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15.10.2019, 19:18 Uhr

Filmfestival dokumentART 2019 in Neubrandenburg gestartet

Neubrandenburg (dpa) - Die Mecklenburgische Seenplatte steht seit Dienstag wieder im Zeichen des internationalen Dokumentarfilms. Mit dem französischen Raumfahrt-Streifen «16 Levers de Soleil» (16 Sonnenaufgänge) begann am Abend in Neubrandenburg vor rund 200 Gästen das 28. Europäische Filmfestival dokumentART. Dabei sind bis Sonntag mehr als 80 Filme aus etwa 30 Ländern unter dem Thema «films & future» (Film und Zukunft) zu erleben. Veranstalter ist der Latücht-Verein Neubrandenburg, der auch ein Kino betreibt.

Kern des Dokumentarfilmfestes sind die Wettbewerbe um fünf Filmpreise. Außerdem gibt es Auftritte vieler in- und ausländischer Filmemacher. Dazu gibt es eine Werkschau der Filmakademie Baden-Württemberg, eine Rubrik, die Fokus Osteuropa heißt, und ein Filmprogramm des Norddeutschen Rundfunks. In den Wettbewerben treten 49 Dokumentarfilme an, anders als bisher ohne Längenbegrenzung.

Der Hauptpreis ist mit 5000 Euro dotiert. Er wird vom Schweriner Bildungsministerium an den Film vergeben, der «in seiner Gesamtwirkung mit Bezug zum Festivalthema am meisten überzeugt und dabei die gestalterischen Möglichkeiten des Mediums voll ausschöpft.» Ein neuer Preis wird für einen Film vergeben, der Menschen besonders ermutigt, sich gesellschaftlich ökologisch zu engagieren. 2019 wird die dokumentART von der Regisseurin Anna Bartholdy und der Berliner Kulturwissenschaftlerin Daniela Silvestrin geleitet.