Landtagsdirektor Armin Tebben nimmt an Konferenz in Hannover teil
Vom 27. bis 29. September 2026 haben sich die Direktorinnen und Direktoren der deutschen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages und des Bundesrates zur Konferenz der Direktorinnen und Direktoren (LDK) in Hannover getroffen. Die Tagung fand unter dem Vorsitz des Niedersächsischen Landtages statt. Für den Landtag Mecklenburg-Vorpommern nahm Landtagsdirektor Armin Tebben an den Beratungen teil.
Themen und Ausblick
Im Mittelpunkt der dreitägigen Konferenz standen verschiedene Themen, die die Arbeit der Parlamente und ihrer Verwaltungen betreffen. Die Teilnehmenden tauschten sich unter anderem über den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der parlamentarischen Arbeit, die fortschreitende Digitalisierung der Parlamentsverwaltungen sowie die Rolle der Parlamente in der Gedenkarbeit aus. Die Beratungen boten Gelegenheit, unterschiedliche Erfahrungen aus den Parlamenten zusammenzuführen und gemeinsame administrative und rechtliche Fragestellungen zu erörtern.
Der Niedersächsische Landtag hat im Juni 2026 turnusgemäß den Vorsitz der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages und des Bundesrates (LPK) übernommen. Die nächste Präsidentinnen- und Präsidentenkonferenz findet vom 17. bis 18. Januar 2027 in Brüssel statt. An der Konferenz in Brüssel werden neben den Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Parlamente auch Repräsentantinnen und Repräsentanten der österreichischen Landtage, des Südtiroler Landtages und des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens teilnehmen.
Hintergrund
Die Konferenz der Direktorinnen und Direktoren der deutschen Landesparlamente (LDK) dient dem Austausch über administrative und rechtliche Aspekte der parlamentarischen Arbeit. Die LDK steht in engem Zusammenhang mit der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages und des Bundesrates (LPK). Sie bereitet deren Beratungen vor und begleitet die Umsetzung sowie die Weiterführung ihrer Beschlüsse. Damit unterstützt sie die Zusammenarbeit der Parlamente auf Verwaltungsebene.