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16.09.2020, 07:38 Uhr

30 000 Euro Schaden bei Strohfeuern: Brandstiftungsverdacht

Saal/Schönberg (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern sind innerhalb weniger Stunden zwei größere Strohmieten in Flammen aufgegangen. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung, wie Sprecher der Polizei in Rostock und Neubrandenburg am Mittwoch erklärten. Verletzt wurde niemand, der Gesamtschaden wurde auf mehr als 30 000 Euro geschätzt.

Gegen Mitternacht hatten Anwohner den Brand einer etwa 20 Meter langen und acht Meter hohen Miete auf einem Feld bei Saal (Vorpommern-Rügen) gemeldet. Mehr als 40 Feuerwehrleute konnten verhindern, dass die Flammen auf ein Bauerngehöft in der Nähe übergriffen, das Strohlager wurde kontrolliert heruntergebrannt.

Wenige Stunden vorher waren mehrere hundert viereckig gepresste Ballen bei Schönberg (Nordwestmecklenburg) in Brand geraten. Die Feuerwehren konnten die 50 Meter langen und 20 Meter breiten Strohstapel ebenfalls nur noch «kontrolliert niederbrennen lassen». In beiden Fällen hofft die Polizei auf Hinweise durch Zeugen.