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05.08.2022, 16:22 Uhr

Brandgefahr nach Regen gesunken: Wenige Unwetterschäden

Gewitter mit starken Sturmböen haben Mecklenburg-Vorpommern Regen sowie kühlere Temperaturen gebracht und die Brandgefahr in Wäldern und auf Feldern deutlich sinken lassen. In den nächsten Tagen soll es dem Deutschen Wetterdienst zufolge in MV schon wieder trocken werden. Nur für den Samstag wurden noch vereinzelte leichte Schauer vorausgesagt.

Am Freitagnachmittag lag die Waldbrandgefahr laut Landesforstanstalt MV (Malchin) nur noch in Nordwestmecklenburg und im Forstamt Torgelow (Vorpommern-Greifswald) auf Stufe vier, der zweithöchsten auf der Skala bis fünf. In fast allen anderen Regionen konnten die Warnstufen von vier auf eins und zwei gesenkt werden. Nur in Vorpommern-Rügen und im Forstamt Güstrow blieb es bei mittlerer Gefahr, also Stufe drei.

Die Kehrseite des kurzzeitigen Regenwetters erlebten Bewohner und Urlauber in den Touristenzentren: In Waren an der Müritz ging es nur im Schritttempo auf der B 192 vorwärts, östlich von Rostock kam es um Umfeld von einem Erlebnishof in Rövershagen zu langen Staus, auf Usedom brauchten Fahrzeugführer bis zu einer Stunde länger als sonst über die Insel. Auch auf Rügen und in Stralsund waren die Straßen laut Polizei sehr voll.

In Westmecklenburg gab es bei den Gewittern seit Donnerstagabend auch mehrere Unfälle und einige Schäden. Wie Sprecher von Polizei und Feuerwehr am Freitag sagten, wurden bei Unfällen nahe Klütz und auf der Autobahn 20 bei Schönberg (Nordwestmecklenburg) am Donnerstagabend zwei Menschen verletzt. So blieb die Landesstraße 1 bei Klütz auch am Freitag noch gesperrt, weil eine Reihe von Bäumen und viele Äste auf sie stürzten. Dabei wurden in der Region laut Polizei fünf Autos beschädigt. Bei einem Auto durchschlug ein Ast ein Panoramafenster im Autodach und verletzte einen Insassen. Auf der Autobahn 20 bei Schönberg überschlug sich bei Gewitter ein Auto in Fahrtrichtung Rostock, wobei ebenfalls ein Insasse verletzt wurde.

Außerdem mussten Bewohner in der Region Parchim zeitweise ohne Strom auskommen, weil ein Baum eine Stromleitung gekappt hatte. In Redefin (Ludwigslust-Parchim) schlug ein Blitz in ein kleines Gartenhaus ein, was daraufhin abbrannte. Die Temperaturen, die am Donnerstag noch auf bis zu 37 Grad im Nordosten geklettert waren, sanken am Freitag auf 18 Grad im Westen Mecklenburgs.