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Pressemitteilung

Wissenschaftlicher Beirat für die Bewerbung des Residenzensembles Schwerin zur Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO tagte im Schloss / Beate Schlupp: Nächste Schritte sind gut vorbereitet!

Der wissenschaftliche Beirat für die Bewerbung des Residenzensembles Schwerin zur Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO hat heute (25. Mai 2018) zum vierten Mal im Schweriner Schloss getagt.

Beraten wurde über die weitere Arbeit am Nominierungsdossier. Der Kulturwissenschaftler Dr. Christian Ottersbach stellte das von ihm im Auftrag der Stadt erarbeitete Gutachten vor, das als Grundlage für den Schweriner Antrag dienen soll. Beate Schlupp, 1. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, nahm an der Sitzung teil und sieht die weiteren Schritte gut vorbereitet: „Mit dem Gutachten verfügen wir über eine umfangreiche Grundlage zur weiteren Arbeit am Nominierungsdossier. Bis das Schweriner Residenzensemble durch das Welterbekomitee der UNESCO geprüft werden kann, liegt allerdings auch noch einiges vor uns. Der erste große Schritt ist nun gemacht und wir drei Partner gehen mit den Hinweisen des Beirates voller Elan in die zweite Arbeitsphase.“

Den Abschluss des Beiratstreffens bildete die feierliche Übergabe eines vom Verein „Welterbe Schwerin Förderverein e. V.“ gestifteten Bronzemodells an die Landeshauptstadt Schwerin. Das Stadtmodell zeichnet dreidimensional die Schweriner Altstadt nach und gibt allen Besucherinnen und Besuchern der Stadt eine besondere Möglichkeit, sich über das Schweriner Residenzensemble zu informieren. Vizepräsidentin Beate Schlupp erklärt dazu: „Die Initiative des Fördervereins ist ein großer Gewinn. Ohne das Engagement der Vereine, der Ehrenamtlichen und der vielen Menschen, die sich für das Residenzensemble begeistern, wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Einen solchen Weg kann man nicht allein gehen, daher ist die Beteiligung, wie wir sie bereits erleben dürfen, so wichtig und ein Aushängeschild für unser Land!“

Die Schweriner Welterbe-Bewerbung nimmt auch auf internationaler Ebene Fahrt auf: Beim gestrigen Besuch des portugiesischen Botschafters S. E. João Mira Gomes im Landtag tauschte sich Vizepräsidentin Beate Schlupp unter anderem zum Thema Welterbe aus: „Die Unterstützung unserer Welterbe-Bewerbung durch Portugal ist ausgesprochen wertvoll. In Portugal liegt die Welterbestätte Sintra, ein Schloss aus dem 19. Jahrhundert umgeben von einer wunderschönen Landschaft -  mit unserem Schloss umgeben von Wasser und Natur vergleichbar. Bei einem Rundgang über die Dächer des Schweriner Schlosses zeigte sich Seine Exzellenz Gomes so begeistert, dass wir mit ihm einen weiteren wichtigen Fürsprecher für unser großes Vorhaben gefunden haben. Ein gegenseitiger Austausch mit Sintra wird nun auf höchster Ebene hergestellt“, so Beate Schlupp.

Landtag beendet April-Sitzungswoche

Die insgesamt dreitägigen Plenarberatungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in diesem Monat sind heute (27. April 2018) gegen 18.30 Uhr zu Ende gegangen. Beraten haben die Abgeordneten zu zehn Tagesordnungspunkten – darunter neun Anträge der Oppositionsfraktionen. Begonnen hatte der Sitzungstag im Schweriner Schloss um 9 Uhr.

Die AfD-Fraktion scheiterte heute mit folgenden vier von ihr vorgelegten Anträgen: „Rückkehrrecht auf Vollzeit nach der Eltern- und Pflegezeit gesetzlich verankern“, „Opferambulanzen in Mecklenburg-Vorpommern stärken“, „Land bester Bildung: Lehrermangel in Mecklenburg-Vorpommern beheben“ und „Deutsch-türkisches Sozialversicherungsabkommen aufkündigen"

Die Fraktion DIE LINKE, zweitgrößte Oppositionsfraktion im Parlament, stellte heute ebenfalls insgesamt vier Anträge zur Debatte und Abstimmung. Keiner der Anträge fand eine Mehrheit. Der Landtag lehnte mehrheitlich folgende Vorlagen der Fraktion DIE LINKE ab: „Arbeitsbedingungen für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen verbessern – Lehrkräfte angemessen vergüten“, „Kinderschutz auf Kinder- und Jugendreisen verbindlich regeln“, „Armutsberichterstattung für Mecklenburg-Vorpommern einführen und durch einen Beirat begleiten lassen – Armut wirksam bekämpfen“ und „Gesetzliche Krankenversicherung stärken – uneingeschränktes Wahlrecht auch für Beamte in Mecklenburg-Vorpommern“.

