Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern richtet vom 31. Mai bis 2. Juni die Jahreskonferenz des Parlamentsforums Südliche Ostsee (PSO) im Schweriner Schloss aus. Mit dem Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz im südlichen Ostseeraum: Chancen und Risiken“ widmet sich das diesjährige Parlamentsforum einem hochaktuellen Thema, das mittlerweile in nahezu alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens vorgedrungen ist und die Zukunft maßgeblich prägen wird.
Ziel des Parlamentsforums ist es daher, Empfehlungen und Forderungen für einen souveränen und verantwortungsvollen Umgang mit der „KI“ zu formulieren – vor allem in den von den Partnerregionen als besonders relevant erachteten Bereichen: maritime Wirtschaft, Arbeitsmarkt, digitale Landwirtschaft, Verwaltung und Datensouveränität. Die Ergebnisse werden in Form einer gemeinsamen, im Konsens erarbeiteten Resolution an die nationalen und regionalen Regierungen im Ostseeraum sowie an die zuständigen Gremien der Europäischen Union gerichtet.
Im Rahmen des parallel stattfindenden Jugendforums werden junge Erwachsene aus allen Partnerregionen eigene Vorschläge zu den Themen „KI und die Zukunft der Arbeitswelt“ sowie „KI und die Zukunft der Demokratie“ erarbeiten und den Abgeordneten präsentieren. Die Empfehlungen des Jugendforums werden als Anhang in die Resolution des Parlamentsforums aufgenommen.
Die inhaltliche Grundlage der Resolution wurde durch eine Expertenanhörung und eine Redaktionskonferenz gelegt, die vom 20. bis 21. April 2026 in der westpommerschen Hauptstadt Stettin stattfanden.
Die Konferenz wird am Montagvormittag von der Präsidentin des Landtages Birgit Hesse eröffnet. Der Landtagsdelegation gehören zudem die Erste Vizepräsidentin Beate Schlupp sowie die Abgeordneten Philipp da Cunha, Beatrix Hegenkötter, Dr. Sylva Rahm-Präger, Marcel Falk, Jens-Holger Schneider, Christian Albrecht und Anne Shepley an. Darüber hinaus wird die Abgeordnete des Europäischen Parlaments Sabrina Repp am Parlamentsforum teilnehmen und mit den Jungdelegierten ins Gespräch kommen.
Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern arbeitet im Rahmen des Parlamentsforums mit dem Landtag Schleswig-Holstein, der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg sowie den Sejmiks der Woiwodschaften Westpommern, Pommern und Ermland-Masuren zusammen. Die südschwedische Region Schonen beteiligt sich als Beobachterregion.