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26.11.2022, 16:19 Uhr

Zwei Regine-Hildebrandt-Preise gehen in den Nordosten

Das Festival «Jamel rockt den Förster» ist mit dem Regine-Hildebrandt-Preis der SPD ausgezeichnet worden. Das Projekt von Horst und Birgit Lohmeyer, «die umzingelt von Nazis ihr Zuhause nicht aufgeben», kämpfe lautstark für ihr Heimatdorf Jamel, für Demokratie und eine offene Gesellschaft, teilte die Partei am Samstag mit. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert dankte beiden für ihren «bewundernswerten Mut und ihr Durchhaltevermögen».

Einen Preis für das Jahr 2020 erhält der Förderverein «Miniaturstadt Bützow». Er verbinde neue Perspektiven und sinnstiftende Aufgaben für Frauen und Männer in Langzeitarbeitslosigkeit mit einem außergewöhnlichen kulturhistorischen Projekt. Im Maßstab 1:10 werde die Altstadt von Bützow im Zustand der Jahre 1850 bis 1910 originalgetreu nachgebaut. Damit sei bereits 31 Frauen und Männern der Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt gelungen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).

Die SPD würdigt mit dem Preis Projekte, die in besonderem Maße für die Werte der 2001 verstorbenen Sozialdemokratin Regine Hildebrandt stehen. Mit Preisen für die Jahre 2020 bis 2022 wurden außerdem die Berliner «Radtour für obdachlose Menschen», die Initiativen «Fulda stellt sich quer» (Hessen) und «Omas gegen rechts» (Rheinland-Pfalz) sowie die Kulturfabrik Hoyerswerda (Sachsen) geehrt.