Die BMV-Fraktion scheiterte mit folgendem Antrag: "Diskriminierung der Ost-Beamten aufheben" 

Zudem erfolgte heute auf Antrag der BMV-Fraktion eine Aussprache zum Thema „Arbeit, Wohlstand, Umwelt- und Klimaschutz – Anspruch und Wirklichkeit der Energiewende“.

Dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern gehören aktuell fünf Fraktionen an. Die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU stellen zusammen 42 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 13 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie 4 Abgeordnete (BMV). Zudem gehört dem Parlament ein fraktionsloser Abgeordneter an, der - wie auch die Mitglieder der BMV-Fraktion – zuvor der AfD-Fraktion angehört hatte.

Die nächste Sitzung des Landtages wurde für den 30. Mai 2018 einberufen.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.

Zweiter Sitzungstag beendet

Nach rund 12-stündigen Beratungen ist heute (26. April 2018) im Plenarsaal des Schweriner Schlosses der in dieser Woche zweite Sitzungstag des Landtages Mecklenburg-Vorpommern zu Ende gegangen. Begonnen hatte die Sitzung mit der Fragestunde an die Landesregierung. Im Anschluss debattierte das Parlament vor allem zu Anträgen der Fraktionen. Auf der Tagesordnung standen auch Jahresberichte des Petitionsausschusses, der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und des Bürgerbeauftragten des Landes.

Mit großer Mehrheit nahm der Landtag einen Antrag auf Einsetzung und Ausstattung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der NSU-Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern an. Die Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und BMV hatten den Antrag gemeinsam vorgelegt.

Durchsetzen konnten sich die Fraktionen von SPD und CDU heute mit dem von ihnen gemeinsam eingebrachte Antrag „Rentnerinnen und Rentner noch stärker von Bürokratie entlasten – steuerliches Amtsveranlagungsverfahren ausbauen“.

Im Verlauf der Sitzung fand ein von der AfD-Fraktion vorgelegter Gesetzentwurf zur Änderung des Landeshochschulgesetzes hingegen keine Mehrheit. Gleiches war bezogen auf einen Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung des Landtages der Fall. Auf Antrag der AfD-Fraktion erfolgte heute eine Aussprache zum Thema „Die Energiewende – Fluch oder Segen für Mecklenburg-Vorpommern.

Die Fraktion DIE LINKE scheiterte mit dem von ihr vorgelegten Anträgen „UN-Behindertenkonvention auf allen Ebenen umsetzen“ und „Soziale Hilfeprojekte in Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft sichern“.

Nicht durchsetzen konnte sich die BMV-Fraktion mit den Anträgen „Verfassungsschutz ist Demokratieschutz: Einrichtung eines Landesamtes für Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern“, „Behördenmitarbeiter als Opfer von Angriffen in der Polizeilichen Kriminalstatistik separat erfassen“ und „Digitalisierung an Schulen vorantreiben – Notentransparenz erhöhen“.

Auf Antrag der BMV-Fraktion erfolgte heute auch eine Aussprache zum Thema „Die geplante Verwendung des Jahresüberschusses 2017 des Landeshaushaltes sowie die diesbezügliche Kommunikation der Landesregierung“.

Im Landtag Mecklenburg-Vorpommern stellen die die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU zusammen 42 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 13 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie 4 Abgeordnete (BMV). Zudem gehört dem Parlament ein fraktionsloser Abgeordneter, der - wie auch die Mitglieder der BMV-Fraktion – zuvor der AfD-Fraktion angehört hatte.

Mit großer Mehrheit stimmte das Parlament dem Tätigkeitsbericht des Petitionsausschusses für das Jahr 2017 zu.

Der Jahresbericht 2017 der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR sowie der Bericht des Bürgerbeauftragten für das Jahr 2017 wurden zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen.

