Am 01. Juni 2026 wird der Abgeordnete Tilo Gundlack während der 9. Sitzung der Fachkommission für natürliche Ressourcen des Europäischen Ausschusses der Regionen die Interessen unseres Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern vertreten.
Die Mitglieder der NAT-Fachkommission werden 3 Stellungnahmeentwürfe verabschieden und über die Zukunft des Reisesektors in Europa sowie ein integriertes Waldbrandrisikomanagement debattieren.
Gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Schulprogramm
Die Gemeinsame Marktorganisation (GMO) ist das Regelwerk der EU zur Regulierung der Agrarmärkte, in der das EU-Schulprogramm angesiedelt ist. Ziel des EU-Schulprogramms ist es, für eine rentable Nahrungsmittelerzeugung und gesunde Ernährungsgewohnheiten bei Kindern zu sorgen. Damit steht die Initiative im Einklang mit den Zielen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), was Marktstabilität und ein ausreichendes Angebot betreffen.
Der Stellungnahmeentwurf der Fachkommission NAT betont, wie wichtig die GMO für die Stärkung der Position der Landwirte in der Lieferkette, die Stabilisierung der Märkte, eine nachhaltigere Produktion und die Förderung von Innovationen ist. Sie ist der Ansicht, dass die GMO durch angemessene EU-Mittel und gezielte Aktualisierungen geschützt und unterstützt werden muss.
Ein strategischer Rahmen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Bioökonomie der EU
Die Mitglieder der Fachkommission NAT werden über einen neuen strategischen Rahmen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Bioökonomie der EU (COM(2025) 960 final) diskutieren. Denn die Kommission hat Ende 2025 eine neue Bioökonomie-Strategie zur Förderung von grünem Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz in Europa vorgelegt.
Der Stellungnahmeentwurf begrüßt den Vorschlag der Europäischen Kommission und erkennt dessen Bedeutung für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der strategischen Autonomie der EU an. Bereits jetzt sei die Bioökonomie ein wichtiger Wirtschaftszweig mit Potenzial für Wachstum, Innovation und Beschäftigung. Der Entwurf betont, dass die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften zentrale Akteure bei der Umsetzung der Bioökonomie sind und fordert ihre strukturelle Einbeziehung in die Umsetzung der Bioökonomie.