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12.09.2019, 10:47 Uhr

Erzieherinnen aus DRK-Kitas in Westmecklenburg im Warnstreik

Ludwigslust (dpa/mv) - Rund 50 Erzieherinnen aus sechs Kitas des DRK-Kreisverbandes Ludwigslust sind laut der Gewerkschaft GEW am Donnerstag für höhere Löhne in einen Warnstreik getreten. Sie fordern Bedingungen wie im öffentlichen Dienst. Die Landesvorsitzende der Erziehergewerkschaft GEW, Annett Lindner, zeigte sich mit der Beteiligung zufrieden. «Zu Recht fordern die Erzieherinnen und Erzieher deutlich mehr Gehalt und damit 100 Prozent TVÖD ab 2020», sagte sie. Die Stimmung sei kämpferisch.

Der Arbeitgeber hätten zuvor Tarifverhandlungen mit dem Verweis auf eine gute Bezahlung abgelehnt. Der Gehaltsabstand der Kollegen beim DRK Ludwigslust könne zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVÖD) aber bis zu 500 Euro brutto betragen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will ebenfalls mit dem DRK Ludwigslust um einen Tarifvertrag verhandeln, und zwar für alle Beschäftigten, wie Gewerkschaftssekretär Daniel Taprogge mitteilte. Neben den Beschäftigten in Kitas, Horten und Jugendhilfe gehe es bei Verdi auch um die Mitarbeiter in der Pflege, den sozialen Beratungsdiensten, der sozialen Arbeit, im Fahrdienst und beim Rettungsdienst.