Eine Aussprache erfolgte zudem zum Bericht der Landesregierung „Unterstützung der regionalen Entwicklungspolitik – Die Vorbereitung Mecklenburg-Vorpommerns auf die Reform der Strukturfonds vorantreiben“. Dies erfolgte gemäß der Beschluss des Landtages vom 25. Januar 2018 zu einem Antrag der Fraktionen der SPD und CDU

Der Landtag setzt am morgigen Freitag (27. April 2018) seine Beratungen ab 9 Uhr fort.

Hier gelangen Sie zum Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung.

Landtag beendet ersten Sitzungstag

Nach knapp 11 1/2-stündigen Beratungen ist heute (25. April 2018) der erste von drei Sitzungstagen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche gegen 21.30 Uhr zu Ende gegangen. Beraten haben die Abgeordneten zu insgesamt 12 Tagesordnungspunkten. Im Rahmen der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten auf Antrag der SPD-Fraktion zum Thema „Die Partnerschaft zwischen dem Leningrader Gebiet und Mecklenburg-Vorpommern auch in schwierigen Zeiten weiter pflegen und verstärken“. Im Anschluss befasste sich das Parlament zunächst mit mehreren Gesetzentwürfen.

Nach zweiter Lesung wurden heute folgende von der Landesregierung vorgelegte Gesetzentwürfe entlang der Beschlussempfehlungen der federführenden Ausschüsse angenommen:

Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Landesdatenschutzgesetzes und weiterer datenschutzrechtlicher Vorschriften im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern an die Verordnung (EU) 2016/679 und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680
Beschlussempfehlung und Bericht des Innen- und Europaausschusses

Einundzwanzigster Rundfunkänderungsstaatsvertrag zum NDR-Datenschutz-Staatsvertrag sowie zur Anpassung des Landesrundfunkgesetzes an die Verordnung (EU) 2016/679
Beschlussempfehlung und Bericht des Innen- und Europaausschusses

Gesetzentwurf zur Anpassung von Landesrecht im Bereich der Justiz an die Verordnung (EU) 2016/679
Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses

Gesetzentwurf zur Änderung des Gesundheitsrechts und dessen Anpassung an die Verordnung (EU) 2016/679
Beschlussempfehlung und Bericht des Wirtschaftsausschusses

Gesetzentwurf zur Anpassung datenschutzrechtlicher Vorschriften im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur an die Verordnung (EU) 2016/679
Beschlussempfehlung und Bericht des Bildungsausschusses

Gesetzentwurf zur Anpassung des Landesrechts im Bereich der Förderung der elektronischen Verwaltungstätigkeit an die Verordnung (EU) 2016/679
Beschlussempfehlung und Bericht des Energieausschusses

Gesetzentwurf zur Anpassung des Landesrechts im Bereich der Ausführung der Schwangerschaftskonfliktberatung an die Verordnung (EU) 2016/679
Beschlussempfehlung und Bericht des Sozialausschusses

Gesetzentwurf zur Änderung des Kirchensteuergesetzes Mecklenburg-Vorpommern
Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses

Der heute ebenfalls in zweiter Lesung behandelte Gesetzentwurfes der Landesregierung "Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern" wird gemäß § 52 der Geschäftsordnung des Landtages in dritter Lesung erneut behandelt.

Abgelehnt haben die Abgeordneten nach ebenfalls zweiter Lesung hingegen mehrheitlich folgenden von der AfD-Fraktion erarbeiteten Gesetzentwurf: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz Mecklenburg-Vorpommern – FTG M-V) – Gesetz zur Einführung eines Gedenktages für die Opfer des SED-Unrechts

Nach heute erster Lesung sind der Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung vergaberechtlicher Vorschriften sowie der seitens der Fraktion DIE LINKE vorgelegte Entwurf eines Gesetzes über die Sicherung der Tariftreue und Mindestarbeitsbedingungen sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Mit beiden Vorlagen befasst sich nun federführend der Wirtschaftsausschuss. Beraten werden sie zudem im Innen- und Europaausschuss, im Rechtsausschuss sowie im Finanzausschuss.

Ebenfalls in mehrere Ausschüsse überwiesen wurden der seitens der AfD-Fraktion vorgelegte „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Kommunalabgabengesetzes – Abschaffung der Pflicht zur Erhebung von Straßenbaubeiträgen“ sowie der damit heute verbunden beratene Antrag der Fraktion DIE LINKE „Erhebung ungerechter Straßenbaubeiträge stoppen“.

Der Antrag der Fraktionen der SPD, CDU, DIE LINKE und BMV „Bestattungskultur in Mecklenburg-Vorpommern“ fand während der Sitzung eine breite Mehrheit.

