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01.07.2020, 05:16 Uhr

Arbeitsmarktzahlen werden vorgelegt: Anstieg befürchtet

Kiel/Schwerin (dpa/mv) - Die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit legt am Mittwoch (10.00 Uhr) den Arbeitsmarktbericht für Juni vor. Experten gehen aufgrund der Corona-Krise von einem Anstieg der Erwerbslosenzahl im Vergleich zu vor einem Jahr aus. Bereits im Mai war die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern deutlich gestiegen. 67 600 Menschen waren ohne Arbeit, 11 200 oder knapp 20 Prozent mehr als im Mai 2019.

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise gelten als die schlimmste Rezession der Nachkriegsgeschichte in Deutschland. Kurzfristig seien weitere Verschlechterungen am Arbeitsmarkt möglich, hatte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu Wochenbeginn berichtet. Jedoch werde die Stimmung langsam wieder besser.

Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts hat sich im Juni im Vergleich zum Mai um 0,8 Punkte auf 94,6 Punkte verbessert. Die Erwartungen der Arbeitsagenturen hellten sich langsam wieder auf, hieß es. Allerdings liege der gemessene Wert nach dem coronabedingten Absturz im April noch immer deutlich unter der neutralen Marke von 100.