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02.06.2020, 16:37 Uhr

Dreieinhalb Jahre Haft für Brandstiftung im Mehrfamilienhaus

Pasewalk (dpa/mv) - Wegen schwerer Brandstiftung hat das Amtsgericht Pasewalk einen Mann aus Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) zu dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der Verurteilte im Frühjahr 2018 Feuer in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gelegt hat. Das Haus brannte fast vollständig aus, die Bewohner konnten sich retten. Dabei war ein Schaden von rund 800 000 Euro entstanden. Der 1987 geborene Angeklagte hatte im Prozess geschwiegen.

Der Mann, der zusammen mit seiner Lebensgefährtin und zwei Kindern in dem Haus wohnte, war der einzige, der sich zu der Zeit in der Nähe des Brandherdes aufhielt, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der Mann soll erst im Hausflur Feuer gelegt haben, das wieder erlosch, und dann im Kinderzimmer seiner Wohnung. Das habe ein Sachverständiger dargelegt. Mit dem Urteil folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Mehrfamilienhaus sei inzwischen repariert und bewohnbar, hieß es vom Eigentümer.