Die Koalitionsfraktionen SPD und CDU setzen sich heute mit folgenden drei Anträgen durch, die sie gemeinsam eingebracht hatten: „Stärkung der Milchwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und der Europäischen Union“, „Aufnahme von ‚Angriffen mit Messern und anderen Stichwaffen‘ in die Polizeiliche Kriminalstatistik“ und „Binnenfischerei langfristig stärken“. Letzterer wurde mit einem Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE geändert und schließlich angenommen.

Der von der AfD-Fraktion vorgelegte Antrag „Heimische Fischerei erhalten – Verpachtung von Landesgewässern an ortsansässige Fischer“ wurde abgelehnt.

Auch der Antrag der Fraktion DIE LINKE „Weichen stellen für künftige Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)“ fand im Parlament keine Mehrheit.

Gleiches galt für den Antrag der BMV-Fraktion „Messerangriffe systematisch als solche erfassen“.

Im Landtag Mecklenburg-Vorpommern stellen die die Regierung tragenden Fraktionen von SPD und CDU zusammen 42 der insgesamt 71 Landtagsabgeordneten. Auf die drei Oppositionsfraktionen entfallen hingegen 13 Abgeordnete (AfD), 11 Abgeordnete (DIE LINKE) sowie 4 Abgeordnete (BMV). Zudem gehört dem Parlament ein fraktionsloser Abgeordneter, der - wie auch die Mitglieder der BMV-Fraktion – zuvor der AfD-Fraktion angehört hatte.

Der Landtag setzt am morgigen Donnerstag (26. April 2018) seine Beratungen ab 9 Uhr fort.

Hier können Sie das Beschlussprotokoll der heutigen Sitzung nachlesen.

Vier Jugendliche aus Grevesmühlen, Neubrandenburg, Schwerin und Wismar qualifizieren sich für das Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“

Debattieren will gelernt sein. Wie genau das gehen kann, zeigten die Gewinner des 16. Landesfinales „Jugend debattiert“ in Mecklenburg-Vorpommern, die heute (10. April 2018) unterteilt in zwei Altersgruppen im Plenarsaal des Landtages Mecklenburg-Vorpommern in der Endrunde zu den Fragen „Soll der Wildschwein-Bestand in Deutschland drastisch reduziert werden?“ und „Soll der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Mecklenburg-Vorpommern kostenlos sein?“ diskutierten. Vier junge Rednerinnen und Redner - jeweils die zwei Besten jeder Altersgruppe – haben sich heute für das Bundesfinale in Berlin (16. Juni 2018) qualifiziert. Dort treten die Siegerinnen und Sieger am 16. Juni 2018 gegen Konkurrenz aus allen anderen Bundesländern an.

Rund 7000 Schülerinnen und Schüler haben sich im laufenden Schuljahr in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen einer Unterrichtsreihe an „Jugend debattiert“ beteiligt. Wettbewerbe fanden zuvor bereits auf Schul- und Regionalebene statt. Die beiden Debattensieger und die jeweils Zweitplatzierten vertreten Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Das Schulprojekt besteht aus einer begleitenden Unterrichtsreihe und dem nun auf Landesebene entschiedenen Wettbewerb. Dieser folgte klaren Regeln: Vier Schülerinnen und Schüler pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Wer Pro oder Contra vertritt, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.

„Gute Debatten lenken Aufmerksamkeit auf Themen, beantworten Fragen und zeigen Alternativen auf. Darum geht es bei jeder Debatte eines Parlamentes. Zu guten Debatten gehört eine klare und verständliche Sprache. Besonders wichtig sind gute Argumente. Diese dürfen auch scharf formuliert werden, wenn die Fairness gewahrt bleibt. All das haben wir beim heutigen Landesfinale von „Jugend debattiert“ erlebt. Die Kraft des Wortes und der freien Rede standen im Mittelpunkt. Gewonnen haben heute alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, denn sie haben sich hervorragend geschlagen. Den Erstplatzierten wünsche ich viel Glück für das Bundesfinale in Berlin“, so das Fazit von Dr. Mignon Schwenke, 2. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und Gastgeberin des heutigen Landesfinales.

„Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Landesfinale haben bewiesen, auf welch hohem Niveau sie diskutieren können“, lobte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Bei ‚Jugend debattiert‛ lernen Schülerinnen und Schüler, sich mit gesellschaftspolitischen Themen intensiv auseinanderzusetzen und selbst das Wort zu ergreifen. Seinen eigenen Standpunkt begründen, andere Argumente zulassen und sich darüber austauschen – das ist wichtig in einer Demokratie. Den Gewinnerinnen und Gewinnern wünsche ich viel Glück und Erfolg beim Bundesfinale“, sagte Birgit Hesse, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Als Preis für ihren heutigen Erfolg erhalten alle vier Sieger ein fünftägiges intensives Rhetorik-Training, das sie gemeinsam mit den Siegern der anderen Länder auf die Bundesebene des Wettbewerbs vorbereitet.

Mit „Jugend debattiert“ wollen die beteiligten Stiftungen Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab Klasse 5 ermutigen, durch Debattentraining ihre sprachliche, politische und persönliche Bildung zu verbessern.

Jugend debattiert ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Robert-Bosch-Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder.

Die Finalisten im Landeswettbewerb Jugend debattiert in Mecklenburg-Vorpommern 2018:

Debatte Altersgruppe 1 (Klassen 8 bis 10):

1. Platz: Silvio Rackwitz, Gymnasium Fridericianum, Schwerin

2. Platz: Isabelle Luckow, Gymnasium am Tannenberg, Grevesmühlen

3. Platz: Moritz Junge, Musikgymnasium „Käthe Kollwitz“, Rostock

4. Platz: Lena-Josephin Nowak, Innerstädtisches Gymnasium, Rostock

Debatte Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 11 bis 13):

1. Platz: Wanda Drabon, Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wismar

2. Platz: Tobias Retzlaff, Albert-Einstein-Gymnasium, Neubrandenburg

3. Platz: Till Portugal, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Greifswald

4. Platz: Jiyan Yalcinkaya, Albert-Einstein-Gymnasium, Neubrandenburg

 

Eine Übersicht aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des heutigen Landesfinales finden Sie hier.

Internationale Fachtagung des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS im Schweriner Schloss

Vom 5. - 7. November 2017 werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internationale Fachtagung „SCHLOSS - STADT - GARTEN. DIE RESIDENZ ALS HISTORISCHE KULTURLANDSCHAFT“ des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS im Schweriner Schloss tagen. ICOMOS, der Internationale Rat für Denkmalpflege, setzt sich weltweit für den Schutz und Erhalt von Denkmälern, historischen Anlagen, Ensembles und Gebäuden ein.

Seit 2014 ist das „Residenzensemble Schwerin – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ als einmaliges Beispiel für die letzte Blüte höfischer Kultur im 19. Jahrhundert in Europa auf der deutschen Tentativliste für künftige Bewerbungen verzeichnet. Die Aufnahme in die nationale Tentativliste ist Voraussetzung für eine Nominierung als UNESCO-Weltkulturerbe. Ein wichtiger Schritt auf dem weiteren Weg zum Welterbe ist die international ausgerichtete ICOMOS-Fachtagung, die vom 5.-7. November 2017 im neuen Plenarsaal des Schweriner Schlosses unter Schirmherrschaft der Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, stattfindet.

In Kooperation mit dem Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS, des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und der Landeshauptstadt Schwerin dient die Fachtagung „SCHLOSS - STADT - GARTEN. DIE RESIDENZ ALS HISTORISCHE KULTUR-LANDSCHAFT“ der Annäherung an eine Bestimmung von Residenzlandschaften und verbindet die Bemühungen um die Welterbe-Nominierung des Residenzensembles Schwerin mit einem interdisziplinären Forschungsanliegen.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung ist das Zusammenspiel von Architektur und Landschaft, insbesondere im Fokus auf Residenzanlagen des 19. Jahrhunderts. Ausgehend von dem Schweriner Residenzensemble widmet sich die international und interdisziplinär ausgerichtete Tagung der historischen Kulturlandschaft im Welterbe-Kontext und dem Beziehungsgeflecht von Residenzanlagen als historische Kulturlandschaften im Besonderen.

Der Vergleich mit Residenzen bzw. Residenzlandschaften aus Deutschland und den Nachbarländern soll dazu dienen, Ort und Rang der „Residenzlandschaft Schwerin“ genauer zu bestimmen und ihren außergewöhnlichen universellen Wert zu schärfen. Nicht zuletzt ist es das Anliegen der Wissenschaftler und Experten, einer Definitionsbestimmung von Residenzlandschaften als Form historischer Kulturlandschaften näherzukommen.

