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16.09.2020, 08:54 Uhr

Zwei Brände in Rostock: Zweimal Verdacht auf Brandstiftung

Rostock (dpa/mv) - In Rostock ermittelt die Polizei nach zwei Bränden in Mehrfamilienhäusern jeweils wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte, ereigneten sich die Brände in einem Mehrfamilienhaus in der Südstadt sowie im Stadtteil Evershagen. Beim Feuer in Evershagen wurden sieben Menschen durch Rauch verletzt, wovon ein 33-jähriger Mann in ein Krankenhaus kam. Nach ersten Ermittlungen war der Brand in der Wohnung des 33-Jährigen in der vierten Etage ausgebrochen.

Feuerwehrleuten gelang es, die sieben Bewohner der Nachbarwohnungen zu retten. Die Wohnung des 33-Jährigen brannte aus. Der Schaden wurde auf eine fünfstellige Summe geschätzt. Die anderen sechs Bewohner, vor allem der darüber liegenden Wohnungen, konnten nach ambulanter Behandlung wieder in ihre Wohnungen zurück. Zunächst hatte es geheißen, dass zwei weitere Wohnungen nicht bewohnbar seien. Das habe sich geändert, wie die Sprecherin sagte. Die genaue Brandursache soll ein Gutachter herausfinden.

Zuvor hatte es bereits in einem Plattenbau in der Rostocker Südstadt gebrannt. Hier wurde ein abgestellter Kinderwagen in einem Keller vermutlich in Brand gesteckt. Mehrere Anwohner brachten sich laut Polizei über ein Baugerüst in Sicherheit, da der Flur stark verraucht war. Verletzt wurde niemand. Auch hier sei eine Wohnung durch den Qualm aber unbewohnbar.

Zudem sind in Mecklenburg-Vorpommern in der Nacht innerhalb weniger Stunden zwei größere Strohmieten in Flammen aufgegangen. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung, wie Sprecher der Polizei in Rostock und Neubrandenburg am Mittwoch erklärten. Verletzt wurde bei den Vorfällen bei Saal (Vorpommern-Rügen) und Schönberg (Nordwestmecklenburg) niemand. Der Gesamtschaden wurde auf mehr als 30 000 Euro geschätzt.