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15.10.2019, 17:31 Uhr

Opposition fordert Senkung des Strompreises

Schwerin (dpa/mv) - Der Anstieg der Ökostrom-Umlage um 5,5 Prozent zu Beginn nächsten Jahres hat heftige Kritik der Opposition im Landtag hervorgerufen. AfD und Linke forderten am Dienstag übereinstimmend Maßnahmen gegen ein weiteres Ansteigen des Strompreises in Mecklenburg-Vorpommern. Schon jetzt zahlten die Menschen im Nordosten die bundesweit höchsten Strompreise, erklärten der AfD-Landesvorsitzende Leif-Erik Holm und die Vorsitzende der Linken im Schweriner Landtag, Simone Oldenburg, unabhängig voneinander.

Oldenburg forderte eine bundesweite Umwälzung der Netzentgelte, die Senkung der Stromsteuer, die Einschränkung von Rabatten für die Industrie sowie Förderprogramme für die Nutzung von Solarenergie in Privathaushalten, um die Stromkosten für die Menschen in MV deutlich zu senken. Auch Holm verlangte eine «spürbare Entlastung». Der energiepolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Bert Obereiner, forderte einen vorläufigen Stopp des Neubaus von Windkraftanlagen im Land. «Solange es keine Stromspeicher gibt und die Gefahr von Netzzusammenbrüchen beständig steigt, darf keine einzige Windkraftanlage in MV mehr ans Netz gehen», erklärte er.