anliegen der Wissenschaftler und Experten, einer Definitionsbestimmung von Residenzlandschaften als Form historischer Kulturlandschaften näherzukommen.

Der Tagungsort, der Plenarsaal des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern im Schweriner Schloss, liegt im Zentrum des Residenzensembles. Mit der festlichen Einweihung des Neuen Plenarsaals am 26. September 2017 wurde der einstige Goldene Saal – 1913 bei einem Brand zerstört und 1967-1972 zu einem Konzertsaal umgebaut – jüngst wieder in seiner historischen Dimension mit moderner Funktionalität erlebbar.

Mit dem Kooperationspartner ICOMOS Deutschland erfährt der internationale Expertenkreis um die Kontextualisierung des Schweriner Residenzensembles im Zuge der Fachtagung eine wertvolle Erweiterung. Mit der Entsendung von Gutachtern begleitet ICOMOS Stätten bei ihrer Welterbe-Nominierung und berät das Welterbe-Komitee bei seinen Entscheidungen hinsichtlich der Nominierungen und dem strategischen Handeln zum Schutz des Natur- und Kulturerbes der Welt. Dieses große Netzwerk der Experten aus den verschiedensten Bereichen der Denkmalpflege, Restaurierung, Forschung und Lehre bündelt das Wissen und die Fortentwicklung im Umgang mit historischem Erbe.

Den Auftakt der Tagung bildet am 5. November 2017 ein öffentlicher Abendvortrag in der Schweriner Paulskirche, an den sich ein Empfang des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Schwerin anschließt.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Ablauf der Fachtagung.

Weitere Informationen zur ICOMOS-Fachtagung 2017 in Schwerin finden Sie hier:

https://www.welterbe-bewerbung-schwerin.de/welterbe-bewahren/icomos-fachtagung-2017/

http://www.icomos.org/en/get-involved/stay-informed/calendar/g-5-2qaodd2ga0v38g664gtjoctev1_20171105

 

Weiterführende Informationen zur Schweriner Welterbe-Bewerbung:

https://www.welterbe-bewerbung-schwerin.de/fileadmin/Residenzensemble/Flyer_weltkulturerbe.pdf

https://www.welterbe-bewerbung-schwerin.de/fileadmin/Residenzensemble/OUV_Original_tentativ.pdf

Landtag versteigert ehemalige Abgeordnetenstühle

Während der drei Sitzungstage des Landtages Mecklenburg-Vorpommern Mitte Juli hatten sie ihren letzten Einsatz, ab sofort werden sie versteigert: die Abgeordnetenstühle aus dem bisherigen Plenarsaal des Landtages.

Unmittelbar nach der letzten Sitzung ist der Saal für anstehende Bauarbeiten vorbereitet worden. Zwei Sitzungssäle und ein Raum für die Landespressekonferenzen sollen dort entstehen. Die Stühle der Abgeordneten wurden eingelagert. Drei der Sitzmöbel sind bereits während des Sommerfestes des Landtages versteigert worden - 68 von 71 Stühlen damit noch zu haben. Bis zum 31. August 2017 haben Interessierte die Möglichkeit, dem Landtag Gebote zu übermitteln. Das Mindestgebot je Stuhl liegt bei 10,- Euro. Die Landtagsverwaltung sammelt die Gebote. Nach Ablauf der Bieterfrist werden die Gebote gesichtet. Gibt es mehr als 68 Gebote von 10,- Euro oder darüber, kommen die 68 höchsten Gebote zum Zug. Hinweis: Eine Lieferung der Stühle ist nicht möglich.

Gebote können unter Angabe des Namen sowie der Anschrift der Bieterin/des Bieters wie folgt abgegeben werden:

  1. per E-Mail an poststelle@landtag-mv.de (Stichwort: „Auktion Parlamentsstühle“)

  2. per Postkarte an Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Poststelle, Stichwort: „Auktion Parlamentsstühle“, Lennéstr. 1, 19053 Schwerin

Der Erlös der Auktion kommt der Arbeit des überparteilichen und landesweiten Bündnisses „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ zugute. Das Bündnis wurde Anfang 2008 auf Initiative der Vereinigung der Unternehmensverbände, des DGB, der evangelischen und katholischen Kirchen sowie der Landtagspräsidentin als Vertreterin aller demokratischen Fraktionen ins Leben gerufen. Es will zu gesellschaftlichem Engagement sowie inhaltlicher Auseinandersetzung mit Rassismus und Extremismus anregen.

Chronik der 6. Wahlperiode

Die Dokumentation informiert ausführlich über die Arbeit des Landtages und seiner Fachausschüsse in der 6. Wahlperiode.

Die Chronik der 6. Wahlperiode ist nur als Download erhältlich.

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