Zur Hauptnavigation springen Zum Inhalt springen

Wirtschaftsausschuss besucht Rostocker Hafen und führendes Offshore-Unternehmen – Gemeinsame Sitzung mit den IHKs zu zentralen Wirtschaftsthemen

  • © Landtag M-V
  • © Landtag M-V
  • © Landtag M-V
  • © Landtag M-V

Der Wirtschaftsausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern hat am 18. Mai 2026 eine Exkursion zu einem zentralen Wirtschaftsstandort in Rostock durchgeführt, dem Hafen Rostock. Besichtigt wurden EEW Special Pipe Constructions GmbH (EEW SPC) und ROSTOCK PORT GmbH.  Die Besichtigung bot den Abgeordneten einen tiefen Einblick in die innovative Industrie- und Hafenentwicklung der Region.

Die EEW SPC ist ein führendes Unternehmen für die Herstellung von Monopiles, das sind riesige Stahlrohre, die als Gründungspfähle für Offshore-Windkraftanlagen dienen. Die Abgeordneten erhielten einen Rundgang durch die Produktionshallen, konnten die hochtechnisierte Fertigung von bis zu zehn Meter dicken Rohren beobachten und sich über die besonderen Anforderungen an Qualität und Sicherheit informieren. Mit rund 900 Beschäftigten ist EEW SPC ein bedeutender Arbeitgeber und ein zentraler Akteur in der Energiewende.

Anschließend gab es ein Treffen mit der ROSTOCK PORT GmbH. In einem Gespräch mit Dr. Gernot Tesch standen u. a. die Zukunftsperspektiven des Hafens im Fokus. Insbesondere die Weiterentwicklung der Infrastruktur, die Rolle Rostocks im regionalen und überregionalen Wettbewerb sowie die Bedeutung des Hafens für die Energiewende, etwa im Rahmen der H2O-Initiative.

Anschließend fand eine gemeinsame Sitzung mit den Industrie- und Handelskammern Mecklenburg-Vorpommerns statt. Die Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaftsverbände präsentierten ihre zentralen Forderungen und diskutierten aktuelle Herausforderungen mit den Abgeordneten.

Schwerpunkte der Diskussion waren die Öffnungszeitenverordnung und das Ladenöffnungsgesetz, die Wahlprüfsteine/Wahlforderungen der IHKs in M-V, die Intensivierung des Forschungs- und Technologietransfers, der Stand der Umsetzung des „Industriepolitisches Konzept MV 2030“ sowie des „Zukunftskonzept für die maritime Wirtschaft“ und die Finanzierung von Landesstraßen und Brücken. 

Die Exkursion und die anschließende Sitzung zeigten eindrucksvoll, wie stark die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern auf Innovation, Fachkräfte und internationale Zusammenarbeit setzt. Die Gespräche mit den IHKs unterstrichen die dringende Notwendigkeit, politische Rahmenbedingungen zu stärken, Bürokratie zu reduzieren und langfristige Strategien zu entwickeln. Der Wirtschaftsausschuss wird die Erkenntnisse aus der Exkursion und der gemeinsamen Sitzung in seine Arbeit einfließen lassen. 

War der Artikel hilfreich?
Nein

Teilen Sie uns Ihr Feedback mit

Ihr Kommentar ist anonym und wird nicht auf der Seite veröffentlicht. Es dient nur der internen Auswertung.

200 Zeichen
Teilen