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11.09.2019, 12:42 Uhr

Uniklinik Rostock schließt vorübergehend Station

Rostock (dpa/mv) - Die Uniklinik Rostock schließt bis mindestens Januar eine unfallchirurgische Station. Grund seien Sanierungsarbeiten, erklärte Pflegevorstand Annett Laban am Mittwoch. Die Pflegekräfte der Station würden nun auf andere Abteilungen verteilt, in denen wegen des Personalmangels Betten gesperrt seien. Insgesamt habe das Perioperative Zentrum noch 160 von 192 Betten zur Verfügung.

Aktuell fehlen den Angaben zufolge 20 chirurgische Pflegekräfte. Sieben Prozent der restlichen Belegschaft seien krank gemeldet, was aber unauffällig sei. Ob die Station im Januar wieder eröffnet wird, werde dann bewertet und neu entschieden, hieß es. Bis dahin soll versucht werden, die 20 unbesetzten Stellen zu besetzen.

Vorübergehende Schließungen von Klinikabteilungen gab es in diesem Jahr bereits mehrfach, etwa in Crivitz, Neustrelitz oder Parchim. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) hatte am Dienstag im NDR angekündigt, mit einer Verordnung die Anerkennung ausländischer Pflegekräfte zu beschleunigen.

Sie sollen so schneller von Firmen angestellt werden können, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Ziel sei es, die Verordnung bis zum Jahresende auf den Weg zu bringen, so dass sie kommendes Jahr in Kraft treten könne. Nach Angaben der Krankenhausgesellschaft fehlen in den Kliniken im Land derzeit rund 180 Ärzte und 200 Pflegekräfte.