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14.12.2019, 11:21 Uhr

Deutliches Gefälle bei Kreisumlagen: Kreistage entscheiden

Schwerin (dpa/mv) Mit dem neuen Finanzausgleichsgesetz erhalten Kommunen und Kreise in Mecklenburg-Vorpommern von 2020 an deutlich mehr Geld vom Land. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hatte die Aufstockung der Mittel um jährlich 350 Millionen Euro auch mit der Erwartung verbunden, dass die Kreise die von den Kommunen geforderten Umlagen spürbar mildern. Die meisten Landkreise wollen vom kommenden Jahr an die Kreisumlage auch senken, ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Allein der Landkreis Ludwigslust-Parchim plant eine Erhöhung.

Kreise haben keine eigenen Steuereinnahmen. Um ihre Aufgaben finanzieren zu können, erheben sie Gebühren, bekommen vom Land Geld über das Finanzausgleichsgesetz und setzen eine Kreisumlage fest, die ihre Gemeinden zu entrichten haben.