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Landtagsabgeordneter und BSPC-Berichterstatter für Klimawandel und Biodiversität Philipp da Cunha im Interview auf der 35. Ostseeparlamentarierkonferenz

  • Interview mit BSPC-Berichterstatterinnen und -erstattern (Philipp da Cunha, MdL - in der Mitte)
    Interview mit BSPC-Berichterstatterinnen und -erstattern (Philipp da Cunha, MdL - in der Mitte)
  • Moderatorin Lisa Knittel, BSPC-Berichterstatter für Klimawandel und Biodiversität Philipp da Cunha, BSPC-Berichterstatter für integrierte Meerespolitik in Vertretung Benny Pettersson, BSPC-Berichterstatterin für Munitionsaltlasten Luise Amtsberg, BSPC-Berichterstatterin für Migration und Integration Carola Veit (v.l.n.r.)

Die 35. Ostseeparlamentarierkonferenz (Baltic Sea Parliamentary Conference, BSPC) fand vom 30. August bis zum 1. September 2026 unter dem Vorsitz des Schleswig-Holsteinischen Landtages in Lübeck statt. Philipp da Cunha, MdL, nahm als BSPC-Berichterstatter für Klimawandel und Biodiversität am Dienstag vergangener Woche an einem Interview mit der NDR-Reporterin und Moderatorin Lisa Knittel teil. Darin sprach er über die Erkenntnisse aus seinem aktuellen Bericht.

Er erläuterte unter anderem den Stand der Umsetzung des Ostseeaktionsplans (Baltic Sea Action Plan, BSAP). Dabei betonte er, dass gemeinsame, von HELCOM koordinierte Maßnahmen besonders wirksam seien, während bei nationalen Maßnahmen häufig Finanzierungs- und Umsetzungsprobleme bestünden. Für den Schutz der Ostsee seien ein transparenter Datenaustausch, wirksame und gesellschaftlich akzeptierte Meeresschutzgebiete sowie die konsequente Umsetzung der Maßnahmen des BSAP bis 2030 entscheidend.

Zugleich hob da Cunha die Bedeutung der anstehenden HELCOM-Ministerkonferenz im November hervor, auf der die bisherigen Fortschritte bewertet werden sollen. Mit Blick auf die junge Generation sprach er sich für einen stärkeren generationenübergreifenden Dialog und eine sichtbare Beteiligung junger Menschen an Entscheidungen über die Zukunft der Ostseeregion aus.

Das Interviewvideo in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln ist auf dem YouTube-Kanal des Landtages verfügbar.

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