Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Direkt zum Hauptinhalt dieser Seite.Zum Randinhalt dieser Seite.

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Sternsingerinnen und Sternsinger aus ganz M-V im Landtag zu Gast

Ein Plenarsaal voller "Könige"

Das neue Jahr startete im Landtag mit der jüngsten Generation: rund 50 Sternsingerinnen und Sternsinger aller Altersstufen aus 13 verschiedenen Kirchgemeinden sind am 7. Januar zum traditionellen Sternsinger-Empfang der Landtagspräsidentin ins Schweriner Schloss gekommen. Der Landtag würdigte mit dem Empfang den besonderen Einsatz der Kinder und Jugendlichen für Gleichaltrige weltweit, die unter Krieg, Vertreibung oder anderen Katastrophen leiden müssen.

Prächtig gekleidete Königinnen, Könige und Sternenträger zogen gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern ins Schweriner Schloss ein. Sie standen stellvertretend für alle Sternsingerinnen und Sternsinger, die in diesem Jahr wie­der in der Woche um Dreikönig im Rah­men der Dreikönigsaktion in MV unter­wegs waren, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln und die Häuser zu seg­nen. „Wir Sternsinger bringen euch jetzt den Segen, für Glück und Frieden in eu­rem Leben“, mit diesen Worten wurde der Segensspruch am Tor des Landtags angebracht. Auf diese Weise wünscht er allen Eintretenden ein frohes neues Jahr. Bei der anschließenden Andacht in der Schlosskirche bestärkten Pastor Seyffert, Pfarrer der Schlosskirchenge­meinde, und Propst Bergner, Pfarrer der Kirchgemeinde St. Anna Schwerin, die Sternsingerinnen und Sternsinger in Ihrem Tun und würdigten ihr Engage­ment. Landtagspräsidentin Birgit Hesse bedankte sich bei den Sternsingerinnen und Sternsingern für ihren zahlreichen Einsatz für andere und ihr Kommen. Sie freue sich natürlich über jede und je­den Einzelnen, der dabei sei, sagte Birgit Hesse, aber: „man möge es mir verzei­hen: ich habe mein Herz besonders an das Kamel verloren“, so die Landtagsprä­sidentin. Damit spielte sie auf die evan­gelische Kirchgemeinde aus Neukloster an, die neben den Sternsingerinnen, Sternsingern und dem Sternträger mit einem Kamel angereist war.

Von der Kirche ging es weiter in den Ple­narsaal, wo sich auch Abgeordnete des Landtages unter die Kinder mischten. Hier erfuhren die Sternsingerinnen und Sternsinger von der Landtagspräsidentin einiges über ihre Arbeit bei einer Land­tagssitzung. Das Team des Besucher­dienstes stellte die Arbeitsweise des Landtages und des Parlaments vor. An­schließend beantworteten die Abgeord­neten gemeinsam mit der Präsidentin die zahlreichen Fragen der Kinder und Jugendlichen. „Ist schon mal jemand eingeschlafen in einer Sitzung?“ wollte  ein Junge wissen, als er hörte, dass eine Plenarsitzung meist ohne Pause rund 10 bis 11 Stunden dauern kann. Oder „Sitzen auch Rentner im Parlament?“ und „Kann man in der Schule nicht auch den Zwischenruf einführen?“ waren nur einige der Fragen. Dass Letzteres kei­ne gute Idee wäre, demonstrierte Birgit Hesse dann spontan mit Torsten Renz. Während er das Thema näher erklären wollte, zeigte Birgit Hesse, wie störend Zwischenrufe während einer Rede sind.

Als krönenden Abschluss des Empfangs erlebten die Sternsingerinnen und Stern­singer das Figurentheaterstück „Der Teu­fel mit den drei goldenen Haaren“ von Margit Wischnewski.