Der Tagungsort, der Plenarsaal des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern im Schweriner Schloss, liegt im Zentrum des Residenzensembles. Mit der festlichen Einweihung des Neuen Plenarsaals am 26. September 2017 wurde der einstige Goldene Saal – 1913 bei einem Brand zerstört und 1967-1972 zu einem Konzertsaal umgebaut – jüngst wieder in seiner historischen Dimension mit moderner Funktionalität erlebbar.

Mit dem Kooperationspartner ICOMOS Deutschland erfährt der internationale Expertenkreis um die Kontextualisierung des Schweriner Residenzensembles im Zuge der Fachtagung eine wertvolle Erweiterung. Mit der Entsendung von Gutachtern begleitet ICOMOS Stätten bei ihrer Welterbe-Nominierung und berät das Welterbe-Komitee bei seinen Entscheidungen hinsichtlich der Nominierungen und dem strategischen Handeln zum Schutz des Natur- und Kulturerbes der Welt. Dieses große Netzwerk der Experten aus den verschiedensten Bereichen der Denkmalpflege, Restaurierung, Forschung und Lehre bündelt das Wissen und die Fortentwicklung im Umgang mit historischem Erbe.

Den Auftakt der Tagung bildet am 5. November 2017 ein öffentlicher Abendvortrag in der Schweriner Paulskirche, an den sich ein Empfang des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Schwerin anschließt.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Ablauf der Fachtagung.

Weitere Informationen zur ICOMOS-Fachtagung 2017 in Schwerin finden Sie hier:

https://www.welterbe-bewerbung-schwerin.de/welterbe-bewahren/icomos-fachtagung-2017/

http://www.icomos.org/en/get-involved/stay-informed/calendar/g-5-2qaodd2ga0v38g664gtjoctev1_20171105

 

Weiterführende Informationen zur Schweriner Welterbe-Bewerbung:

https://www.welterbe-bewerbung-schwerin.de/fileadmin/Residenzensemble/Flyer_weltkulturerbe.pdf

https://www.welterbe-bewerbung-schwerin.de/fileadmin/Residenzensemble/OUV_Original_tentativ.pdf

Landtag versteigert ehemalige Abgeordnetenstühle

Während der drei Sitzungstage des Landtages Mecklenburg-Vorpommern Mitte Juli hatten sie ihren letzten Einsatz, ab sofort werden sie versteigert: die Abgeordnetenstühle aus dem bisherigen Plenarsaal des Landtages.

Unmittelbar nach der letzten Sitzung ist der Saal für anstehende Bauarbeiten vorbereitet worden. Zwei Sitzungssäle und ein Raum für die Landespressekonferenzen sollen dort entstehen. Die Stühle der Abgeordneten wurden eingelagert. Drei der Sitzmöbel sind bereits während des Sommerfestes des Landtages versteigert worden - 68 von 71 Stühlen damit noch zu haben. Bis zum 31. August 2017 haben Interessierte die Möglichkeit, dem Landtag Gebote zu übermitteln. Das Mindestgebot je Stuhl liegt bei 10,- Euro. Die Landtagsverwaltung sammelt die Gebote. Nach Ablauf der Bieterfrist werden die Gebote gesichtet. Gibt es mehr als 68 Gebote von 10,- Euro oder darüber, kommen die 68 höchsten Gebote zum Zug. Hinweis: Eine Lieferung der Stühle ist nicht möglich.

Gebote können unter Angabe des Namen sowie der Anschrift der Bieterin/des Bieters wie folgt abgegeben werden:

  1. per E-Mail an poststelle@landtag-mv.de (Stichwort: „Auktion Parlamentsstühle“)

  2. per Postkarte an Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Poststelle, Stichwort: „Auktion Parlamentsstühle“, Lennéstr. 1, 19053 Schwerin

Der Erlös der Auktion kommt der Arbeit des überparteilichen und landesweiten Bündnisses „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ zugute. Das Bündnis wurde Anfang 2008 auf Initiative der Vereinigung der Unternehmensverbände, des DGB, der evangelischen und katholischen Kirchen sowie der Landtagspräsidentin als Vertreterin aller demokratischen Fraktionen ins Leben gerufen. Es will zu gesellschaftlichem Engagement sowie inhaltlicher Auseinandersetzung mit Rassismus und Extremismus anregen.

Chronik der 6. Wahlperiode

Die Dokumentation informiert ausführlich über die Arbeit des Landtages und seiner Fachausschüsse in der 6. Wahlperiode.

Die Chronik der 6. Wahlperiode ist nur als Download erhältlich.

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